Ein sanfter Cowboy-Romance-Auftakt mit viel Gefühl, aber wenig Wildwest-Vibes. 🐎💜
„A Wild Cowboy’s Heart“ klingt nach einer klassischen Cowboy-Romance – Weite, Pferde, Ranch-Feeling, Western-Romantik. Doch tatsächlich erzählt Stacey Kennedy eine etwas andere Geschichte: eine über Neuanfänge, Verlust, Selbstfindung und die leise Art von Liebe, die sich erst richtig entfalten kann, wenn die inneren Wunden heilen dürfen. Was mir gefallen hat: Maisies Entwicklung steht klar im Mittelpunkt. Statt nur als Love Interest zu dienen, bekommt sie Raum, um sich zu behaupten, sich selbst zu finden und ihre Vergangenheit abzustreifen. Hayes’ Trauerprozess wirkt glaubwürdig und berührend – der Umgang mit dem Tod seiner Frau ist weder überdramatisiert noch runtergespielt. Die Nebencharaktere? Charmant, herzlich, gut eingebunden. Man merkt, dass da noch Geschichten in der Luft liegen – und genau deshalb freue ich mich auf die nächsten Bände. Humor ist definitiv vorhanden, und das hat dem Buch gutgetan, weil es die schwereren Themen auflockert. Was mir gefehlt hat: Für einen Titel mit „Cowboy“ hätte ich etwas mehr Ranch-Atmosphäre erwartet. Der Cowboy-Vibe bleibt eher Kulisse als Kern. Die Romantik ist süß, aber nicht außergewöhnlich intensiv – eher ruhig und langsam wachsend. Die Handlung plätschert phasenweise etwas gemächlich dahin. Und trotzdem: Ich war richtig glücklich, als Hayes und Maisie endlich zu ihrem Happy End gefunden haben. Man gönnt es ihnen. Es fühlt sich verdient an – nicht erzwungen. Fazit: Ein ruhiger, gefühlvoller Romance-Roman, der nicht nur von Liebe, sondern auch von Verlust, Selbstfindung und zweiter Chancen erzählt. Kein Cowboy-Drama voller Action, sondern eher ein „Wohlfühl-Zwischendurch-Buch“ mit Herz, Humor und Themen, die etwas tiefer gehen, als man anfangs erwartet.
























