
3.75/5 ⭐
Elena war eine leidenschaftliche Tänzerin, die nach all den Jahren im Rampenlicht nun ausgebrannt ist und sich eine Auszeit in den verschneiten Dolomiten nimmt. Dort trifft sie auf Luca, den gutaussehenden, grummeligen ehemaligen Skirennfahrer. Die beiden treffen eine Abmachung: Sie spielt seine Freundin und er bringt ihr das Skifahren bei, was nicht nur ihre Gefühle, sondern ihr ganzes Leben ordentlich durcheinanderbringt. ⛷️💕 Der Einstieg in die Geschichte ist mir insgesamt gut gelungen, auch wenn ich etwas Zeit gebraucht habe, um mit Elena und Luca wirklich warm zu werden. Elena wirkte auf mich anfangs oberflächlich und fast schon ein wenig arrogant, während Luca sehr grumpy und mies gelaunt wirkt. Es wird aber schnell klar, dass sich die beiden bloss hinter einer Maske verstecken. Grundsätzlich mochte ich die Dynamik zwischen den beiden, vor allem weil sie sich auf einer tieferen Ebene zu verstehen scheinen und hinter die Fassade des jeweils anderen blicken können, da sie sich ähnlicher sind als ihnen anfangs bewusst ist. Leider hat mir jedoch das gewisse Knistern gefehlt. Vieles ging recht schnell, wodurch für mich die Emotionen etwas untergingen. Vor allem gegen Ende hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Raum für Gefühle gewünscht. Besonders angetan war ich hingegen von der WunderBar und der Inhaberin Giulia. Sie haben der Geschichte viel Herz und Geborgenheit gegeben. 💕 Alles in allem war es eine schöne Geschichte für zwischendurch, die zeigt, dass es sich lohnt, stehen zu bleiben, statt wegzulaufen auch wenn es erst einmal viel Mut benötigt. Für mich persönlich hat einfach noch ein kleines bisschen Magie gefehlt. ✨ [Rezensionsexemplar]













