12. Aug.
Rating:5

Das Buch „Stadt der verlorenen Seelen - Ankunft“ von Petra Pribitzer verfügt über ein einzigartiges Setting, das auf der Darstellung von Parallelwelten beruht. Im Gegensatz zu vielen traditionellen Fantasy-Büchern, die oft eindimensionale Welten erschaffen, zielen sie jedoch nicht nur darauf ab, der Protagonistin Nala bei der Bewältigung ihrer Reise der Selbstfindung und emotionalen Befreiung zu helfen. Ein weiterer Aspekt ist die vielschichtige Charakterentwicklung, insbesondere Nalas Trauer über ihre Vergangenheit und ihren Streben nach Heilung. Durch die realistische Darstellung der Geschichte empfindet der Leser große Sympathie für das Mädchen und fiebert mit ihm von ganzem Herzen mit. Freundschaft ist ein weiteres wichtiges Thema, das in dem Buch behandelt wird. In diesem Zusammenhang fallen Nalas Beziehungen zu den neuen Freunden im parallelen Wien auf. Pribitzer konzentriert sich auf die persönlichen Beziehungen und die Unterstützung, die Nala von ihren Freunden erhält, was ihrer Geschichte eine zusätzliche Dimension verleiht. „Stadt der verlorenen Seelen – Ankunft“ weist originelle Ideen auf und harmonisch fügt sich die Mischung aus emotionalen Herausforderungen und fantastischen Elementen in das Gesamtwerk ein. Deshalb hebt sich der erste Band der Serie von ähnlichen literarischen Werken ab und erhält eine wohlverdiente Empfehlung.

Stadt der Verlorenen Seelen: Ankunft
Stadt der Verlorenen Seelen: Ankunftby Petra PribitzerLeuchtWort Verlag
10. Aug.
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Rating:5

Das Buch „Stadt der verlorenen Seelen - Ankunft“ ist der erste Teil von Petra Priebitzers Stadt der verlorenen Seelen Reihe und ich war schon sehr gespannt darauf. Cover und Klappentext empfand ich als sehr ansprechend und ich habe mich schon sehr auf die Geschichte gefreut. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und ich hatte keine Probleme, in die Geschichte einzutauchen. Ihre Art zu erzählen empfand ich locker, die Autorin hatte aber auch ein Händchen dafür, die Stimmungen im Buch sehr gut herüberzubringen. Da ist zum einen die Tiefe Trauer, die Nala begleitet, aber auch wie Nala im anderen Wien förmlich aufblüht ist sehr schön beschrieben. Generell mochte ich die Beschreibung des parallelen Wiens sehr gerne und auch die Idee mit der Parallelwelt hat mir sehr gefallen. Es gibt zwar einige Dinge, in denen sich die beiden Welten ähneln, wie bestimmte historische Persönlichkeiten oder einigen Geb-dünnen der Stadt. Für Nala gibt es aber auch einiges magische zu erleben, wie die Begegnung mit Dryaden, Gestaltwandler und vieles mehr. Die Charaktere im Buch mochte ich sehr gerne, sie waren allesamt interessant gestaltet und hatten eine gute Charaktertiefe. Nala habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Am Anfang der Geschichte ist sie sehr von ihrer Trauer eingenommen und findet nur nach und nach aus ihrem Tief heraus. Dafür hat sie den Sprung ins parallele Wien sehr gut verkraftet, was auch daran liegt, dass sie selbst gerne Fantasy liest und sich nun selbst praktisch selbst in einer Fantasygeschichte befindet. Ich mochte auch ihre Wandlung im Laufe der Handlung sehr und wie sie neue Energie und auch neue Freunde im parallelen Wien findet. Die Brauch sie auch bei ihrer Aufgabe nach den verschwundenen Seelen zu suchen. Hier bin ich auf jeden Fall gespannt, wo ihre weitere Suche hinführen wird. Insgesamt hat mir der Auftakt der „Stadt der verlorenen Seelen“ Reihe sehr gut gefallen. Ich mochte das Setting und die Idee mit den Parallelwelten, aber auch die sympathisch gestalteten Charaktere. Von mir gibt es daher fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Stadt der Verlorenen Seelen: Ankunft
Stadt der Verlorenen Seelen: Ankunftby Petra PribitzerLeuchtWort Verlag