Spannende Geschichte! Mittelalter trifft Moderne - und umgekehrt - Lesehighlight - Rezenstionsexemplar <3
Was soll ich sagen - Wow Wow Wow - die für mich neue Art einer Geschichte zwischen Fantasie und historischen Roman hat mich bewegt und gefesselt. Von der ersten Seite an bin ich eingetaucht in eine andere Welt und bin jetzt bei der Hälfte des Buches angekommen. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es wohl ausgehen mag ....
„Der Zeitenspiegel – Der Kreis der Jahrhunderte“ von Sofia Solér ist der fesselnde Auftakt einer historischen Fantasy-Saga, die Gegenwart und Mittelalter auf faszinierende Weise miteinander verwebt.
Die junge Johanna glaubt, eine ganz normale Abiturientin zu sein, bis sie einen Brief ihrer Großmutter öffnet und erfährt, dass sie eine Spiegelseele ist. Eine Gabe, die ihr erlaubt, durch die Zeiten zu reisen. Plötzlich findet sie sich im Körper der adeligen Mechthild von Holte im Jahr 1248 wieder, während Tilda aus dieser Zeit in Johannas Körper landet, mitten in unserer Gegenwart.
Die Idee, zwei Frauen in ihren jeweils fremden Epochen gegeneinander auszuspielen, ist brillant umgesetzt. Besonders gelungen sind die detailreichen Beschreibungen des mittelalterlichen Kölns: man spürt den Dombau, riecht das Holzfeuer und fühlt die gesellschaftlichen Zwänge jener Zeit. Auch die Begegnung mit Thomas von Aquin fügt sich stimmig ins historische Setting ein.
Die Autorin schafft es, philosophische Fragen, Zeitreisen und verbotene Liebe in eine mitreißende Handlung zu verweben. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig, atmosphärisch und mit viel Gespür für Sprache und Zeitgeist.
Ein paar Wiederholungen und lange Kapitel bremsen zwischendurch das Tempo, doch die Spannung kehrt spätestens im letzten Drittel zurück und das offene Ende macht neugierig auf Band 2.
Ein historischer Fantasyroman, der zum Nachdenken anregt, dabei aber nie seine emotionale Seite verliert.
Fazit: Eine eindrucksvolle Zeitreise voller Magie, Mut und Geschichte, perfekt für Fans von romantischer Zeitreise-Fantasy und historischen Geheimnissen rund um den Kölner Dom.
Manche Bücher finden ihren Weg direkt ins Herz – „Der Zeitenspiegel“ war für mich genau so eines. Der Schreibstil ist wunderschön: sanft, bildhaft und voller Atmosphäre. Sofia Soler schreibt so, dass man alles spürt – die Stille zwischen den Zeilen, das Fragen nach dem eigenen Platz in der Zeit.
Ohne zu viel zu verraten: Die Geschichte verbindet Gegenwart, Vergangenheit und einen Hauch Magie auf eine Weise, die einen sofort fesselt. Es geht um Mut, Entscheidungen und das, was uns im Innersten antreibt. Die Figuren wirken so echt, dass man mit ihnen fühlt und hofft.
Ich lese so gerne über historische Geschichten ,habe das Buch kaum aus der Hand legen können und denke immer noch an einzelne Szenen zurück. Ein ruhiges, intensives und wunderschön erzähltes Werk – ich freu mich riesig auf den zweiten Teil! 💫
"Der Zeitenspiegel" von Sofia Soler ist der erste Band einer historischen Fantasy, die uns abwechselnd von Johanna erzählt, einer Abiturientin im Köln 2025 und von Mechthild, genannt "Tilda", die im Köln des Jahres 1248 lebt.
Die beiden jungen Frauen verbindet eine Gabe - die Gabe in der Zeit zu reisen. Doch diese Gabe bringt viele Tücken und Gefahren mit sich und auch eine Mission, die sie erfüllen müssen...
Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen - ich hatte sofort das mittelalterliche Köln vor Augen und das Gerüst des noch unfertigen Doms. Irgendwie musste ich dabei auch "die Säulen der Erde" von Ken Follett denken.
Die Perspektivwechsel zwischen Johanna und Tilda mochte ich sehr gerne und man kann so als Lesende zu beiden Figuren eine Beziehung aufbauen, weil man die Gegebenheiten und Gepflogenheiten ihrer jeweiligen Zeit miterlebt. Sehr interessant und gelungen finde ich die Beschreibung des mittelalterlichen Kölns. Man merkt, wie viel Arbeit in der Recherche gesteckt haben muss und das zahlt sich aus!😊
Die Besonderheit des Doms wurde sehr deutlich spürbar und bei den Beschreibungen konnte ich die gewaltige Kathedrale vor mir sehen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildlich und sprachgewaltig und fesselt ab der ersten Seite!✨
Was dieses Buch im Gegensatz zu anderen historischen Fantasyromanen meiner Meinung nach so einzigartig macht, ist die Miteinbindung von Philosophie und Dogmatik. Thomas von Aquin, ein Kirchenlehrer des Mittelalters, tritt nämlich ebenfalls auf mit seinen Gedanken und Schriften, die ihn später berühmt machen. Das war vor allem für mich besonders spannend, weil die Lehren und Ansichten dieses Mannes auch in meinem Studium auftauchen, wie beispielsweise sein Gedanke, dass sich Vernunft/Denken und Glaube nicht gegenseitig ausschließen, sondern begünstigen.
Gegen Ende hin hat es sich für mich etwas gezogen und ich war etwas frustriert, weil ich endlich wissen wollte, um was es sich bei der Mission handelt und es dazu noch keinen Anhaltspunkt gab.
Da es aber ein mehrteiliges Werk ist, gehe ich davon aus, dass in den anderen Bänden das Geheimnis gelüftet wird. Die Beschreibungen des realen Köln haben sich für mich gegen Ende etwas erschöpft, aber vielleicht liegt das auch am persönlichen Empfinden, dass sich das Mittelalter für mich spannender liest, als meine eigene Zeit.
Am Ende bleibt zu sagen, dass ich "Der Zeitenspiegel" nur empfehlen kann.
Das Buch war extrem interessant und hat mir schöne Lesestunden beschert. Anfangs habe ich ein wenig gebraucht um in die Geschichte zu kommen. Es war aber keineswegs langweilig nur neu. Ich lese selten bis kaum Historische Romane aber dieser hat mir gefallen. Und vermutlich werde ich jetzt ab und an öfters solche Romane lesen ☺️
Ich mochte die Charakter sehr. Sie waren toll. Echt und tiefgründig was es mir erleichterte die Charakter kennenzulernen. Die Spannung und Wendungen waren alle krass und extrem spannend. Ganz besonders mochte ich Johanna. Sie ist eine extrem tolle Protagonistin. Extrem spannend und extrem gut beschrieben.
Ich mochte auch das die Welt so gut beschrieben ist und man wortwörtlich ins Mittelalter zurück versetzt wurde. Ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen.
Das einzige Problem was ich hatte waren die langen Kapitel. Ich bin ein Fan von kurzen Kapitel aber der gute und leichte Schreibstil hat es mir leichter gemacht auch durch die langen Kapitel zu kommen. Und es war auch überhaupt nicht langweilig. Nein ganz im Gegenteil ich fand es extrem spannend bis zur letzten Seite.
Spannend fand ich ganz besonders die historischen Anteile in der Geschichte. Sie waren toll und extrem spannend finde ich.
Mit "Der Zeitenspiegel" legt Sofia Solér den Auftakt einer neuen Reihe vor, die das Thema Zeitreise im historischen Stil aufgreift – und das auf äußerst gelungene Weise.
Die Geschichte handelt von zwei jungen Frauen: Johanna, die in der Gegenwart lebt, und Tilda, die im Jahr 1248 zur Zeit des Kölner Dombaus ihr Leben führt. Der Dom, dessen Bau in dieser Epoche beginnt, bildet den zentralen Hintergrund der Handlung. Auf faszinierende Weise gelingt es der Autorin, diesen historischen Ort lebendig werden zu lassen.
Ein entscheidender Wendepunkt ist der Moment, in dem die beiden Mädchen – als sogenannte Spiegelseelen – ihre Plätze in der Zeit tauschen. Plötzlich muss Johanna sich im Mittelalter zurechtfinden, während Tilda in der modernen Welt landet. Beide erleben Unsicherheit, Angst und Orientierungslosigkeit, die von Sofia Solér sehr eindrucksvoll beschrieben werden. Als Leser*in fühlt man unmittelbar mit den Protagonistinnen mit und spürt ihre Nervosität, ihr Staunen und ihre innere Zerrissenheit.
Besonders gelungen ist die wechselnde Erzählperspektive: Die Kapitel springen zwischen Johanna und Tilda, sodass man abwechselnd Einblicke in ihre Erlebnisse erhält. Dabei arbeitet die Autorin oft mit Cliffhangern, die den Spannungsbogen konstant hochhalten. Allerdings sind die Kapitel für meinen persönlichen Geschmack etwas lang geraten – kürzere Abschnitte hätten die Dynamik noch verstärkt.
Das Buch endet mit einem packenden Finale, das sofort Lust auf die Fortsetzung macht. Leider bleibt unklar, wie viele Bände die Reihe umfassen wird – aber klar ist: Dieser Auftakt macht große Lust auf mehr.
Fazit:
Der Zeitenspiegel ist ein grandioser Start in eine vielversprechende Zeitreise-Reihe. Spannend, gefühlvoll und historisch atmosphärisch dicht erzählt – ein echtes Highlight für alle, die sich für Geschichte, Zeitreisen und starke weibliche Figuren begeistern. Ich freue mich schon jetzt auf Band zwei!