Ein vermisstes Kind, viele Perspektiven – aber der Thrillersog blieb für mich aus.
Mich konnte „Das Kind meiner Schwester“ leider nicht wirklich packen. Für einen Thriller bzw. Psychothriller fehlte mir über weite Strecken die Spannung, zumal mir durch die Erzählweise recht früh klar war, worauf es hinausläuft. Erst gegen Ende wurde es für mich interessanter und emotional stimmiger. Die Auflösung und besonders die Szene am Grab fand ich schön gelöst, aber insgesamt blieb bei mir eher Enttäuschung zurück. Dazu kam, dass das E-Book mit über 330 Seiten angezeigt wurde, ab etwa Seite 300 aber nur noch Werbung bzw. Leseproben zu anderen Büchern enthielt. Lesbar, aber kein Buch, das mich gecatcht hat oder bei dem ich direkt Lust auf weitere Titel der Autorin bekommen habe.




