
Gute Story, zu schnelles Ende
Ich LIEBE es, wenn mich ein Buch komplett an meinem eigenen Verstand zweifeln lässt. Wenn ich nicht mehr weiß: Was ist real – und was spielt sich nur im Kopf ab? Genau das passiert hier. Du steckst von Anfang an mitten in Valeries Welt – und die fühlt sich alles andere als stabil an. Träume, in denen sie sieht, aber nichts hört. Kopfschmerzen, die sich von nichts beeindrucken lassen. Pfefferminztee. Und verschwundene Tassen, die definitiv nicht einfach „weg“ sein können. Und während du noch versuchst, Ordnung reinzubringen, merkst du: 👉 Das hier ist kein Rätsel, das man entspannt nebenbei löst. 👉 Das ist ein schleichender Kontrollverlust. Du zweifelst. Mit ihr. An allem. An den Menschen um sie herum. An der Realität. Und irgendwann auch an dir selbst. Genau mein Ding. 😌 Das Buch hat mich komplett gepackt. Ich war drin, gefangen, wollte wissen, wie das alles zusammenhängt. Das Ende? Hat mich leider nicht ganz abgeholt. Nach diesem starken Aufbau ging plötzlich alles viel zu schnell. Als hätte jemand gesagt: „So, reicht jetzt, wir lösen das eben auf.“ Es war nicht schlecht. Aber es hätte so viel intensiver, so viel tiefer sein können. 🐌 Fazit: Psychospielchen vom Feinsten – genau so, wie ich sie liebe. Mit einem Ende, das mich leider ein kleines bisschen zu früh wieder losgelassen hat.









