Irgendwie konnte mich die Story nicht wirklich abholen. Es war kurzweilig und nicht besonders weihnachtlich. Aber für einen lesenachmittag vorm Kamin war es okay, nix was man nicht schon mal so ähnlich gelesen hätte
„Ich brauche bestimmt keinen Mann . . . Die Katzen sind sauber, verschmust, lieben mich bedingungslos – was will man mehr?“
Weihnachten ist zwar schon rum, aber ich hab mich noch einmal verzaubern lassen. Malva erfüllt sich ihren größten Wunsch und führt ein kleines Katzencafé in York. Sie liebt ihre Arbeit als Konditorin und den Kontakt zu den Katzen. Was sie jedoch fest in sich verschließt, ist die Tatsache, dass sie eine gescheiterte Beziehung hierher verschlagen hat. Sie wollte möglichst weit weg von allem. Am besten auch ganz weit weg von Weihnachten, denn das Fest der Liebe ist für sie zu einer schmerzhaften Erinnerung geworden. Doch in ihrem kleinen Katzencafé wird sie zu ihrem Leidwesen immer wieder damit konfrontiert. Sei es durch einen lieben Stammkunden, der bereits im September Vorweihnachten feiert oder durch ihre Kollegin Lizzy, die es nach Halloween kaum erwarten kann die funkelnde Deko auszupacken. Uff.. In all dem Trubel stolpern zwei ungleiche Männer in Malvas Leben und dominieren fortan ihre Gedanken. Da ist zum einen der geheimnisvolle Brian, der ihr aus irgendeinem Grund ein unterkühltes Katzenbaby vor die Nase setzt. Noch nie was von einem Tierarzt gehört?! Und zum anderen der versnobte Caleb. Doch dass die beiden Männer mehr als gedacht miteinander zu tun haben muss Malva auf schmerzhafte Weise lernen. Hat sie den Katzenliebhaber Brian von Anfang an falsch eingeschätzt? Dabei war er doch genau ihr Typ.. Das Buch hatte ich in Rekordgeschwindigkeit durch. Es war ganz angenehm zu lesen und gar nicht so kitschig wie ich zuerst gedacht habe. Mir fehlte aber etwas die Tiefe und ich hätte mir gern mehr Romantik gewünscht. Aus Brian hätte man irgendwie mehr machen können. Ihn fand ich direkt sympathisch, auch wenn er den falschen Weg eingeschlagen hat. Die geheimen Stars des Buchs waren aber ganz klar die Bewohner des Cafés und vorallem die kleine Molly. Und wer Lust auf einen guten Rotweinkuchen hat findet am Ende des Romans sogar noch ein Rezept. Solche kleinen Extras mag ich ganz gern.
Titel, Inhalt und Cover hatten mich direkt, weshalb ich "Das Winterglück im kleinen Katzencafé" von Claire Edwards als eBook kaufte. Leider hat alles etwas mehr versprochen, als erwartet. Die Geschichte war ganz nett, aber es fehlte mir an Tiefe und das Ende war mir zu abrupt. Ich habe es einfach "überlesen" und wunderte mich dann, warum es gar nicht weitergeht. Es hörte irgendwie gefühlt mitten in der Handlung auf. Generell war die Geschichte für mich zu "oberflächlich", bzw. alles kratzte nur so an der Oberfläche. Es geht in diesem Buch um Malva, die die Eigentümerin eines Katzencafés ist. Eines Tages steht Brian bei ihr vor der Tür mit einem Katzenbaby, das er aufgelesen und zu ihr gebracht hat. Anstatt zu einem Tierarzt. Es wird zwar erwähnt wieso er das so macht, aber Malva's Reaktion darauf (anscheinend gar keine?) fand ich etwas merkwürdig. Mich hat es als Leserin hier bereits stutzig gemacht, wieso sie es einfach so hinnimmt, dass ein Fremder ihr die Tierarztkosten überlässt und danach fleißig bei ihr ein- und ausgeht. Ich hätte an Malva's Stelle hier doch nochmal angesprochen, warum er sich scheinbar so um das Katzenbaby sorgt und es dann nicht mal selbst zum Arzt bringt. Dies ist nur ein Beispiel der vielen Verstrickungen in diesem Buch, die mich fraglos zurückgelassen haben. Wozu gibt es Caleb überhaupt? Es ist von Anfang an klar, dass Malva ihn unsympathisch findet. Auch was "so ein Typ" mit einer Frau wie Malva will, verstehe ich nicht. Kam auch irgendwie nicht rüber. Denn er hat ja anscheinend "Interesse" an ihr, bevor er merkt, dass Brian sie ebenfalls kennt, was er dann zu seinem Vorteil nutzt, um ihm eins reinzuwürgen. Ich finde jedenfalls Caleb war überflüssig. Die Spannung und den Konflikt hatte man auch so schon in der Story, weil Brian so viel vor Malva geheimhält. Alles in allem kann ich sagen: Das Buch war okay, ich habe es in einem Rutsch gelesen, kann aber leider nicht aus vollem Herzen meine Empfehlung aussprechen. Wer was zum Nichtnachdenken auf wenigen Seiten sucht, kann es lesen. Vor allem, wenn man kein Buch sucht, das einem auch über das Lesen hinaus in Erinnerung bleibt. Trotzdem: Die Autorin hat ihr Bestes gegeben, da bin ich mir sicher und das sollte anerkannt werden. Es ist nicht einfach ein Buch zu schreiben und die Gedanken zu Worten und Sätzen auszuformulieren. Ich bin mir sicher, dass da noch mehr kommt und, dass jedes weitere Buch besser wird, denn "Übung macht den(die) Meister"(*in)! Daher: Nicht den Mut verlieren und weitermachen :)
Es war ein wenig, wie diese kitschigen Weihnachtsfilme, wenig Spannung, wenig überraschend. Einfach okay.
„Lasst uns anstoßen. Frohe Weihnachten!“ 🐈🎄
Es war eigentlich ganz süß und ließ sich schnell lesen. Die Idee mit dem Katzencafé fand ich auch ganz toll. Und eine Babykatze kam auch noch vor. Leider waren ansonsten die Charaktere doch sehr stereotypisch: die verschlossene Konditorin, der schmierige Aufreißer und der reiche hübsche Katzenretter, der so gar nicht versnobt ist. Kann man aber für zwischendurch gut lesen und es ist auch kein Spice vorhanden.





