
Rezensionsexemplar/Werbung
Der Autor hat mich als Horrorfan mit dem Gesamtwerk seiner Kurzgeschichten sowohl inhaltlich, als auch optisch beeindruckt. Das Cover sticht sofort ins Auge und die gebundene Ausgabe ist sehr hochwertig verarbeitet. Da ich persönlich am liebsten gruselige Kurzgeschichten lese, hat es mich außerdem extrem gefreut, das Buch bereits vor Veröffentlichung lesen und rezensieren zu dürfen. Auf den 308 Seiten finden 14 Kurzgeschichten Platz, die sich in verschiedenen Unterkategorien des Horror-Genres bewegen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Der Gruselfaktor steht aber definitiv bei allen Geschichten im Vordergrund. Die Anmerkungen des Autors zu den einzelnen Werken sind spannend und die Illustrationen stimmig. Allgemein kann man erkennen, wieviel Liebe in dieses Buch gesteckt wurde, da beispielsweise die beiliegenden QR-Codes problemlos und innerhalb von Sekunden zu den jeweiligen Hörbuchversionen der Kurzgeschichten führen. Bei der ersten Geschichte „Bug“ war ich anfangs etwas skeptisch, da diese vom Erzählstil her aus vielen (kurzen und teilweise knappen) Frage- und Aussagesätz besteht und wenig weiterführende Erläuterungen enthielt, was sich auch bei der zweiten Geschichte „Sie leben noch“ fortführte. Ab der dritten Geschichte war ich jedoch voll in den Bann des Buches gezogen. Das Lesen verlief flüssiger, da der Schreibstil weitaus zugänglicher wurde und das zum Glück auch bis zum Schluss so blieb. Die Enden der Kurzgeschichten waren stets unvorhersehbar und einige Plottwists haben mich buchstäblich aus den Socken gehauen. Besonders gut hat mir beispielsweise „Schuldig“ gefallen, da das Finale hier schlicht genial war und mich ein bisschen an Black Mirror erinnert hat. Natürlich gab es auch einzelne Geschichten, die mir nicht so gut gefallen haben. Das lag jedoch eher daran, dass mir persönlich nicht alle Themen bei Horrorgeschichten zusagen (beispielsweise Aliens oder Zombies). Wenn man ein Horrorbuch lesen möchte, das von Allem etwas bietet, ist man hier genau richtig und wird mit dem Gesamtwerk „Die Albträume des J. S.“ viel Spaß haben.






















