Das Feuer und seine Folgen stehen diesmal klar im Mittelpunkt. Spannend, emotional und mit einem starken Cliffhanger
Der vierte Band der Reihe legt den Fokus diesmal ganz klar auf das Feuer und dessen Folgen. Dabei wird sehr deutlich, wie zerstörerisch so eine Katastrophe sein kann. Genau das hat den Band für mich auch so intensiv gemacht, weil die Auswirkungen nicht nur körperlich, sondern auch emotional spürbar sind. Die Geschichte bleibt durchgehend spannend und schafft es wieder gut, diese ständige Unsicherheit der Welt einzufangen. Innerhalb der Gemeinschaft entstehen immer mehr Konflikte und Diskussionen. Es gibt zahlreiche Versammlungen und Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, was zwar demokratisch wirkt, aber gleichzeitig auch zeigt, dass Demokratie in solchen Extremsituationen nicht immer einfach funktioniert. Selbst die Glocke wird plötzlich zum Streitpunkt. Besonders im Mittelpunkt steht Greyson. Ich mochte ihn ehrlich gesagt von Anfang an nicht, hatte aber trotzdem lange die Hoffnung, dass er sich im Verlauf noch verändert. Gerade weil man ihn nie ganz einschätzen konnte, blieb er aber durchgehend interessant und hat die Handlung stark geprägt. Erst gegen Ende rückt dann wieder stärker die Frage in den Mittelpunkt, ob die Familie überhaupt wieder zusammenfinden wird. Und genau dort endet das Buch mit einem starken Cliffhanger, der direkt Lust auf den nächsten und letzten Band macht. Für mich wieder ein sehr gelungener Teil der Reihe.


