Odessa, das Kind des Schmerzes. Sie wächst in einem armen Dorf auf und durchlebt so einiges, aber nicht viel Gutes. Sie flüchtet, aber vor was genau? Vor sich selbst oder vor machtgierigen Menschen? Die Geschichte baut sich toll auf und man kann sich gut in der Welt einfinden. Gegen das letzte Drittel wird alles nochmals anders, nimmt aber auch wieder an Fahrt auf. Und das Ende ist so wie die ganze Stimmung zuvor: düster. Trotzdem gibt es viele Emotionen, die repräsentiert werden, und vielleicht erkennt man sich selbst ja in irgend so einer Emotion wieder. Alles in allem war es ein erfrischendes Buch mit einem Setting, das ich so bisher nicht hatte. Ich kann es wärmstens empfehlen, wenn ihr düstere fantasiereiche Stories mögt.
Maneaterby Alexandra M. TranMidwise Publishing
