
Gelungene Fortsetzung 👍🏽
Ich habe mich am Ende vom ersten Teil gefragt, wie zur Hölle die Autorin diesen Cliffhanger auflösen möchte und habe daher gespannt den zweiten Teil erwartet. Zugegeben, ich brauchte ein wenig, um in die Geschehnisse von Teil eins nochmal einsteigen zu können, da es schon ein paar Monate her war, seit ich diesen gelesen hatte. Hier hätte ich mir eine kurze Zusammenfassung aus dem ersten Teil gewünscht, um wieder besser reinzukommen. Rivana sitzt im Knast und schmiedet fleißig Rachepläne, während Enzo sich von seiner Schusswunde erholt und sich einer neuen Gefahr stellen muss, die er nicht auf dem Schirm hatte. Für meine Begriffe kam diese Situation allerdings etwas zu unerwartet, weshalb sie mir nicht sonderlich glaubwürdig erschien. Soweit ich mich erinnern kann, war von den Personen, die dort involviert sind, im ersten Teil nicht einmal ansatzweise die Rede. Seine Flucht hingegen war wieder Enzo-typisch und glaubwürdig. Ebenso seine Zerrissenheit, was seine Gefühle Rivana gegenüber betrifft, wobei sie ähnliche Probleme hat, wenn auch aus einem anderen Grund. Nachdem er sie jedoch aus dem Gefängnis befreit, sehen beide ein, dass sie ohne einander nicht leben können und planen gemeinsam, wie sie Maratea zurückerobern können. Dass das nicht ohne Blutvergießen funktioniert, dürfte jedem klar sein. Alles in allem war ich positiv überrascht. Wie bereits gesagt war ich skeptisch, wie man aus dem Ende von Teil eins noch ein glaubwürdiges Happy End gestalten möchte, doch der Autorin ist das durchaus meiner Meinung nach gelungen. Nach wie vor ist der Darkness-Level vergleichsweise gering und der Spice ebenfalls, was der Gefangenschaft von beiden geschuldet war. Allerdings finde ich, dass mehr Spice diesem Plot tatsächlich eher geschadet hätte. Ich bin zufrieden mit dem Ende :)










