
Cosy Krimi-Sammelband prima zum Schmökern
Der Verlag hat hier die 3 Krimis der Mord an der Nordsee-Reihe zu einem Sammelband zusammengestellt. Eigentlich eine gute Idee, denn die Krimis sind allein relativ kurz. Außerdem eignen sie sich zum Weiterlesen und sind auch so konzipiert. Da finde ich es jetzt auch nicht so schlimm, dass der 2. Krimi bei mir nicht so gut abgeschnitten hat. In der Summe passt es dann. Jenny, die Pensionswirtin, Rainer, ein alter Freund von Jenny und zur Zeit Gast in der Pension, und Ilse, die Kommissarin, schätzen sich im Verlauf der Reihe immer mehr und arbeiten immer besser zusammen. Es macht Spaß, diese Entwicklung zu beobachten. Meine Einzelrezensionen füge ich unten an. Als Urlaubslektüre gut geeignet. Tote Fische fängt man schneller: Kurzkrimi, cosy, spannend mit einer cleveren privaten Ermittlerin Mein erster Krimi, der im niederländischen Zeeland spielt. Mal was anderes. Jedenfalls fällt mir das lustige Cover direkt ins Auge. Jenny leitet eine Pension und wartet eines Morgens vergeblich auf einen Gast, der viel Rührei bestellt hat. Mit einem alten Freund, der sich in Jennys Pension eine mehrmonatige Auszeit gönnt, Rainer, entdeckt sie bald darauf die Leiche des Pensionsgastes. Ein wenig auf den Geschmack gekommen, ermitteln die beiden weiter… Der locker leichte Erzählstil der Autorin lässt mich beschwingt durch die Seiten fliegen. Jenny ist mir sofort sympathisch, Rainer wirkt etwas nüchtern auf mich. Die Landschafts- und Dorfbeschreibungen passen perfekt an die niederländische Küste.Viel Raum zum selber Spekulieren bleibt leider nicht, auch weil Jenny ihre Entdeckungen und die darauffolgenden Überlegungen nicht teilt. Solche Krimis mag ich persönlich nicht so sehr, wo der Leser bewusst im Dunkeln gelassen wird. Ein guter Urlaubskrimi, den man in Ruhe genießen kann. Mordesstund hat Gold im Mund: Leider zu konstruiert, hat mir nicht gefallen Dieser zweite Teil der Reihe rund um Jenny und Rainer hat mir nicht gefallen. Dabei fing es sehr interessant an, schließlich findet ja nicht jede auf ihrer morgendlichen Joggingrunde eine Leiche. Doch spätestens beim Auftauchen des Hoofdcommissaris Koekamp an der Pension war ich raus. Auch über die Ermittlungsmethoden (ich erwähne sie nicht wegen der Spoilergefahr) konnte ich diesmal nur den Kopf schütteln. Schade, ich hatte mich auf mehr gefreut. Ich habe das Buch dann eher heruntergelesen, denn es kam weder Spannung noch Ermittlungswitz hinzu. Ich bin auf den 3. Teil gespannt. Der Tod schickt Blumen Cosy-Crime mit floraler Mord-Ankündigung Auch dieser 3. Teil der Reihe entspricht genau dem Cosy-Crime-Genre. Jenny, eine Pensionswirtin, ermittelt zusammen mit einem Freund, Rainer, ganz in Hobby-Ermittler-Manier. Die Geschichte ist leicht und ohne viel Mühe zu verfolgen. Ich hatte schnell eine Vermutung, jedoch kamen die entscheidenden Hinweise erst zum Ende hin. Einzig spannend war für mich die nächtliche Überraschung. Ein Krimi für den Sommer, im Liegestuhl in der Sonne, wo ich mich angenehm unterhalten fühlen möchte.
