„Tödlich ist die Nacht“ hat mich ein bisschen so abgeholt wie ein nächtlicher Lieferdienst: Anfangs richtig rasant und spannend – zwischendurch fragt man sich dann aber doch, warum die Fahrt plötzlich Umwege nimmt. 😄 Die Idee rund um die Hetzjagd durch die Nacht fand ich stark, und der Thriller startet wirklich mit Vollgas. Man ist sofort mitten drin und denkt sich: Okay, Schlaf wird heute überbewertet. Besonders die düstere Atmosphäre und das Katz-und-Maus-Spiel konnten mich gut unterhalten. Auch Jace als Hauptfigur war sympathisch genug, dass ich wissen wollte, wie er sich aus dem Chaos wieder herausmanövriert. Allerdings hatte die Geschichte für meinen Geschmack zwischendurch einige Längen. Manche Szenen wirkten ein wenig gezogen, und nicht jede Wendung konnte mich komplett überzeugen. Da war teilweise mehr „lange Nacht“ als „tödliche Nacht“. 😉 Insgesamt aber ein solider Thriller mit Spannung, Action und genug Nervenkitzel für ein paar unterhaltsame Lesestunden – auch wenn mich das Buch nicht komplett umgehauen hat.
Rezension: Tödlich ist die Nacht von Tami Hoag Tödlich ist die Nacht eröffnet mit einem packenden Einstieg: Der junge Fahrradkurier Jace Damon wird während seines letzten Auftrags brutal gejagt, beschossen und entkommt nur knapp mit dem Leben. Schnell wird klar, dass der unscheinbare Umschlag, den er für den Strafverteidiger Lenny Lowell ausliefern soll, tödliche Konsequenzen hat. Unterstützung findet er ausgerechnet bei der Polizistin Renee Ruiz doch auch sie hält ihn zunächst für einen möglichen Mörder. Allerdings erfüllt der Thriller nicht alle Erwartungen: Wer anhand des Klappentextes eine rasante Hetzjagd durch Los Angeles erwartet, bekommt eher eine Geschichte, in der interne Ermittlungen, Konflikte innerhalb der Polizei und ein oft kopflos agierender Ermittler im Mittelpunkt stehen. Einige Charaktere blieben für mich wenig sympathisch, besonders der Polizist, der ständig im Clinch liegt, sowie seine Partnerin. Zwar lockern freche und witzige Dialoge vieles auf, doch gegen Ende zog sich die Handlung. Die verschiedenen Handlungsstränge wurden nicht immer optimal miteinander verwoben, die detaillierte Schilderung der Ereignisse sorgt etwas für Spannung. In ganzem bin ich eher enttäuscht von diesem Buch
Dunkel, tiefgründig - aber nicht packend genug
Tami Hoag entführt uns in eine düstere, psychologisch dichte Ermittlungswelt – und eigentlich bringt sie dafür alles mit, was ich an Thrillern liebe. Die Atmosphäre ist spannend, die Figuren sind glaubwürdig gezeichnet und die Thematik hat definitiv Tiefgang. ABER: Trotz all dieser starken Elemente hat sich das Buch für mich insgesamt recht zäh gelesen. Die Story entwickelt sich langsam, teilweise zu langsam, sodass mich der Plot nicht immer durchgehend fesseln konnte. Ich hatte oft das Gefühl, dass da mehr Spannung drinstecken könnte, als tatsächlich genutzt wurde. Die Thematik selbst fand ich wirklich gut und auch wichtig – nur leider hat mir der packende Drive gefehlt, den ich mir bei einem Thriller dieser Art wünsche. Trotzdem merkt man Hoags handwerkliches Können, vor allem in den emotional fein gezeichneten Momenten und der atmosphärischen Dunkelheit. 📚 Mein Fazit: Ein Thriller mit starkem Fundament, guter psychologischer Tiefe und gelungenen Charakteren, der für mich aber über weite Strecken nicht fesselnd genug war. ⭐️ 3,5/5 Sternen 🔪 Spannung: eher moderat 💭 Thematik stark, Umsetzung etwas langatmig
Nach 150 Seiten abgebrochen da ich selber überhaupt nicht in das Buch rein kam. Denn Polizist und diene Partnerin die er Anlernt, mag ich selber garnicht und auch die Handlungen sind eher ungünstig geschrieben worden.



