
Das Buch „Das Geheimnis am Berg“ gehört zu Roland Zingerles Mörderische Alpen Reihe rund um de Berufsdetektiven Heinz Sablatnig und seiner Schwester Sabine, die Chefinspektorin bei der Klagenfurter Polizei. Mit dem Bergsteiger Lukas und seinen Erlebnissen in der abgelegenen Kapelle wird es in diesem Teil etwas mysteriös und schaurig, worauf ich mich schon sehr gefreut habe. Der Schreibstil des Autors war wieder sehr angenehm zu lesen und nach kurzer Zeit hatte mich das Buch schon in seinen Bann gezogen. Ich mochte zum einen die Thematik rund um die abgelegene Kapelle und dem Scheusal, welches im Berg eingesperrt sein soll, sehr gerne. Hier fragte man sich beim lesen was es damit auf sich hatte und gemeinsam mit dem Bergsteiger Lukas konnte man sich an der ein oder anderen Stelle schon etwas gruseln. Zum anderen gefielen mir die tollen und bildlichen Beschreibungen der Landschaft wieder sehr, vor allem Kärntens Hochgebirge - hier im Buch die Hochalmspitz - hat es mir sehr angetan. Und dann gibt es in dieser Geschichte noch jede Menge Spannung sowie Ungereimtheiten, die es gemeinsam mit Heinz zu lösen gilt. Was es aber mit dem Scheusal im Berg, dem verschwundenen Bruno und einem Einbruch in einen Gemüseladen auf sich hat, das muss jeder selbst herausfinden. Ich hatte auf jeden Fall wieder sehr viel Spaß beim Lesen. Heinz Sablatnig ist wirklich ein toller Charakter, der weiß, was er tut. Gerade in diesem Teil empfand ich seine Kombinationsgabe und generell sein Auftreten als Detektiv sehr gelungen. Ebenso mochte ich seinen Umgang mit seiner Schwester Sabine, der von beruflich Ernst bis hin zu kleinen Späßen unter Geschwistern reichte. Beide wirkten so auf mich sehr realistisch dargestellt. Ebenso überzeugte mich der Fall in der Geschichte, der einige Überraschungen und unvorhergesehene Wendungen mit sich brachte. Von mir gibt es daher volle fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung. Ich freue mich schon sehr darauf, mehr von Heinz Sablatnig zu lesen. 😉




