Diese Dilogie kann ich nur empfehlen! Obwohl ich anfangs skeptisch war, haben mich das tolle Cover und der Inhalt neugierig gemacht.
Ein Glücksgriff:
Ich war schnell gefesselt und habe den ersten Teil innerhalb kürzester Zeit beendet.
Der Schreibstil ist toll und die Geschichte bietet eine gelungene Mischung aus Spannung und Abwechslung.
Nach dem Cliffhanger im ersten Band habe ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet – und auch der zweite Teil hält, was er verspricht.
Ein wunderbares Leseerlebnis!
Bei Romantasy brauch ich immer etwas um in das Buch rein zu kommen. Doch nach den ersten 70 Seiten war ich voll drinnen. Und gerade die letzten gut 35% des Buches waren so gut.
Es war mein erstes Fantasy Buch von Saskia Louis, aber definitiv nicht das letzte.
Es war spannend, Ernst, aber auch stellenweise lustig. Was vor allem an Nevin, Tyron und Kiana lag. Eine wunderbare Kombination und man wäre gerne Teil dieser Gruppe.
"Das Schicksal ist nicht unser Freund, Kiana. Es ist der Faden, der unsere Hände bindet."
Das Leben in Anima ist vom Schicksal vorbestimmt. Oberstes Ziel ist es, bei der Schicksalszeremonie die Seelenbänder zu verknüpfen und damit eine seelenverwandte Person gefunden zu haben, denn Partnerschaft ist das höchste Gut und alleinstehenden Menschen kann nur noch ein kurzes Leben an der Front beschert werden. Habt ihr das in der Form schon mal gelesen? Ich auch nicht! Und genau das hat das Buch für mich so besonders gemacht.
Wir begleiten also Kiana, die direkt im Anschluss der Zeremonie ihren Partner verliert und nun das Schicksal selber in die Hand nehmen will. Als sie sich den Schicksalsbrechern Tyron und Nevin anschließt, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Man hat mit der kleinen Truppe nicht nur starke found family Gefühle, man kann sich auch ganz toll in die Charaktere reinfühlen. Für mich war vor allem der love interest Tyron sehr gut ausgearbeitet. Sowohl seine Hintergrundgeschichte, als auch seine Charaktereigenschaften und Gedankengänge konnte ich sehr nachvollziehen und war ganz schnell hin und weg von diesem manchmal unaustehlichen und mächtigen Kriegsnovizen.
Die Dialoge der beiden waren oft Leute Schlagabtausche und geknistert hat es natürlich auch auf Anhieb.
Ich hatte wirklich eine gute Zeit nach und nach die Geheimnisse und persönlichen Beweggründe für das Abenteuer der beiden aufzudecken und bin am Ende des Buches auf einen bodenlosen Cliffhanger gestoßen, weshalb ich schon direkt zum nächsten Band greifen musste. Seht meinen Beitrag unbedingt als Aufforderung diese unterschätzte Dilogie in die Hand zu nehmen. Ihr werdet es nicht bereuen.
Die ersten paar Kapitel fand ich nicht soo gut, es kam mir sehr überstürzt vor - hauptsache der Grundstein für die Handlung wurde schnell gelegt...(wie es dem Leser durch den Klappentext schon bekannt war)
Aber alles was danach kam, war so unfassbar gut , ich habe es geliebt 💖
Großartiger Jugendfantasy 🙌
Der Einstieg in das Buch viel mir richtig leicht. Ich war sofort gefesselt, denn das Erzähltempo war weder zu langatmig noch überhastet. Jedoch kam dies nach ca. 50% etwas ins Stocken, wodurch es doch ein paar Längen im Mittelteil gab. Zum Ende hin wurde es doch wieder sehr spannend und hat mich wieder komplett in seinen Bann ziehen können.
Das Thema über Schicksale und wie diese mit der Zukunft zusammenhängen fand ich äußerst interessant. Es hat sich als Hauptstory wie ein roter Faden durch das Buch gezogen, sodass man dem ganzen wirklich gut folgen konnte. Für mich gab es hier dann aber doch einen kleinen Kritikpunkt, denn es war leider teilweise doch sehr vorausschaubar. Das hat mich aber nicht gestört, denn es war trotzdem eine bis jetzt sehr unterhaltsame Erzählung.
Es gab zwar Worldbuilding, aber dies war eher im Hintergrund. Eine Karte hätte ich mir hier aber doch manchmal gewünscht, um ein noch besseres Bild von allem zu bekommen, da die Charaktere sehr viel auf Reisen sind.
Die Protas und ihre Chemie zwischeneinander haben mir mit Abstand am besten gefallen. Besonders bei dem zuvor genannten Hauptschwerpunkt des Schicksals haben die Charaktere einiges für die Geschichte im positiven getan. Da hat das etwas schwache Worldbuildung auch überhaupt nicht gefehlt.
Allgemein war es ein toller Einstieg und ich bin gespannt, wie das Trio am Ende alle weiteren Wege beschreiten wird.
Ein toller Auftakt. Ich habe zwar etwas gebraucht, bis ich in der Geschichte angekommen bin, dann wurde es aber richtig spannend. Ich liebe den Humor und die Charaktere total. Der Cliffhanger am Ende ist richtig fies und ich freue mich sehr auf Band 2.
Kiana, Tyrion und Nevin ein unglaubliches Trio ❤️
Selbstbestimmung, Liebe, Mut und Krieg
Lieblingsbuch
Was für ein Auftakt und tolles Buch
Ich habe dieses Trio und die Dynamik geliebt 🥰
Kiana sehnt sich unwahrscheinlich nach Liebe und wartet auf Ihren Seelenverwandten. Leider klappt die Zeremonie nicht und sie flüchtet, da sie nicht an die Front möchte. Sie trifft auf die anderen Beiden. Die Gespräche zwischen den dreien sind so witzig, Jeder verfolgt ein anderes Ziel. Es macht unheimlich Spaß sie auf dieser Reise zu begleiten.
Freu mich auf den zweiten Teil.
Interessante Grundidee ohne Spice. Eine sehr willkommene Abwechslung. An manchen Stellen hat mir die Verbindung und der Tiefgang gefehlt. Werde trotzdem direkt mit dem 2. Band weitermachen
Meine zweite Dilogie der Autorin und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Schreibstil ist spitze, die Story spannend und die Protas lustig und zeigen viele Gefühle.
Kiana ist zuerst total blauäugig, da sie alles glaubt, was die Götter den Menschen erzählen. Sie ist da nicht die Einzige, da alle so leben und geleitet werden, was traurig ist, denn jeder sollte sich seine eigenen Meinungen etc bilden.
Einzig Tyron und Nevin scheinen eine Ausnahme zu bilden. Sie trotzem dem Schicksal und wollen etwas ändern. Dabei kann Kiana ihnen helfen und so entwickelt sich eine tolle Gruppe mit einer einzigartigen Dynamik.
Die Lovestory ist schön, aber nicht allzu stark präsent und Nevin schafft es jede Situation mit seinen Sprüche besser zu machen.
Mit dem Twist gegen Ende hatte ich gerechnet, der wurde aber ganz gut gelöst und der Cliffhanger ist zwar böse, hätte aber schlimmer sein können.
Ich bin also gepsannt, wie es weitergehen wird und freue mich darauf die 3 noch ein wenig auf ihrer Reise begleiten zu dürfen
"Vielleicht sollten wir aufhören, uns an den Dingen festzuhalten, die nicht sein sollten, sein dürften und sein können.
Vielleicht sind all diese Regeln und Gesetze nur Dinge, die die Götter uns eingeredet haben.
Vielleicht halten sie uns zurück -
und ich will nicht länger zurückgehalten werden."
Endlich steht Kianas Zeremonie an, bei der sie ihren perfekten Seelenpartner zugeteilt bekommt. Mit ihm an ihrer Seite erträumt sie sich stärker zu werden, bedeutsam, und einen echten Unterschied für das Land machen zu können- das Schicksal soll nun endlich mal auf ihrer Seite sein! Doch es kommt alles anders als geplant und plötzlich befindet sich Kiana auf der Flucht, gemeinsam mit einem Kriegs- und einem Liebesnovizen, die beide nicht unterschiedlicher sein könnten. Kann sie ihnen vertrauen und kann sie ihr Schicksal vielleicht doch selbst in die Hand nehmen?❤️🔥
Das Buch punktet mit einem interessanten Götter- und Magiesystem & Charakteren, die einem auf Anhieb sympathisch sind.
Die Kapitel sind locker und humorvoll und werden aus wechselnder Perspektive geschrieben.
Etwas irritierend fand ich allerdings die vielen"...", die immer wieder eingebaut wurden, besonders in den Dialogen. (Beispiel: "Passiert dir das ... häufig?", "Es ist ... anstrengend.") Klar, das soll dann vermutlich eine kurze Sprechpause darstellen, aber das kam quasi auf jeder einzelnen Seite vor, teilweise mehrfach und damit deutlich zu häufig für meinen Geschmack.
Davon abgesehen empfand ich den Schreibstil aber als flüssig und angenehm.
In Anima zählt ausschließlich die Verbindung zu seinem Seelenpartner. Einem anderen Menschen zu nahe zu kommen ist nicht nur verboten, es ist angeblich auch gar nicht möglich sich von jemand anderem angezogen zu fühlen. Daher war es schon irgendwie witzig, wie verwirrt Kiana und Tyron jeweils reagierten, wenn sie sich zufällig mal etwas näher kamen. Eine kleine Berührung und plötzlich wird ihnen ganz warm, sie werden rot oder ihr Herz schlägt schneller und ihre Reaktion darauf ist dann so ein inneres "hä? Warum bekomme ich denn auf einmal Gänsehaut, was ist nur los mit meinem Körper, es ist doch gar nicht so kalt?" 🤭 😂 So unschuldig und niedlich einfach, da musste ich schon wirklich mehrfach schmunzeln. Auch die Wortgefechte zwischen ihnen haben mir sehr gut gefallen, für schlagfertige Charaktere habe ich immer eine Schwäche.
Aber nicht nur die aufkeimenden Romance konnte hier glänzen, auch das Trio hatte ein paar wirklich schöne Momente und bietet ein wenig Found Family an.
Neben dem durchaus unterhaltsamen Teil, wurde es überraschenderweise auch immer tiefgründiger. Während die Charaktere beispielsweise darüber nachdenken, wie wertvoll einzelne Menschen sein können, was alleine sein überhaupt bedeutet und wie viel Macht das Schicksal über einen hat oder haben darf..
Also ich hab anfangs ehrlich gesagt nicht allzu viel von dem Buch erwartet, wurde aber irgendwie doch sehr positiv überrascht! Es regt zum Nachdenken an und hat mich an manchen Stellen echt berührt.
Ich werde mir definitiv den zweiten Band besorgen müssen!
4 ⭐
How to Fight Fate“ von Saskia Louis bietet ein faszinierendes Grundkonzept rund um die Seelenzeremonie und den Stellvertreterkrieg der Götter, brauchte für meinen Geschmack am Anfang aber eine ganze Weile, um richtig warmzulaufen. Der Schreibstil ist gewohnt locker, humorvoll und bildhaft, sodass man sich schnell in der Welt aus Intrigen und Machtstrukturen verliert. Besonders spannend fand ich das Partnerkonzept und das innere Chaos der Gefühle, wenn man gegen eine Vorbestimmung ankämpft, die man eigentlich ablehnt. Auch die Dynamik der Charaktere und die starken Dialoge haben mir gut gefallen. Dennoch reicht es für mich insgesamt nur für drei Sterne, da mir trotz der interessanten Welt das gewisse Etwas fehlte, um sich wirklich aus der Masse an Romantasy-Büchern abzuheben. Viele Szenen wirkten recht klischeehaft und ich hatte oft das Gefühl, ähnliche Abläufe schon in anderen Werken gelesen zu haben. Der Cliffhanger am Ende ist zwar wirklich böse und macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung, aber für ein echtes Highlight fehlte mir über weite Strecken die Unvorhersehbarkeit. Es ist ein solider Auftakt mit Potenzial für Band zwei.
Danke an NetGalley & den Ueberreuter Verlag für das Rezensionsexemplar!
Was für ein toller Auftakt der Romantasy Dilogie. Ich hatte am Anfang leicht Probleme in das Buch reinzukommen aber das ändert sich ziemlich schnell. Ich liebe die Hauptcharaktere Kiana und Tyron. Beide sich so vielschichtig und auch die Story rund um die Zukunft und das Schicksal sehr gut durchdacht. Das Buch ist sehr tiefgründig und hat mir auch ein kleines Tränchen entlockt. Nevin ist auch ein absoluter Herzensnebencharakter. Einfach super sympathisch. Die Welt wird von einem System regiert indem man nur was Wert ist wenn man einen Seelenpartner hat. Ohne wird man sozusagen in den Tod geschickt. Aber ist es richtig? Und was verbirgt sich hinter diesem System?
Ich muss direkt mit Band 2 weitermachen. Der Cliffhanger hatte es in sich 😀
Buch enthält keinen Spice
Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht Kiana, Nevin und Tyron auf ihrem Abenteuer zu begleiten. Es ist abwechslungsreich und äußerst spannend. Einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Kiana hat es in ihrem Leben bisher nicht leicht gehabt, deshalb fiebert sie ihrer Seelenzeremonie entgegen. Dort wird sie ihrem Seelenpartner zugeteilt, mit dem sie den Rest ihres Lebens verbringen wird. Doch es kommt ganz anders als die denkt, denn ihr Seelenverwandter stirbt und ohne diesen muss sie an die Front und für die Götter kämpfen. Auf dem Weg begegnet sie Nevin und Tyron und ihr gemeinsames Abenteuer beginnt. Mir hat der Verlauf wahnsinnig gut gefallen und ich bin nach dem fiesen Cliffhanger mehr als gespannt, wie es weiter geht.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Protagonisten wechseln sich mit dem berichten ab, sodass man immer einen hervorragenden Überblick über die Geschehnisse bekommt. Ich liebe einfach den Schreibstil von Saskia Louis.
Die Protagonisten sind individuell und liebevoll gestaltet, lassen einem aber viel Freiraum für die eigenen Vorstellungen. Kiana hatte keine schöne Kindheit und gibt die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht auf. Sie kann sich schnell auf neue Situationen einstellen und macht das beste daraus. Sie hat eine super Entwicklung gemacht. Nevin und Tyron versuchen ihre Probleme hinter sich zu lassen, aber sie werden immer wieder von ihnen eingeholt und müssen sich vielen Gefahren stellen. Ich habe die drei jetzt schon in mein Herz geschlossen.
Das Cover ist ein absolutes Schmuckstück. Ich liebe alles daran und es passt einfach perfekt. Diese Haarnadel, spielt eine Große Rolle und sie wurde super in Szene gesetzt.
Fazit:
Der Auftakt der Fate Dilogie hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich liebe die Story, deren Verlauf, den Schreibstil, die Protagonisten und das Cover. Es ist rundum perfekt und wer Lust auf richtig gute Fantasy hat, sollte sich in dieses Abenteuer stürzen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
ich hab so das Gefühl, dass ich How to Fight Fate am Ende des Jahres zum besten Buch küren werde 🥺 denn ich habe buchstäblichen jeden Satz geliebt & das meine ich nicht übertrieben
Wir begleiten das Trio Kiana, Tyron und Nevin, die unterschiedlicher nicht sein könnten:
⚔️Tyron, der grummelige Kriegsnovize, dem egal zu sein scheint, dass er definitiv bald sterben wird.
☀️ Nevin, das Sonnenscheinchen der Gruppe, der alle aufmuntern kann obwohl er sich selbst so sehr hasst.
✨ Und dazwischen Kiana, die endlich was verändern will und dabei sich selbst verliert.
Ich habe die Gespräche der drei GELIEBT. Die Schlagabtäusche zwischen Kiana und Tyron, der Humor von Nevin. Aber was mich wirklich bewegt hat, waren die Gespräche, wenn Kiana und Tyron allein waren. Letzterer ist die größte green flag und jeder seiner Sätze hatte Gewicht. Ich habe mir unzählige Zitate in dem Buch angestrichen, 90% davon waren von Tyron.
Nebenbei gibt es eine spannende Geschichte, die uns Götter, Schicksale und den eigenen Wert in einem neuen Licht sehen lässt und eine Spur Romantik, die einen die Füße in der Luft strampeln lässt 🥺❤️
Auch die Idee hinter den Seelenverwandten & die Umsetzung war wahnsinnig faszinierend und das Ende mit gleich zwei Cliffhangern macht mich mehr als nur neugierig auf Band 2 🥰
Kiana, Tyron und Nevin – ein Trio, das man nicht vergisst
How to Kill Fate ist mein erstes Buch von Saskia Louis und ich bin ehrlich:
Anfangs hatte mich der Hinweis „Jugendbuch ab 14 Jahren“ eher abgeschreckt. Doch meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Für mich ist dieser Reihenauftakt ein klares 5-Sterne-Highlight.
Die ersten rund 40 Seiten habe ich noch in der Buchhandlung gelesen und mir war sofort klar: Dieses Buch muss mit nach Hause. Schon der Einstieg zieht einen gnadenlos ins Geschehen hinein. Durch Kiana wird man als Leserin direkt mitten in die Handlung geworfen, ohne lange Anlaufzeit.
Kiana ist eine starke, entschlossene Protagonistin, die genau weiß, was sie will. Sie lässt sich weder von Göttern noch vom Schicksal einschüchtern. Selbst dann nicht, als ihr vorherbestimmter Seelenpartner ermordet wird und sie an die Front geschickt wird, um im Krieg zu kämpfen. Ihre innere Stärke, ihr Trotz und ihr Mut haben mich sofort überzeugt.
Auf ihrem Weg trifft sie auf Tyron und Nevin und ich sage es ganz ehrlich:
Diese beiden Männer habe ich augenblicklich ins Herz geschlossen. Sie sind witzig, schlagfertig und bilden gemeinsam mit Kiana ein Trio, dessen Dynamik schlichtweg ein Meisterwerk ist. Ich habe beim Lesen gelacht, geweint und war wütend. Es war eine echte Achterbahn der Gefühle.
Auch die Welt von Anima hat mich begeistert. Das Magie- und Göttersystem ist verständlich erklärt, logisch aufgebaut und so zugänglich, dass ich mich auch ohne Karte sofort orientieren konnte. Das ist etwas, das mir besonders positiv aufgefallen ist.
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir zwei Szenen:
Die Jahrmarktszene, die einfach wunderschön und atmosphärisch war, und meine absolute Lieblingsszene auf Seite 270. Dort habe ich Tränen gelacht. Selten hat mich Humor in einem Fantasybuch so unerwartet und herzlich erwischt.
How to Kill Fate ist ein mitreißender, emotionaler und humorvoller Reihenauftakt mit einer starken Heldin, großartigen Nebenfiguren und einer Welt, in der man sich sofort verliert.
Ich freue mich riesig auf Band 2 und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie diese Geschichte weitergeht.
Ein tolles Fantasy Abenteuer mit knisternden und spannenden Momenten. Auch der Humor kommt nicht zu kurz durch lustige Sprüche. Der Schreibstil ist auch super und man fliegt dadurch nur so durch die Seiten. Klare Empfehlung
Inhaltsangabe (Quelle Amazon)
Was ist stärker: Die Macht des Schicksals oder die Macht der Liebe?
Die 19-jährige Schicksalsnovizin Kiana fiebert ihrer Seelenzeremonie entgegen. Denn an der Seite ihres Seelenpartners soll sie unter der Göttin Moyra die Zukunft von Anima vorhersehen und das Land vor Bösem schützen. Doch kaum hat sie ihren Seelenverwandten gefunden, stirbt er ... und damit auch die Chance auf die wahre Liebe. Kiana weigert sich, dies anzunehmen, und macht sich auf den Weg zur Schicksalshöhle, um ihr Seelenband neu zu verknüpfen. Zu diesem Zweck verbündet sie sich mit dem Liebesnovizen Nevin und dem Kriegsnovizen Tyron. Letzterer ist zwar unausstehlich, aber äußerst mächtig …
Würdest Du dich deinem Schicksal widersetzen?
In Anima bekämpfen sich die Schicksalsgöttin, der Gott der Liebe und die Kriegsgöttin seit mehr als 300 Jahren.
Die Angehörigen der Götterorden besitzen besondere Fähigkeiten. Sie können die Zukunft vorhersehen, die Stimmungen anderer beeinflussen oder Waffen allein mit ihrer Gedankenkraft lenken.
Bei der Seelenzeremonie können die Novizen auf ihren Seelenverwandten treffen und fortan ein gemeinsames Leben führen, um ihre Talente für den Krieg und das Land Anima einzusetzen. Doch nicht jedem ist dieses Glück vergönnt. Wer keinen Seelenverwandten findet, muss ein Leben an der Front führen.
Für einen kurzen Moment darf Kiana auf die Liebe und eine gemeinsame Zukunft mit ihrem Seelenpartner hoffen - bis er ermordet wird. Damit steht ihr ein kurzes Leben an der Front bevor. Als sie dann auf Tyron und Nevin trifft, entwickelt sich der Plan, dem Schicksal ein Schnäppchen zu schlagen, um nicht an der Front zu sterben. Kiana will ihr Seelenband in der Schicksalshöhle neu verknüpfen und damit ihre Zukunft ändern. Während der Reise müssen sich die Verbündeten immer wieder gefährlichen Situationen und auch ihrer Vergangenheit stellen. Doch vor allem aber stellt sich die existenzielle Frage: Welche Macht ist stärker? Die des Schicksals? Oder die der Liebe?
Kiana ist eine Schicksalsnovizin. Ihre Macht hat sie, trotz vieler Jahre Training, noch nicht richtig unter Kontrolle. Nach dem Verlust ihres Seelenpartners wird sie vom Kriegsnovizen Tyron und Liebesnovizen Nevin aufgegriffen. Während Nevin sie herzlich aufnimmt, hat Tyron zunächst noch Zweifel und misstraut ihr. Doch je besser sie sich kennenlernen, desto näher kommen sie sich. Schnell scheinen sie wie ein eingespieltes Team und nicht wie unverhoffte Weggefährten. Es ist nicht nur spannend, sondern macht auch unglaublich Spaß, sie auf ihrer Reise zu begleiten.
Ich brauche Band 2 - jetzt!!! Ich glaube, dieser Satz sagt schon sehr viel darüber aus, wie mir "How to fight Fate" gefallen hat. Die Story ist von der ersten bis zur letzten Seite lesenswert und ich bin quasi durch die Seiten geflogen. Kiana, Tyron und Nevin haben mich so schnell um den Finger gewickelt und mich nach Anima entführt. Saskia Louis hat einen tollen, sehr flüssigen Schreibstil, der mich wieder Mal in ihren Bann gezogen hat. Ich liebe die Dynamik, die sich zwischen den Protagonisten entwickelt und genieße es, mit wie viel Humor das Buch gespickt ist.
Ich bin so gespannt, wie die Reise von Kiana, Tyron und Nevin weitergeht, wie schnell meine offenen Fragen geklärt werden und welche Geheimnisse noch gelüftet werden. Im Frühjahr 2026 werden wir es erfahren.
In Anima fiebert jeder der Seelenzeremonie entgegen, so auch die 19-jährige Schicksalsnovizin Kiana. Sie hofft, dort ihre wahre Liebe zu finden und gemeinsam ihr Schicksal zu erfüllen. Doch noch in derselben Nacht stirbt ihr Seelenverwandter und Kiana soll an die Front geschickt werden. Dieses Schicksal will sie nicht akzeptieren. Notgedrungen schließt sie sich den Schicksalsbrechern Nevin und Tyron an und begibt sich auf den gefährlichen Weg zur Schicksalshöhle, um ihr Seelenband neu zu knüpfen und ihr ursprüngliches Schicksal zurückzufordern.
Die Grundidee der Geschichte hat mich sofort begeistert: Schicksalsfäden, die von den Göttern verknüpft werden und die zentrale Frage, ob man seinem Schicksal wirklich entkommen kann, verleihen der Story eine schöne Tiefe und regen zum Nachdenken an.
Im Mittelpunkt steht Kiana, eine Schicksalsnovizin, die in die Zukunft anderer blicken kann. Sie ist klug, schlagfertig, temperamentvoll und hoffnungsvoll, zu Beginn jedoch noch stark von dem geprägt, was sie gelernt hat. Umso spannender ist es zu verfolgen, wie sie gezwungen wird, alles zu hinterfragen, woran sie bisher geglaubt hat und Schritt für Schritt lernt, eigene Entscheidungen zu treffen.
Tyron, der mächtige Kriegsnovize, wirkt hart und unnahbar, hat aber bereits viel verloren. Er verachtet die Götter und will selbst bestimmen, wen er liebt und welchen Weg er geht. Die Wortgefechte zwischen ihm und Kiana sind besonders unterhaltsam.
Nevin, der Liebesnovize, bringt mit seinem Humor Leichtigkeit in die Gruppe, auch wenn er selbst einiges mit sich herumträgt.
Die Figuren haben mir insgesamt sehr gut gefallen, besonders die Entwicklung von Tyrons Gefühlen, die nach und nach greifbarer wird. Auch die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen Kiana und Tyron ist sehr süß, obwohl beide lange dagegen ankämpfen, schließlich sollte man doch nur für seinen Seelenpartner fühlen, oder?
Die Geschichte liest sich locker und flüssig, mit konstantem Spannungsbogen und gutem Tempo. Ständig stellt sich die Frage, ob und was in der Schicksalshöhle geschehen wird. Interessant sind auch die drei Götterorden Schicksal, Liebe und Krieg, deren Fähigkeiten klar voneinander abgegrenzt sind. Gleichzeitig herrschen in Anima Konflikte zwischen den Göttern, die Kiana, Tyron und Nevin nicht länger hinnehmen wollen.
Erzählt wird überwiegend aus Kianas Perspektive, mit gelegentlichen Einblicken in Tyrons Sicht, wodurch man beiden emotional sehr nahekommt. Allerdings hätte ich mir stellenweise etwas mehr Tiefe gewünscht, sowohl in der Handlung als auch im Worldbuilding, da hier noch viel ungenutztes Potenzial vorhanden ist. Die Themen Schicksal und selbstbestimmtes Lieben bleiben jedoch durchgehend präsent und regen zum Nachdenken an.
Fazit:
Ein schönes, leicht zu lesendes Buch, das ich in wenigen Stunden verschlungen habe. Die Story ist rasant, emotional und endet mit einem Cliffhanger, der definitiv Lust auf die Fortsetzung macht. Trotz kleiner Schwächen überzeugt die Geschichte als Romantasy im Jugendbuch-Bereich.
How to Fight Fate hat mich tief getroffen und lange nach dem Lesen nicht mehr losgelassen. Dieses Buch ist eines von denen, die man nicht einfach nur liest – man fühlt es. Jede Seite war durchzogen von Emotionen, inneren Kämpfen und Momenten, die mir wirklich unter die Haut gegangen sind.
Der Schreibstil von Saskia Louis ist für mich etwas ganz Besonderes: intensiv, ehrlich und gleichzeitig unglaublich feinfühlig. Sie schafft es, komplexe Gefühle greifbar zu machen, ohne sie zu überladen wirken zu lassen. Genau das hat mich komplett in die Geschichte hineingezogen.
Besonders die Charaktere haben mich überzeugt. Sie sind vielschichtig, authentisch und fühlen sich so real an, dass man ihre Entscheidungen, Zweifel und Hoffnungen nachvollziehen kann – selbst dann, wenn es weh tut. Ich habe mit ihnen gelitten, gehofft und gezweifelt.
Nach diesem ersten Band kann ich kaum erwarten, wie es weitergeht. Band zwei erscheint am 13. Januar, und ich zähle die Tage. How to Fight Fate ist für mich ein starkes, emotionales Buch, das zeigt, wie kraftvoll Geschichten sein können.
Rezensionsexemplar / Netgalley
Würdest du ein mögliches Leben an der Kriegsfront in Kauf nehmen, wenn du nur die Chance hättest, stattdessen einem vom Schicksal vorherbestimmten Seelenverwandten zugewiesen zu werden?
“How to fight fate” von Saskia Louis ist der Auftakt in eine neue Young Adult Romantasy-Diologie.
Die junge Schicksalnovizin Kiana sehnt sich sehnlichst nach Liebe. Sie hofft, bei der Zeremonie zur Schmiedung des Seelenbandes, einen Seelenverwandten vom Schicksal zugewiesen zu bekommen und mit ihm ein glückliches Leben zu führen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als ein starker Liebesnovize ihr zugeteilt wird. Doch in der Nacht ereilt sie eine Vision seines Todes, welcher sich auch bewahrheitet. Ab da an scheint ein Schicksalschlag den nächsten zu treffen, vor allem seitdem sie auf Tyron getroffen ist. Sie wollte endlich ein einfaches Leben haben, doch das Schicksal hat ihr das nicht gegönnt.
Mitten in einer Welt des Vorherbestimmten, in der kein Zufall und scheinbar keine freien Entscheidungen zugelassen werden, in der die Götter die Macht haben und viele Geheimnisse geschürt werden, ist Kiana aufgewachsen. Kiana ist eine starke, humorvolle Protagonistin, der immer ein frecher Spruch auf den Lippen liegt. Die Dialoge zwischen Tyron und Kiana sind eine absolute, traumhafte Unterhaltung und machen das Buch unterhaltsam. Tyron fordert Kiana immer wieder in Wortgefechten heraus, über sich und ihre Fähigkeit des Zukunftsvorhersagens nachzudenken und hilft ihr so stärker zu werden. Es ist eine leichte Geschichte, die an vielen Stellen den Leser selbst zum Nachdenken anregt.
Durch den wertevermittelnden Aspekt erhält die Geschichte noch eine ganz andere Dimension. An sich passiert hier nicht viel, was man nicht bereits schon gelesen hat, doch gerade diese Aufmachung macht es für mich empfehlenswert.
Das ist meine erste Bewertung, weil ich wirklich seit Langem wieder begeistert bin. Die Geschichte hat mich sofort abgeholt, besonders der Humor hat mich total erfrischt. Die Beziehung ist richtig schön Slow Burn, der mir sehr gefällt, weil sich alles ruhig, liebevoll und sanft entwickelt.
Die Handlung an sich war zwar etwas kurz, dafür gibt es viele tiefsinnige Dialoge, die sehr viele Tiefe verleihen. Manche Entwicklungen waren etwas vorausschaubar, was aber, so wie es wirkt, auch bewusst von der Autorin so gedacht war. Trotzdem hat sie es geschafft, mich zu überraschen. Es
Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht!✨
Der Schreibstil ist toll, die Sprecherstimmen sind super, Worldbuilding und Story sind herausragend. Die Protagonisten mochte ich von Anfang an total gerne und das Gesamtpaket stimmt.
Die Idee mit den Seelengefährten, dem Krieg, den Göttern, dem Schicksal und den Schicksalsbrechern hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und wurde unglaublich gut umgesetzt.
Ich habe viele Theorien und freue mich wahnsinnig auf Teil 2!
Kiana glaubt zu Beginn fest an die Ordnung ihrer Welt und hinterfragt diese erst, als ihr Seelenverwandter plötzlich stirbt und sie sich auf der Flucht wieder findet. Zu Beginn unterschätzt sie sich und ihre Kräfte, die bereits zu Beginn die Aufmerksamkeit von Tyron erregen. Im Laufe der Geschichte macht Kiana eine enorme Entwicklung durch, die sie selbstbewusster werden lässt.
Tyron ist auf den ersten Blick der typische Krieger, der keinen Spaß versteht. Doch je besser man ihn im Laufe der Geschichte kennenlernt, erkennt man, wie wichtig ihm seine Freunde sind und dass mehr hinter seiner unnahbaren Fassade steckt.
How to fight Fate hat alles, was ich an Romantasy liebe! Die Idee von Seelenverwandtschaft hat Saskia sehr toll ausgearbeitet und eine tolle Welt um diese Idee geschaffen. Die Fantasy- und Romanceelemente sind sehr ausgewogen, was ich sehr gemocht habe. Die Liebesgeschichte von Kiana und Tyron kommt ohne viel Spice aus und lebt von Tension, Vertrauen und Sticheleien. Zusammen mit der Found Family und Saskias tollen Schreibstil und Humor hat auch hier die Sogwirkung eingesetzt, sodass ich die Geschichte innerhalb 2 Tagen inhaliert habe 🙈
Zum Ende will ich nicht viel sagen, nur so viel: Ich brauche dringend Band 2!!!
How to Fight Fate ist eine absolut grandiose Romantasy über das Schicksal, die Liebe und Freundschaft, die zu einem Lesehighlight geworden ist.
💭Welches Buch war dein letztes Lesehighlight?
How to fight Fate hat mich durch sein Cover auf sich aufmerksam gemacht und mit dem Klappentext direkt in seinen Bann gezogen.
Schade, dass dann nicht das erhoffte Highlight daraus wurde.
Mein Lieblingscharakter? Der gute Nevin, ein Mitreisender und bester Freund von Tyron.
Die Liebesgeschichte zwischen Kiana und Tyron? Hab ich leider so gar nicht gefühlt. Und das tut mir so dermaßen leid! Aber es hat einfach nicht gefunkt bei mir.
Das Magiesystem? War gut. Solide. Hat mir durchaus gefallen.
Das Worldbuilding? Ganz ehrlich? Ich kann mich schon fast nicht mehr daran erinnern. War es da? Sicher. Leider aber wohl nicht sonderlich ausschlaggebend.
Der Schreibstil war okay, aber mehr für mich leider auch nicht. Es gab Längen, die ich versucht habe mit dem Hörbuch zu überspielen, nur um dann wieder zum eBook zu switchen. Aber irgendwie hat nichts geholfen. Der Funke wollte nicht überspringen und ich konnte keine richtige Verbindung zur Geschichte herstellen.
Ihr seht, es gibt gutes und weniger gutes zu berichten. Es war durchwachsen.
Und es tut mir so leid um diese Geschichte, denn ich hatte wirklich gehofft, dass sie mich aus einem Loch herausholt, in dem ich zu dem Zeitpunkt festgesteckt hatte, als ich es gelesen habe. Es sollte aber wohl einfach nicht sein.
Ich kann nur immer wieder daran erinnern, dass dies lediglich meine Meinung wiederspiegelt und es ausreichend lesende Menschen gibt, die dieses Buch geliebt haben. Für mich hat es aber leider nicht gepasst. Deswegen ist es für mich persönlich auch immer wichtig, mir mehrere Rezensionen anzuschauen. Von den 5 Sternen, über die ganz schlechten und auch die, die in der Mitte liegen. Denn nur so kann ich herausfinden, ob ein Buch mir liegen könnte oder nicht.
Für mich hat es mit How to fight Fate nicht gepasst und ich werde die Reihe auch nicht weiter verfolgen. Aber ganz sicher passt es für jemand anderen.
Gegen das Schicksal für die Liebe
-Rezensionsexemplar-
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Genre: Eine schöne Young Adult Fantasy mit einer starken Prota, einer tollen Prise Humor & einem passendem Trio, das durch die Geschichte treibt.
Gesprochen so mega & packend & mitnehmend - so gerne gehört!
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Setting: Schicksalnovizin Kiana freut sich auf ihre Seelenzeremonie, dort soll sie ihren Seelenpartner finden und noch stärker werden. Der wird aber am nächsten Tag ermordert und sie soll als Partnerlose an die Kriegsfront verschickt werden. Genau da laufen ihr ein Kriegsnovize & ein Liebesnovize über den Weg & nehmen sie mit. Das Ziel die Schicksalshöhle um ihre Lebensschicksale zu ändern. Nur Geheimnisse & die Vergangenheit verfolgen die drei sowie auch ein General, der sie wieder einfangen soll.
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Schnapp dir einen Kaffee & mach dich auf den Weg zum Kampf gegen das Schicksal.
Der Anfang war für mich ein bisschen gemächlich, fast so als müsste die Geschichte erst mal warm laufen. Aber irgendwann kippt das und es wird sehr spannend und läuft nur so. Was ich richtig stark fand, war dieses Partnerkonzept. Zwei Menschen, die sich eigentlich nicht wollen, aber die Vorbestimmung sagt: ihr zwei gehört zusammen. Und genau dieses dagegen Ankämpfen, dieses was wäre wenn und dieses innere Chaos der Gefühle beim Lesen war einfach spannend.
Der Schreibstil ist typisch Saskia Louis. Locker, bildhaft, mit Humor und Emotionen. Es liest sich einfach weg und man verliert sich schnell in der Welt die sie hier aufgebaut hat. Und diese Welt war richtig interessant. Geheimnisse, Machtstrukturen, Regeln, Intrigen und genug Fantasyelemente.
Und dann dieses Ende, ich bin sprachlos. Gut, ich habe kommen sehen, dass irgendwas nicht stimmt, aber es hat mich dennoch überrascht. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil.
Am Anfang fand ich es etwas schwer in das Buch zukommen. Aber nach denn ersten 100 Seiten konnte ich es nicht mehr weglegen. Jetzt kann ich es kaum erwarten was das Schicksal für Kiana, Tyron und Nevin noch so alles bereithält.
Ein sehr gelungenes Romantasy Buch mit Krieg, Tension und Slow Burn
Ich weis nicht, warum ich so lange damit gewartet habe, dieses Buch zu lesen. Doch zum Glück habe ich es endlich getan.
Die Geschichte ist spannend, emotionsgeladen und einfach nur fesselnd. Man wird mit der Frage konfrontiert, ab wann man seinen eigenen Glauben und das System hinterfragt.
Genau dieser Zwiespalt und das Loslösen von bestimmten Denkweisen, lässt sich durch Kiana überaus gut nachvollziehen und mitfühlen.
Kiana empfand ich allgemein als einen sehr spannenden Charakter. Sie verhält sich nicht immer "richtig", aber dadurch, dass sie mit diesen Glaubenssätzen aufgewachsen ist, kann man ihr Verhalten absolut nachvollziehen. Aber auch ihre Unsicherheit bezüglich der Anziehung zu Tyron ist verständlich und super dargestellt.
Tyron ist zunächst sehr unnahbar und undurchsichtig, doch im Laufe des Buches lernt man ihn immer besser kennen (und lieben). Er ist nicht nur der mächtige und starke Kriegsnovize, sondern hat noch viele weitere Facetten und Geheimnisse.
Aber auch Nevin darf an dieser Stelle nicht vergessen werden. Auch sein Charakter ist etwas ganz besonders und unfassbar wichtig für die Geschichte. Er zeigt noch einmal auf ganz andere Weise die Missstände und Ungerechtigkeit dieser Welt auf und ist dabei einfach unfassbar charmant und liebenswert.
Zum Thema Erzähl- und Schreibstil kann ich nur sagen, dass beides total meinem Geschmack entsprochen hat und die Autorin es schafft hat, mich mit ihrer Geschichte absolut zu fesseln. Gerade die Seelenbänder und ob nur diese Verbindungen möglich und richtig sind, fand ich sehr faszinierend. Die verschiedenen Mächte der einzelnen Novizen/Meister fand ich sehr interessant auf jede auf ihre Weise besonders und interessant. Ich hoffe, dass wir davon auch noch etwas mehr in der Fortsetzung sehen.
Was mir leider etwas gefehlt hat, war das Worldbuilding. Ja man weis grob warum es Krieg gibt und welche Mächte daran beteiligt sind, doch irgendwie hat mir etwas gefehlt. Vielleicht weil so wenig über die Vergangenheit der Götter bekannt ist und auch nicht ganz weis wie die Welt genau aufgebaut ist.
Doch das ist wirklich meckern auf hohem Niveau. Abgesehen davon hat die Geschichte alles, was ein gutes Romantasy Buch ausmacht.
Es ist fesselnd, spannend, hat ein super Magiesystem, es gibt Tension und innerliche Kämpfe gegen eigene Wertvorstellungen und Glaubensätze.
Der Cliffhanger am Ende ist schon sehr böse und hat mich mit offenem Mund zurückgelassen und bin gespannt was noch alles auf uns Leser wartet. Ich bin jedenfalls bereit für die Fortsetzung.
4,5/5 Sterne
Das System wird erst hinterfragt, wenn es einen selbst trifft…
Ich mag die Jugend-Fantasy Bücher von Saskia Louis sehr gerne und es hat mich gefreut, was neues von ihr zu lesen. Ehrlicherweise war mir Kiana anfangs noch teilweise unsympathisch, weil sie das Schicksal anderer als gerechtfertigt findet, nur als es sie selbst traf, sich nicht damit abfinden wollte. Doch sie macht eine große Entwicklung durch, was mir doch sehr gefallen hat. Die anderen Charaktere fand ich hingegen sofort symphatisch und interessant und auch die Dynamik der Gruppe war witzig und an den richtigen Stellen ernst. Zwischenzeitlich gab es ein paar Längen aber darauf folgten wieder deutlich spannendere Szenen. Das Ende war natürlich fies und hat deutlich Lust auf mehr gemacht.
Für Fans von „Divine Rivals“: High Romantasy mit Witz und Tiefgang
Ein Stellvertreterkrieg der Götter, dem seit 300 Jahren die Menschen zum Opfer fallen. Ein Land, das nicht an Zufall, sondern an Schicksal glaubt. Und eine junge Frau, die die Zukunft sehen kann.
"How to Fight Fate" hat mir viel Spaß gemacht. Dieses Buch hatte einige der besten Dialoge und schönsten Sätze, die ich dieses Jahr gelesen habe. Wir haben hier eine Found Family mit toller Dynamik und witzigen Dialogen, aber vor allem auch nahbare Charaktere mit nachvollziehbaren Motiven. Dabei haben die Figuren im Rahmen der Handlung auch wirklich wichtige, hochphilosophische Fragen aufgeworfen, die zum Nachdenken angeregt haben.
Im Kontrast dazu haben mir allerdings immer wieder einzelne Szenen das Gefühl gegeben, ich hätte sie schon so oder so ähnlich in anderen Romantasy-Büchern gelesen. Irgendwie hat mir das "besondere Etwas" gefehlt, das die Handlung dieses wirklich guten Buches aus einer Masse an wirklich guten Büchern herausstechen lassen und zum richtig großen Highlight machen würde. Aber ein bisschen Klischee darf aber natürlich immer sein und ich habe ehrlicherweise große Hoffnungen, dass Band 2 ein wenig mehr Unvorhersehbarkeit mitbringt. Der Plot Twist und Cliffhanger am Ende von Band 1 verspricht auf jeden Fall eine Menge Spannung.
Auf jeden Fall eine Leseempfehlung, unter anderem für Fans von "Divine Rivals", und ich freue mich sehr auf Band 2 :)
Zur Abwechslung habe ich mal ein Buch als Hörbuch gehört. Ich mochte es echt gern, der handlungsstrang war gut nachzuvollziehen und ich mochte die Dynamik der Truppe gern. Auch eine interessante Welt und die Seelenbänder finde ich auch spannend!
Manche Wendungen haben mich zwar nicht so überrascht aber dennoch wurden sie toll beschrieben und mit dem Ende hat Saskia Louis echt einen rausgehauen!
Bin sehr gespannt auf den zweiten Teil!
Ist es wirklich Liebe, wenn das Schicksal den Seelenpartner bereits vorherbestimmt hat?
Die 19-jährige Schicksalsnovizin Kiana hofft, während der Seelenzeremonie ihren Seelenpartner zu finden – nicht nur aus Liebe, sondern auch, um gemeinsam das Land vor dem drohenden Bösen zu beschützen. Doch kaum trifft sie auf ihre Seelenverbindung, erreicht sie die schockierende Nachricht: Ihr Seelenpartner ist über Nacht ums Leben gekommen.
Plötzlich wird Kiana als lebendiger Schutzwall an die Front geschickt – ein Einsatz, der nur mit dem Tod enden kann. Doch Kiana weigert sich, dieses Schicksal einfach hinzunehmen. Entschlossen macht sie sich auf den Weg zur Schicksalshöhle, um ihr Seelenband neu zu knüpfen und ihrem vorherbestimmten Tod zu entgehen.
Auf dieser gefährlichen Reise schließen sich ihr zwei weitere Novizen an – ein Liebesnovize und ein Kriegsnovize. Gerade letzterer bringt ihr Herz aus dem Takt. Aber wie kann das sein? Schließlich sind sie keine Seelenpartner … oder etwa doch?
Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und ermöglicht einen leichten Einstieg in die Geschichte. Der Plot entfaltet sich langsam, wobei der Leser behutsam an den Weltaufbau herangeführt wird. Thematisch dreht sich alles um Freundschaft, Liebe, Krieg – und vor allem um die zentrale Frage: Muss man sich dem Schicksal fügen, oder kann man seine Zukunft selbst gestalten?
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was den Figuren Tiefe verleiht und ihre Beweggründe greifbar macht. Während ich anfangs etwas gebraucht habe, um hineinzufinden, hat mich die Handlung spätestens ab Kianas Rückkehr in ihre Heimatstadt völlig gepackt – danach konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Die Charaktere sind liebenswert, facettenreich und einzigartig. Besonders ein Paar ist mir ans Herz gewachsen – wie ein altes Ehepaar, das man einfach nur lieben kann.
Das Ende? Ein absoluter Cliffhanger! Ich kann den nächsten Band kaum erwarten.
⭐️ 4 / 5
❤️ 2 / 5
🌶 0 / 5
Dieses Buch habe ich richtig gerne gelesen. Von der ersten Seite an war ich mitten im Geschehen um Kiana, eine Schicksalsnovizin, die noch alles vor sich hat – bis ihr Seelenpartner direkt nach der Zeremonie stirbt. Statt ihr Schicksal einfach hinzunehmen, beschließt sie, zu kämpfen. Genau das hat mir unglaublich gut gefallen: Kiana ist stark, mutig und lässt sich nicht in eine Rolle zwingen. 💪
Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen ihr, Nevin (Liebesnovize) und Tyron (Kriegsnovize). Die drei haben so unterschiedliche Persönlichkeiten, dass es nie langweilig wurde. Die Entwicklung zwischen Kiana und Tyron hat mich total abgeholt – sie wirkt echt und nachvollziehbar, ohne Kitsch aber mit allen Höhen und Tiefen, die dazugehören. Gleichzeitig sorgt Nevin als Gegenpol für Balance und viele emotionale und witzige Momente. ☀️
Das Worldbuilding hat mir gefallen: die drei Götter, die Orden, die verschiedenen Kräfte – das alles wirkt originell und macht neugierig auf mehr. Zwischendurch hätte ich mir zwar noch etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Der Schreibstil ist locker, flüssig und voller Gefühl, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. 📚
Was ich besonders mochte: Es ist eine Mischung aus Romantik, Spannung, Humor und Drama. Ich habe mitgefiebert, mitgelacht und mitgelitten. Und das Ende … wow! Dieser Cliffhanger hat mich völlig überrascht und ich kann den zweiten Band kaum erwarten. 👀
Spannender Auftakt mit tollem Setting und Idee, der nach anfänglichen Startschwierigkeiten mich dennoch begeistern konnte.
Der Auftaktband dieser Enemies-to-Lovers Romantasyreihe über Vorbestimmung und Schicksal war nicht das erste Buch der Autorin. Ich tat mich anfangs etwa schwer, in die Geschichte reinzufinden, obwohl ich nicht genau sagen kann, wieso, zumal der Anfang schon spannend ist und den Leser in das fantasievolle Setting und Worldbuilding eintauchen lässt. Die Idee mit dem verknüpften Schicksalsbändern und den Novizen fand ich sehr interessant, aber irgendwie dauerte es bei mir, bis ich mit Prota und Schicksalsnovizin Kiana warm wurde. Nach der Zeremonie bin ich kurz nicht richtig mitgekommen. Das war ein wenig verwirrend. Dafür gefielen mir Tyrion und Nevin sofort und die beiden sorgen dafür, dass zwischendurch immer wieder humorvolle Begegnungen und Dialoge entstehen, was ich in diesem düsteren Konstrukt der Welt sehr gut fand. Auch gab es viele spannende und überraschende Plotts, das Erzähltempo war angenehm, der Schreibstil fesselnd und die Schicksalseinblicke von Kiana faszinierend. Die Beziehung des Trios entwickelt sich gut und in einem gemächlichen Tempo, sodass nichts überstürzt wirkt. Das packende Ende hat dann die anfänglichen Schwierigkeiten komplett vergessen lassen und ich freue mich schon auf das Finale der Reihe 😊
Schreibstil: ✍️✍️✍️✍️✍️
Cover: ❤️❤️❤️❤️❤️
Idee: 💡💡💡💡
Geschichte: 📕📕📕,5
Gesamt: ⭐️⭐️⭐️⭐️
Gegen das Schicksal für die Liebe
-Rezensionsexemplar-
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Genre: Eine schöne Young Adult Fantasy mit einer starken Prota, einer tollen Prise Humor & einem passendem Trio, das durch die Geschichte treibt.
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Setting: Schicksalnovizin Kiana freut sich auf ihre Seelenzeremonie, dort soll sie ihren Seelenpartner finden und noch stärker werden. Der wird aber am nächsten Tag ermordert und sie soll als Partnerlose an die Kriegsfront verschickt werden. Genau da laufen ihr ein Kriegsnovize & ein Liebesnovize über den Weg & nehmen sie mit. Das Ziel die Schicksalshöhle um ihre Lebensschicksale zu ändern. Nur Geheimnisse & die Vergangenheit verfolgen die drei sowie auch ein General, der sie wieder einfangen soll.
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Schnapp dir einen Kaffee & mach dich auf den Weg zum Kampf gegen das Schicksal.
Ich liebe einfach die Bücher von Saskia Louis — abgesehen von ihren Krimis habe ich schon zahlreiche Jugend- wie Erwachsenenromane von ihr verschlungen. Da war mir klar, dass ich auch ihren neuen Roman **„How to Fight Fate“**– dem ersten Band der „Fate-Dilogie“ – in Sachen Schreibstil lieben würde. Und tatsächlich: Der gewohnt lebendige, mitten ins Herz treffende Stil von Saskia Louis überzeugt auch hier voll.
Die Handlung knüpft genau dort an: Die Schicksalsnovizin Kiana fiebert ihrer Zeremonie entgegen: Endlich soll ihre einsame Zeit der Novizin-Schicksalsgöttin enden, endlich soll ihr Seelenband mit ihrem Seelenpartner geknüpft werden – und ihre Kräfte wachsen. Doch dann stirbt der ihr zugedachte Partner. Plötzlich ist Kiana laut Gesetz zu einem kurzen Leben als Frontsoldatin verdammt – sollen all die Opfer, die sie als Novizin erbracht hat, wirklich umsonst gewesen sein? Das will sie nicht hinnehmen. Also beschließt sie, ihr Seelenband neu zu verknüpfen. Unterstützt wird sie dabei von zwei weiteren Novizen: dem Liebesnovizen Nevin und dem Kriegsnovizen Tyron. Tyron, der mächtige, aber zutiefst unausstehliche Kriegsnovize, entpuppt sich schnell als äußerst ambivalenter Charakter – und das macht die Geschichte so spannend.
Die aufgeladene, emotionale Atmosphäre der Geschichte habe ich sehr gern gelesen: Kianas Sehnsucht nach Verbindung, das Weglaufen vor Gefahren, der Mut, den eigenen Schicksalsfaden neu zu verknüpfen – all das wird intensiv ausgeführt und zieht einen mit. Und auch wenn ich nicht zu viel verraten möchte: Es zeigt sich im Lauf der Handlung, dass nicht alle Charaktere so sind, wie sie auf den ersten Blick wirken.
Und ja: Ich bin extrem gespannt, wie es weitergeht – nach einem **mega Cliffhanger** am Ende dieses Bandes lässt die Fortsetzung noch auf sich warten, was kaum auszuhalten ist. Wenn ich dürfte, gäbe ich 6 von 5 Sternen, einfach damit ich sofort Band 2 lesen könnte!
**Fazit:** Großartige Idee, mitreißende Geschichte und hervorragend gezeichnete Charaktere – Saskia Louis trifft mitten ins Herz.
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Kiana dient als Schicksalsnovizin der Göttin Moyra und hat ihr Leben dem Wohl anderer gewidmet: Sie liest ihre Zukunft und versucht, Unheil abzuwenden. Ihre Bestimmung sieht sie im Dienst für die Gemeinschaft. Doch ausgerechnet die Zeremonie, bei der sie ihrem vom Schicksal bestimmten Seelenverwandten begegnen soll, verändert alles – und nicht zum Guten. Statt Erfüllung bringt sie Kiana ein Leben auf der Flucht und erschütternde Erkenntnisse, die ihr gesamtes Weltbild ins Wanken bringen.
Auf ihrem Weg begegnet sie den Schicksalsbrechern Nevin, einem Liebesnovizen, und Tyron, einem Kriegsnovizen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Höhle Moyras, in der die Schicksalsfäden verborgen liegen sollen – in der Hoffnung, ihr Leben selbst in die Hand nehmen zu können.
Das Hörbuch ist der Auftakt einer Dilogie und wird abwechselnd aus Kianas und Tyrons Perspektive erzählt, ergänzt durch einzelne Passagen aus der Sicht weiterer Figuren. Die Sprecher:innen machen es leicht, zwischen den Perspektiven zu wechseln und schaffen es der ganzen Handlung Leben zu geben und so den Hörer zu fesseln. Besonders gelungen ist die Wahl der Sprecherin für eine Figur, die erst gegen Ende auftaucht. Das Ende wirft einige offene Fragen auf und macht neugierig auf den abschließenden zweiten Teil.
Insgesamt überzeugt die Geschichte mit einem spannenden Setting und einer starken Grundidee. Allerdings hätte die Handlung stellenweise davon profitiert, wenn die Ereignisse etwas straffer erzählt worden wäre. Die Absicht, innere Konflikte nachvollziehbar und mit wachsender Spannung zu gestalten ist meistens gelungen, doch gelegentlich kommen Längen auf. Das zentrale Thema – der Konflikt zwischen freiem Willen und dem Sicherheitsversprechen durch Regeln – ist hingegen überzeugend umgesetzt. Setting und Storyline sind insgesamt gelungen.
Fazit: Ein gelungener und spannender Einstieg in die Reihe mit interessantem Grundthema aber leider einigen Längen in der Mitte und einem Ende das Interesse an dem zweiten Teil macht.
How to Fight Fate ist ein fesselnder, humorvoller und herzerwärmender Auftakt, der mich komplett begeistert zurückgelassen hat.
📖 𝗔𝘂𝘁𝗼𝗿𝗶𝗻: Saskia Louis
🏠 𝗩𝗲𝗿𝗹𝗮𝗴: ueberreuter
📚 𝗚𝗲𝗻𝗿𝗲: Romantasy 14+
⭐ 𝗕𝗲𝘄𝗲𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴: 5/5 Sternen
🗣️ 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗽𝗲𝗸𝘁𝗶𝘃𝗲: Dual POV
#️⃣ 𝗕𝗮𝗻𝗱: 1, Fate Dilogie
🎧 Saga, Henrike Tönnes, Uwe Thoma, Sabine Menne und Nina-Carissima Schönrock
🔍 𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁’𝘀:
Kiana lebt in einer Welt, in der jedem Menschen ein Seelenpartner vorherbestimmt ist. Als ihrer stirbt, weigert sie sich, das Schicksal einfach zu akzeptieren. Auf ihrer gefährlichen Reise zur Schicksalshöhle versucht sie, ihr Seelenband neu zu knüpfen und gerät dabei zwischen Pflicht, Freiheit und unerwartete Gefühle.
❤️ 𝗪𝗮𝘀 𝗺𝗶𝗿 𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗵𝗮𝘁:
✅ ✨ Schreibstil & Lesefluss
Ich liebe, wie leicht und flüssig sich Saskia Louis lesen lässt. Die Seiten fliegen nur so dahin und zwischendrin gibt’s diese Dialoge, die einfach on point sind. Genau die richtige Mischung aus Spannung und Schmunzeln.
✅ 💕 Charaktere & Dynamik
Kiana ist eine Heldin mit Köpfchen und Herz, die man einfach mögen muss. Und die Funken zwischen ihr und Tyron? Leute, das ist dieses perfekte Enemies-to-Lovers-Kribbeln, das man beim Lesen einfach spürt!
✅ 🔥 Emotionen & Beziehung
Was hier ganz klar heraussticht: diese langsame, aber so knisternde Entwicklung. Kleine Sticheleien, Blicke, unterschwellige Nähe.
📢 𝗕𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 ü𝗯𝗲𝗿𝘇𝗲𝘂𝗴𝘁 𝗵𝗮ben 𝗺𝗶𝗰𝗵: Worldbuilding & Idee 🌎
Das Schicksals-Setting hat mich total abgeholt: Seelenpartner, Regeln, Gefahren. Es ist spannend, wie Freiheit und Vorherbestimmung hier gegeneinander ausgespielt werden und trotzdem noch Raum für Humor bleibt.
🎯 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
How to Fight Fate ist ein fesselnder, humorvoller und herzerwärmender Auftakt, der mich komplett begeistert zurückgelassen hat.
📢 𝗘𝗺𝗽𝗳𝗲𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴:
Wenn du intensive Enemies-to-Lovers-Momente, starke Heldinnen und ein Schicksalssetting mit viel Herz und Humor liebst, dann ist dieses Buch genau deins.
"Du bist die Wüste, brauchst keinen, aber hast mich. Ich bin die Küste, steh allein, aber hab dich." ✨️♥️
Ein schöner Dilogieauftakt, der einen über die Liebe und das Schicksal nachdenken lässt! ♡
Ein spannender Auftakt, der mit einer neuen Idee begeistert, vor Action, Twists und Überraschungen nur so strotzt und einen dennoch zum Nachdenken anregt.
Mir hat das Buch gut gefallen. Die Idee ist neu und versprüht einen gewissen Flair. Das Magiesystem besticht mit einzigartigen Charme, das Worldbuilding ist gewaltig und die Charaktere sind mir wirklich ans Herz gewachsen. 🫶🏻
Im Grunde dreht sich der Kern der Geschichte um die Frage: Ist die Macht der Liebe oder die Macht des Schicksals stärker?
Der Storyverlauf zeigt natürlich auch bekannte Elemente auf, aber die Idee kannte ich so bisher nicht und hat mir wirklich gefallen.
Die Story hat Tiefe und ganz viele Emotionen, die mir zwischenzeitlich den Atem geraubt haben! 🤯
Kiana war eine angenehme Prota. Sie ist im Glauben an das Rechtssystem der vorgegebenen Schicksalgefährten erzogen worden und tut sich schwer daraus auszubrechen.
Tyron ist ein düsterer und mysteriöser Love Interest, den man im Laufe der Handlung lieben lernt. Er hat bereits viel in seinem Leben durchgemacht und scheut keine Mühen um mit seinem besten Freund Nevin den Klauen des Systems zu entkommen.
Die drei werden ein ungleiches Gespann, das das gleiche Ziel verfolgt. Auf dieser Reise müssen sie über den Tellerrand hinzuschauen, über sich selbst hinauswachsen und sich vertrauen.
Und trotz Kianas Glauben an einen Schicksalsgefährten regen sich immer deutlichere Gefühle für Tyron in ihr, die eigentlich nicht sein dürfen und nicht sein können... Oder?!
Das Ende hat mich sehr fassungslos zurückgelassen und Band 2 steht definitiv auf meiner WuLi! 🔥😍
Eine klare Leseempfehlung meinerseits! Liebe oder Schicksal - was würdest du wählen?!? ❤️🔥
Kiana & Tyron 🖤
Schon nach den ersten Seiten war’s um mich geschehen – großer, muskulöser Typ + mysteriöse Schatten? Say less 😂
Der Schreibstil ist einfach mal wieder wow – so bildhaft und flüssig, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Welt war spannend und voller Fantasy-Details, die Geschichte tiefgründig und mit genau der richtigen Mischung aus Action, Humor und diesen leisen, emotionalen Momenten.
Besonders den Fantasy-Aspekt fand ich so besonders.
Kiana – mutig, stark und so greifbar, dass ich mich komplett in sie hineinversetzen konnte. Ihre Entwicklung? War richtig stark.
Tyron – düster, anfangs kalt aber mit einer Tiefe, die mich völlig gecatcht hat. Seine Gedanken (vor allem über Kiana 😮💨) = pure Poesie.
Ich hab den forbidden Love Trope hier so geliebt!
Und dann noch die Nebencharaktere – Nevin ist mein heimlicher Star! 🫶🏻
Das Ende war für mich eine emotionale Achterbahnfahrt! Jeder Satz hat mich mehr fassungslos gemacht, bis zum… Cliffhanger des Todes.
Band 2 muss jetzt sofort her 😭
Für alle, die Romantasy mit viel Spannung, Humor und einer verbotenen knisternden Tension lieben – absolute Empfehlung!
Titel: Fate-Dilogie 1: How to Fight Fate
Autor: Saskia Louis
Verlag: Saga Egmont
Sprecher: Henrike Tönnes, Uwe Thoma, Sabine Menne, Nina-Carissima Schönrock
Medium: AudioBook als REZENSIONSEXEMPLAR über NetgalleyDe
Kiana ist eine Schicksalsnovizin und fiebert ihrer Seelenzeremonie entgegen, bei der ihr ein Schicksalsgefährte zugewiesen wird. Denn nur dann kann sie Großes leisten. Und genau das will sie. Doch ihr Gefährte stirbt kurz nach der Zeremonie und so muss sie ihr weiteres, wahrscheinlich recht kurzes Leben, an der Kriegsfront ableisten.
Bevor sie überhaupt richtig begreifen kann, wie ihr geschieht, wird sie allerdings von zwei anderen Novizen gerettet: Nevin, dem Liebesnovizen und Tyron, dem mächtigen Kriegsnovizen.
Um gegen ihr Schicksal anzukämpfen, schließt sie sich den beiden an, denn auch die Beiden wollen die Schicksalshöhle finden, um ihre Schicksalfäden neu zu knüpfen.
Ich liebe eine schöne Romantasy, bei der wir uns selbst und unsere Wertvorstellungen hinterfragen. Wie hier bei Saskia Louis, die Frage nach dem Schicksal. Was genau ist Schicksal? Und was Zufall oder Selbstbestimmung?
Um ehrlich zu sein, macht mir die Vorstellung ein kleines bisschen Angst, dass wirklich jede noch so winzigkleine Entscheidung vorherbestimmt ist. Ich möchte gerne daran glauben, dass wir einen roten Faden haben, an dem sich unser Leben orientiert und dass unsere großen lebensverändernden Entscheidungen dort vorherbestimmt sind, wir aber kleinere Entscheidungen aus dem Bauch heraus treffen können: Wie, welches Shirt ziehe ich heute an. Nehme ich diese oder einen spätere Bahn?
Saskia Louis greift in der Dilogie genau dieses Thema auf und erschafft eine grausame, vom Krieg gebeutelte Welt drumherum. Ein Land, einst vereint, nun seit mehreren hundert Jahren vom Geschwisterkrieg zerrissen und gebeutelt.
Sie nimmt uns mit auf eine Reise, in der drei junge Menschen, die fast noch ein bisschen grün hinter den Ohren sind, ein großes Abenteuer erleben, das sie mehrfach an ihre Grenzen bringt. Sowohl körperlich, als auch emotional.
Und sie lenkt uns Leser genau dorthin, wo sie uns haben will: Sprachlos vor Spannung, mitfühlend, mitfiebernd, mit Herzklopfen den Emotionen lauschend und voller Mitgefühl und am Schluß verzweifelt auf den finalen Band hoffend, so dass wir endlich erlöst werden, weil wir wissen wollen, die die Reise von Nevin, Kiana und Tyron endet, denn der erste Band endet mit einem fiesen Cliffhanger.
Das Hörbuch wird von den wundervollen Stimmen von Henrike Tönnes, Uwe Thoma, Sabine Menne, Nina-Carissima Schönrock eingesprochen, die ihren Teil dazu beitragen, uns die Geschichte hautnah erleben zu lassen.
Ich sag mal so: Saskia Louis kann’s einfach😮💨
Die Götterthematik hat mich von Anfang an so angesprochen und ich finde die hier auch wirklich geil umgesetzt!
Das Schicksal, die Seelenbänder und die ganzen Geheimnisse rund um die Götter war so interessant, dass ich es wirklich bisschen gesuchtet hab hihihi👀
Und die Spannungen zwischen Kiana und Tyron AHHHH, ich will sterben für diesen Schlagabtausch und die Dynamik😩🫦
Auch die Nebencharaktere haben es mir angetan und ich kann und will auch nicht auf Band 2 warten, der erst im Januar kommt😭
Ich fand alles so schön ausführlich beschrieben, was auch ab und an bisschen seine Längen hatte, dass ich gar nicht fassen konnte als das Ende da war🙂 weil…. Ich bin verwirrt?!🙂🙂🙂
Definitiv eine Empfehlung, kann man sich auf jeden Fall reingönnen💗
Ich habe das Buch gern gelesen. Die Geschichte zwischen Kiana und Tyron hat mir gefallen, und die Zeremonie der Seelenpartner war ein interessanter Aufhänger. Es war spannend zu sehen, wie beide auf ihre Weise nach ihrem Platz suchen und mit ihren Gefühlen umgehen.
Mir hat gefallen, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt hat. Es gab Momente, in denen ich richtig mitgefiebert habe, und Szenen, die mich überrascht haben. Die Mischung aus Welt, Magie und der wachsenden Nähe zwischen Kiana und Tyron hat die Geschichte für mich getragen.
Am Ende bleiben einige Fragen offen, sodass ich gespannt auf Band 2 bin.
Die Art von Story hab ich vorher noch nicht gehört und fand es tatsächlich ziemlich spannend.
Wie hängen die Schicksale von anderen zusammen? Kann man diese ändern? Kann man die Schicksalsbänder neu knüpfen?
Die Geschichte hatte Tiefe, Emotionen, Spannung, einen krassen Plottwist und ein Ende was definitiv danach verlangt, dass man mehr wissen möchte!
Man konnte eine extreme Verbindung zu den Charakteren aufbauen, was definitiv die Sogwiekung noch verstärkte.
Einzig die vielen einzelnen Stränge, die teilweise nur neben einander liefen aber nicht miteinander, machten es am Ende etwas wirr.
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Rezension zu "How to fight Fate"
Von Saskia Louis
Fantasyreich und auch Abenteuerhaft ❤️❤️❤️❤️❤️
Die 19jährige Kiara will an einer sehr besonderen Seelenzeremonie teilnehmen. Um an der Seite des Seelenpartners die Zukunft von Anima vorherzusehen. Und auch ganz besonders das Land vor den Bösen zu beschützen. Sie macht sich auf die Suche nach ihm und findet ihn nach einiger Zeit. Dann kommt es zu einem Abenteuer - und er verstirbt unverhofft. Sie ist traurig und macht sich auf den Weg zur Schicksalshöhle....
Wie geht das Abenteuer weiter?
Auf mich wirkt es wie ein sehr angenehmer und dabei auch recht abenteuerhafter Roman. Er ist wirklich sehr Phantasiereich und ihre besondere Gabe darin fand ich sehr interessant. Da diese Gabe nicht jeder von uns hat.
Denn, wer diese Gabe in sich hat, der kann wirklich etwas voraussehen. Ich finde diese Gabe dabei auch wirklich äusserst nützlich. Auch sehr praktisch für den Alltag. So eine Gabe wünsche ich jedem von uns mal.
Einige Szenen darin sind wirklich sehr actionreich. Da habe ich wahrlich zwischendurch den Atem angehalten. Ich kann euch dieses wunderbare Abenteuer daher wirklich sehr ans Herz legen und auch liebevoll weiterempfehlen.
Das Abenteuer wartet schon sehr, sehr sehnsüchtig auf Euch. Wenn ihr individuell Zeit habt, dann Lest es bitte. Es freut sich schon auf euch.
🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹
Schöne Romantasy mit interessanten Magie und Schicksals Verknüpfungen.
Keine Fae, keine age Gap und das hinterfragen der Regeln/Regierung und allem voran des Schicksals. Perfekte Grundvoraussetzung.
Bisher jugendfrei aber vermutlich trotzdem eher für die Zielgruppe 16+
4,3*
So wie in unserer Gesellschaft single sein oft als negativ angesehen wird und Frauen ohne Kinderwunsch fir verrückt erklärt werden, gibt's hier für alle die nicht die Gesellschaftliche Norm erfüllen Kriegsdienst. Dieser ist meistens nur von kurzer dauer, da niemand so schnell stirbt wie Perspektivlose. Ohne Seelenverwandten bist du in dieser Welt ein nichts.
Ähnliche wie bei Divine Rivals gibt es einen Gitterkrieg, der besser nur unter Göttern geblieben wäre. Aber es leiden halt immer die Zivilisten.
Ein Buch was mich ins Herz getroffen hat und dort noch lange nachklingen wird.
Manchmal begegnet dir ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es mögen, und dann trifft es dich mit voller Wucht und lässt dich atemlos zurück. How to Fight Fate war genau so ein Buch für mich.
Als ich angefangen habe, dachte ich: „Seelenverwandte? Das Thema kenne ich doch in- und auswendig.“ Aber schon nach den ersten Kapiteln war klar: Dieses Buch macht es anders, vielschichtiger, härter und ehrlicher.
In dieser Welt entscheidet eine Zeremonie darüber, ob dir ein Seelenverwandter bestimmt ist. Wer ihn bekommt, darf lieben, leben, und wenn er über besondere Fähigkeiten verfügt, sogar dem Land dienen. Doch wer leer ausgeht, verliert mehr als nur die Hoffnung auf Liebe – er wird zum Spielball eines göttlichen Krieges und an die Front geschickt, weil ein Leben ohne Verbindung in den Augen der Götter weniger wert ist.
Allein dieser Gedanke hat mich tief getroffen. Denn unter all den Fantasy-Elementen steckt eine sehr reale Frage: Wann ist ein Leben „vollständig“? Und wer bestimmt das eigentlich?
Kiana, unsere Protagonistin, ist mutig, wütend und voller Hoffnung. Sie wehrt sich gegen das Schicksal, das ihr auferlegt wurde, als sie ihren Seelenpartner verliert, direkt nachdem sie ihn gefunden hat. Was für andere das Ende gewesen wäre, ist für sie der Anfang einer Reise. An ihrer Seite: zwei Novizen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Nevin – charmant, herzlich. Tyron – distanziert, schroff, schwer zu durchschauen. Und doch wachsen sie zusammen, langsam, mit bissigen Kommentaren, verletzlichen Momenten und dem einen oder anderen Blick, der mehr sagt als Worte. Enemies to Lovers vom Feinsten, und dazu noch eine wundervolle Found Family-Dynamik, die sich ganz leise ins Herz schleicht.
Die Geschichte entfaltet sich in einem gemäßigten Tempo – nicht jede Seite ist Action pur, aber genau das gibt den Figuren Raum, sich zu entwickeln. Ich habe jede Szene genossen, jeden Dialog mitverfolgt, gelächelt, geschluckt, gezittert. Und obwohl ich nicht sagen würde, dass es mich pausenlos an den Seiten kleben ließ, habe ich doch die Nacht durchgelesen, weil ich wissen musste, wie es weitergeht.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist das durchdachte Worldbuilding. Es gibt drei Gottheiten, drei Pfade, drei ganz unterschiedliche Fähigkeiten, die die Menschen in sich tragen können – und nichts davon wirkt aufgesetzt. Die Magie ist keine simple Elementarkraft, sondern eng mit dem Glaubenssystem und der Gesellschaft verknüpft. Und obwohl dieser Glaube zentral ist, ist er nie erdrückend. Er ist da, formt das Leben der Menschen, aber lässt Platz für Zweifel, Rebellion und Veränderung.
Und über all dem steht eine Botschaft, die sich wie ein goldener Faden durch die Geschichte zieht: Es geht um Selbstbestimmung, um die Frage, ob man sich seinem Schicksal unterwerfen muss oder ob man die Kraft findet, sein eigenes Leben zu wählen. Kiana lernt, dass ihre Stärke nicht von einem Seelenband abhängt, sondern davon, wer sie ist. Und dass der wichtigste Moment nicht irgendwo in einer vorherbestimmten Zukunft liegt, sondern jetzt.
Das Trope „Who did this to you?“ hat mich an einer bestimmten Stelle eiskalt erwischt. Es war still, schmerzhaft und wunderschön.
Am Ende stand ich einfach nur da, mit offenem Mund, einem Herzen voller Emotionen und dem dringenden Bedürfnis, irgendetwas kaputtzumachen, weil ich bis JANUAR 2026 auf die Fortsetzung warten muss. Aber wenigstens wissen wir, dass sie kommt.
How to Fight Fate ist mehr als nur eine Romantasy-Geschichte. Es ist eine Geschichte über freien Willen in einer Welt voller Bestimmung, über Verlust und Hoffnung, über Kampfgeist und Liebe. Eine Geschichte darüber, wie viel Kraft darin steckt, sich selbst zu wählen.
Ich bin Saskia Louis dankbar für diese Geschichte. Und ich zähle die Tage, bis es weitergeht.
Wäre ich nicht schon Fan von den Büchern von Saskia Louis, dann wäre ich es nach diesem Buch zu 100 Prozent. Ich liebe ihren Schreibstil, der unglaublich genial ist und wirklich sein ganzes Potenzial ausschöpft. Es ist das ganz große Kino und die Geschichte hat mich vollkommen in den Bann gezogen und nicht mehr losgelassen.
Das Setting hat mich begeistert und auf jeden Fall allein dafür hat die Autorin ganze 5 Sterne verdient. Das Worldbuilding und auch das Ordenssystem sind einfach erkennbar. Dennoch lässt die Autorin Platz für eigene Entwicklungen innerhalb der Systeme. Auch gab es mal wieder die ein oder andere Überraschung. Je mehr ich in das System eintauchte, desto mehr offenbarte es die ganze Struktur.
Bei den Charakteren hat Saskia Louis auf Diversität gebaut und dadurch mein Herz noch mehr gewinnen können. Kiana und Tyron bilden eine unzerstörbare Einheit. Man muss sich vor Augen halten, dass dieses Romantasy Buch ab 14 Jahre ist und meiner Meinung nach, hat Saskia Louis hier Charaktere erschaffen, mit denen sich Jugendliche identifizieren können. Denn ihre Charaktere durchleben genauso das, was auch Jugendliche beschäftigt.
Ich habe einen ganz schönen Kloß im Hals wenn ich an Kiana und Tyron denke. Es bricht mir einfach mein Herz und ja ich bin ein wenig sauer auf Tyron. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen liebe ich ihn so abgöttisch.
Ich liebe dieses Buch, das einfach alles für mich in sich vereint, was ein gutes Romantasybuch braucht. Saskia Louis hat einfach eine unglaubliche Gabe ihre Charaktere so darzustellen, dass ihr unglaublicher Humor deutlich zum Tragen kommt. Ich schwöre, dass ich das Augenrollen von Kiana oder Tyron spüren konnte und das brachte mich zum Grinsen.
Fazit
How to Fight Fate ist ein grandioser Auftaktband, der mich mit dem ersten Satz schon abgeholt hat. Es ist wie Magie, wenn ich ein Buch von Saskia Louis lese und sie mich einfach immer weiter in diese Welt hineinzieht. Dieses Buch macht süchtig und ich brauche unbedingt den zweiten Band. Es ist einfach mehr als nur das ganz große Kino - es ist einfach episch.
Ein Jahreshighlight und eine Leseempfehlung.
•••Kiana & Tyron•••
Ist es möglich, das Schicksal zu ändern?
Von Saskia Louis habe ich bereits eine New Adult Geschichte gelesen und war gespannt, ob sie sich ähnlich gut im Romantasy-Genre schlägt. Die Antwort lautet eindeutig ja! Die Geschichte hat viel Spaß gemacht, das Worldbuilding ist komplex und mal was völlig anderes. Die Idee mit den Schicksalsfäden und Seelengefährten ist wahnsinnig spannend. Auch die Wortgefechte zwischen Kiana und Tyron sind legendär. Und Nevin konnte sich ebenfalls schnell einen Platz in meinem Herzen sichern. Zugegeben, das Ende war vorhersehbar, wenn man etwas zwischen den Zeilen gelesen hat. Dennoch bleibt es spannend, sodass ich mich auf die Fortsetzung freue und eine Empfehlung für alle abgebe, die gerne Romantasy mit ungewöhnlichem Setting, hitziger Enemies-to-lovers und wenig Spice lesen. 4/5 Sterne