Ich mochte bis jetzt einfach jedes Buch von Susanne Abel und besonders das jetzt hat mir extrem gut gefallen. Ich mochte die Charaktere einfach alle total gern und auch die Geschichte kam mir sehr realistisch vor und hat mich sehr berührt und mitgenommen. Toll geschrieben und einfach gut! Danke für die Einblicke in die deutsche Geschichte, die ich noch nicht kannte.
5 ⭐️
Ich konnte es nicht aus den Händen nehmen und habe es innerhalb ein paar Stunden gelesen.
Susanne Abel nimmt einen mit ihrem Schreibstil dermaßen mit, dass man nicht aufhören kann zu lesen.
Bewegend, erschütternd.
Susanne Abel versteht es sehr gut verstörende Themen in einem zu ertragendem Tempo und durch geschickte Zeitwechsel zu erzählen. Nie wird das Schlimme effekthaschend genau beschrieben. Man weiß auch so was passiert. Zwischendurch kann man aufatmen, weiterlesen und verliert nie die Zuversicht auf ein gelungenes Ende. Kein leichtes Buch, keine Strandlektüre, aber jede Seite lohnt sich. Absolute Leseempfehlung!
Sehr berührend und voraussichtlich mein Hörbuch des Jahres 2026
Ich habe es über Bookbeat gehört. Dort wurde es mir als „Hörbuch des Jahres 2026“ vorgeschlagen. Das ist -aus meiner Sicht auch zutreffend. Zumindest ich habe bis jetzt noch nichts besseres dieses Jahr gehört oder gelesen.
Mit der vordergründigen Thematik Heimkinder war ich bereits vertraut. Wie schwer und teils unmenschlich der Umgang mit Heimkindern in den Anfangsjahren der BRD/DDR war und wie völlig unzureichend das erlittene Leid anerkannt oder auch entschädigt wurde. Dennoch hat mich das Buch auf den letzten Kapiteln absolut zu Tränen gerührt.
Susanne Abel ist eine sehr gute Erzählerin, die über Themen des aktuellen Zeitgeschehens schreibt. Themen denen man anmerkt, dass sie sich damit selbst auseinander gesetzt hat.
Ich gebe daher 5 ⭐️ und empfehle diese weiter.
„Du musst meine Hand fester halten“ ist eine sehr bewegende Geschichte, die stark zum Nachdenken anregt. Susanne Abel leistet hier eine großartige und wichtige Aufarbeitung der Vergangenheit, gestützt auf eine spürbar gute Recherche. Ein tolles Buch, auch wenn mich dieser Roman emotional insgesamt nicht ganz abholen konnte. Eine Empfehlung für alle, die sich für tiefgründige Familiengeschichten interessieren!
Für mich ist leider stay away from Gretchen nicht zu toppen, ist für mich der beste Roman von Susanne Abel.
Das Buch hat mich schnell in den Bann gezogen. Ich musste lachen und weinen. Das Thema war mir neu, stellenweise erschreckend. Das Ende kam mir zu schnell, aber freue mich über den Cliffhanger zum Schluss.
Wieder ein Buch von Susanne Abel, das einen noch lange nach dem Lesen begleitet. Definitiv nichts für „nur zwischendurch“. Ein tiefgründiges Buch, das berührt, aber auch zutiefst erschüttert. Sehr kurzweilig und leicht geschrieben, trotz schwerer Themen, und dabei sehr gut recherchiert und aufgearbeitet. Die Sprecherin des Hörbuchs hat die Inhalte und Charaktere sehr gut verkörpert und authentisch rübergebracht.
In einem Interview sagte Susanne Abel sinngemäß, dass keine der beschriebenen Grausamkeiten von ihr erfunden wurde… mir fehlen die Worte.
Dieses Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Es thematisiert das Leid der Kriegskinder, die nach dem Krieg elternlos groß werden mussten und oft lieblos und allzu streng in Heimen aufwuchsen. Dies wirkt bis in die Gegenwart, denn deren Nachkommen litten oft unter der Funktionalität der Eltern. Elke Abel erzählt dies so schlicht und eindringlich , dies berührt nachhaltig - vielleicht vor allem auch deswegen, weil sich viele Menschen in der Geschichte wiederfinden können.
Ein eindrucksvoller Roman über das Schicksal der Nachkriegskinder, über Fürsorge und Verlust.
Der Autorin gelingt eine Verbindung zwischen der sehr gut recherchierten Vergangenheit und der Gegenwart herzustellen.
Auf wahren Begebenheiten basierend beschreibt das Buch wie eine Kindheit, die durch Züchtigung und Missbrauch geprägt wurde, auch das Leben der Kinder, Enkel und Urenkel beeinflusst.
Hardy und Margret lernen sich in einem von strengen Nonnen geführten Heim kennen. Schläge, Essensentzug und andere Bestrafungen gehören dort zur Tagesordnung. Margret übernimmt die Rolle als Beschützerin und legt diese nie mehr ab. Das Erlebte beeinflusst ihr weiteres Leben und das ihrer Nachkommen.
Ein sehr eindrucksvoller Roman über die dunkle Geschichte der Nachkriegs-Heimkinder, der noch länger nachwirkt.
Mit „Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104“ beweist Susanne Abel erneut, warum sie für mich zu den stärksten deutschen Autorinnen gehört. Bereits ihre Gretchen-Bücher konnten mich komplett überzeugen – und auch dieser Roman ist hervorragend geschrieben. Man merkt auf jeder Seite, wie viel Arbeit, Fingerspitzengefühl und intensive Recherche in dieser Geschichte stecken. Gerade die Tatsache, dass sich vieles so oder so ähnlich tatsächlich hätte zutragen können, macht die Handlung besonders lebendig, nachvollziehbar und erschreckend authentisch.
Im Mittelpunkt steht Hardy, ein kleiner Junge, der kurz nach dem Zweiten Weltkrieg ohne Erinnerung an seine Herkunft gefunden wird und in einem katholischen Kinderheim aufwächst – einem Ort geprägt von Strenge, Härte und fehlender Zuneigung. Dort begegnet er Margret, ebenfalls ein Heimkind, die zu seinem Anker wird. Gemeinsam versuchen die beiden, trotz ihrer traumatischen Vergangenheit ein Leben aufzubauen. Doch das Schweigen über das Erlebte wirkt bis in die nächsten Generationen hinein und prägt schließlich auch die junge Emily, die beginnt, Fragen zu stellen und sich der Familiengeschichte zu nähern. Die Geschichte springt dabei zwischen verschiedenen Zeiten und Generationen, was den Roman trotz seiner Schwere abwechslungsreich und fesselnd macht.
Besonders beeindruckt haben mich die Charaktere. Susanne Abel beschreibt sie mit unglaublich viel Liebe, Tiefe und Menschlichkeit. Sie wirken nie konstruiert, sondern echt – mit Ecken, Brüchen und Verletzungen. Gerade dadurch gehen ihre Schicksale unter die Haut und bleiben lange im Kopf.
Die Geschichte ist hart, teils schwer auszuhalten und emotional aufwühlend, gleichzeitig aber nie reißerisch erzählt. Vielmehr schafft Susanne Abel es, Schmerz, Verlust, Liebe und generationsübergreifende Folgen von Traumata auf eine Weise greifbar zu machen, die bewegt und nachhallt. Ein eindringlicher, hervorragend recherchierter Roman, der zeigt, wie stark Vergangenheit noch Jahrzehnte später nachwirken kann. Für mich ganz klar: 5 Sterne. ⭐️
... Und der Grund, warum ich froh bin, dass es heute Therapie gibt und diese auch immer besser akzeptiert wird.
Das Buch ist fesselnd, berührend, fühlt sich streckenweise so ungerecht an und zeigt auf, warum reden hilft - aber auch, warum manche Menschen das Reden nicht können.
Ein absolutes Muss, ist aber ein Buch, was volle Aufmerksamkeit und eine (oder mehrere) Packungen Taschentücher benötigt.
Dieses Buch hat mich berührt wie kein anderes. Diese Wut und Trauer die die Geschichte in einem auslöst ist kaum in Worte zu fassen. Der Epilog gibt einem dann noch einmal den Rest. Vor Augen geführt zu bekommen, welche Familiengeschichte durch Kriege jeglicher Art geschrieben werden zerreißt einem das Herz.
Die Protagonisten in diesem Roman sind so liebevoll und realistisch gestaltet, dass man sie akzeptiert wie Familienmitglieder. Sabine und Julia sind so unsympathisch aber man spürt, dass sie selbst auch nur Kinder ihrer Familie sind und das Trauma in sich tragen. Emily ist herzerwärmend und liebevoll aber nicht flach, ihr Charakter ist vielschichtig und sie ist ein Vorbild für jeden.
Dieses Buch ist eine absolute Bereicherung!! Das Hörbuch ist wundervoll gesprochen und ich hätte es noch ewig weiter hören können (dann hätte ich aber glaube ich keine einzige Träne mehr in meinem Körper)! Wow 😊
Ich kann den riesigen Hype um dieses Buch leider nicht ganz nachvollziehen. Im Mittelpunkt steht eigentlich Hardy, ein kleiner Junge, der am Ende des Zweiten Weltkriegs gefunden wird: ohne Namen, ohne Erinnerungen, ohne zu wissen, wer er überhaupt ist. Die Kapitel im Kinderheim und alles, was diese Kinder damals erleben mussten, fand ich unglaublich bewegend, erschütternd und wahnsinnig gut recherchiert.
Mein Problem war allerdings die Gegenwartshandlung rund um Emily, die Urenkelin von Hardy und Margaret. Diese Kapitel haben für mich viel zu viel Raum eingenommen und konnten mich leider überhaupt nicht packen. Vieles wirkte auf mich sehr klischeehaft und überzogen, weshalb ich immer wieder das Gefühl hatte, eigentlich lieber zurück in die Vergangenheit springen zu wollen.
Ich habe das Buch trotzdem fertig gelesen, weil so viele begeistert davon waren und ich dachte, irgendwann kommt noch dieser große Moment, der mich komplett mitreißt. Aber der blieb für mich leider aus. Die historischen Teile fand ich stark, die Gegenwart leider deutlich schwächer.
"In jener Welt, in der Kinder nur eine Nummer waren..."
Du musst meine Hand fester halten Nr. 104“ war für mich wirklich harter Tobak und gleichzeitig ein unglaublich wichtiges Buch, das ich sehr wertschätze.
Die Geschichte setzt sich mit dem Schicksal verwaister und verlorener Kinder in der Nachkriegszeit auseinander und beleuchtet schonungslos die oft grausamen Zustände in Kinderheimen bis hinein in die 70er Jahre.
Dabei zeigt das Buch nicht nur einzelne Schicksale, sondern zeichnet auch ein eindringliches Bild der Lebensumstände im Nachkriegsdeutschland.
Besonders berührt haben mich die Zeitsprünge in die Gegenwart. Sie machen auf sehr eindrucksvolle Weise deutlich, dass der Schmerz mit Verdrängung nicht einfach mit einer Generation endet. Das Thema Familientrauma zieht sich spürbar durch die Geschichte und zeigt, wie tief solche Erfahrungen noch die nächsten Generationen prägen können.
Auch fand ich es sehr eindrucksvoll, dass uns ein Charakter im Buch vor Augen führt, dass diese Themen längst nicht nur der Vergangenheit angehören.
Auch heute noch sind Krieg, Verlust und entwurzelte Kindheiten für viele Kinder bittere Realität und das Schicksal scheint sich durch Kriege immer wieder zu wiederholen.
Der Schreibstil war dabei angenehm einfach und flüssig, sodass man trotz der schweren Thematik förmlich durch die Seiten getragen wurde.
Die Figuren waren so liebevoll und authentisch ausgearbeitet, dass man das Gefühl hatte man würde jede einzelne persönlich kennen.
Der Schreibstil war dabei angenehm einfach und flüssig, sodass man trotz der schweren Thematik förmlich durch die Seiten getragen wurde.
Die Figuren waren so liebevoll und authentisch ausgearbeitet, dass man das Gefühl hatte, jeden Einzelnen persönlich zu kennen und mit ihnen mitzufühlen.
Das Ende hat mich schließlich völlig gebrochen: bittersüß, traurig und gleichzeitig irgendwie hoffnungsvoll. Ein Happy End mit schmerzhaftem Nachgeschmack.
Die Augen blieben definitiv nicht trocken!
Es geht um Nähe, Verlust, Halt und darum, was Menschen füreinander sein können.
Du musst meine Hand fester halten Nr. 104 hat mich von der ersten Seite an komplett abgeholt. Es war eines dieser Bücher, bei denen man eigentlich nur „noch ein Kapitel“ lesen will – und plötzlich sind wieder 100 Seiten vorbei. Ich habe es nicht langsam wirken lassen müssen, sondern regelrecht verschlungen, weil die Geschichte eine unglaubliche Sogwirkung entwickelt.
Was das Buch für mich so besonders macht, ist seine ehrliche Emotionalität. Es versucht nicht mit Gewalt traurig, tiefgründig oder bedeutungsschwer zu sein. Stattdessen entstehen die starken Momente ganz natürlich. Gerade dadurch wirken viele Szenen so intensiv. Das Buch schafft es, emotional zu berühren, ohne kitschig oder überladen zu werden – und das ist deutlich schwerer, als viele denken.
Der Schreibstil trägt einen dabei förmlich durch die Geschichte. Sehr zugänglich, flüssig und trotzdem mit genug Tiefe, damit die Gedanken und Gefühle nicht oberflächlich wirken. Ich hatte beim Lesen nie das Gefühl, dass das Buch sich in Nebensächlichkeiten verliert. Es weiß genau, wann es ruhig sein muss und wann ein einzelner Satz reicht, um Wirkung zu erzeugen.
Besonders stark fand ich, wie menschlich alles wirkt. Die Figuren fühlen sich nicht wie typische Romanfiguren an, sondern wie echte Menschen mit Fehlern, Sehnsüchten, Unsicherheiten und Bindungen. Genau dadurch entsteht diese Nähe, die das Buch durchgehend trägt.
Für mich war das ein wirklich bewegendes Buch, das gleichzeitig unglaublich angenehm zu lesen war. Emotional, ehrlich und mit genau der richtigen Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe. Vor allem aber ist es eines dieser Bücher, die man nach dem Beenden nicht einfach weglegt und vergisst.
Das Buch ist bis jetzt mein Jahreshighlight. Die Autorin schreibt so tolle Bücher, sowohl die Story aus der Vergangenheit als auch die Gegenwartsstory sind super spannend und emotional
Die Geschichte ist sehr traurig und nichts für schwache Nerven.
Das Thema dieses Buches hat mich tief berührt und erschüttert. Es ist einfach unglaublich wie böse Menschen zu wehrlosen Kindern sein können und damit ihr ganzes Leben beeinflussen.
Gut gefallen hat mir, dass in dem Buch sehr deutlich gemacht wird, wie Vorkommnisse in der Kindheit das weitere Leben prägen.
Leider konnte mich der Schreibstil nicht richtig packen und das Ende war mir zu rosarot.
Deshalb gibt es von mir für die Aufbereitung des Themas 5 Sterne. Für den Schreibstil und das Ende nur 3 Sterne
Eigentlich ist das gar nicht mein typisches Genre, aber die Geschichte klang einfach zu spannend, um sie liegen zu lassen. Und ich wurde nicht enttäuscht: Der Einstieg ins Buch ist unglaublich stark und hat mich direkt gepackt. Man wird sofort hineingezogen und möchte unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt.
Im Verlauf hat die Geschichte für mich allerdings etwas nachgelassen. Einige Charaktere haben mich teilweise ziemlich aufgeregt, was das Lesen stellenweise anstrengend gemacht hat. Dazu kamen die sehr langen Kapitel, die den Lesefluss für mich manchmal gebremst haben.
Trotzdem: Die Botschaft des Buches ist wirklich wertvoll und bleibt im Kopf. Es ist definitiv eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt.
⭐️⭐️⭐️⭐️
Am Anfang dachte ich, es ist ganz nett. Die Szene Jugendamt ist nicht so toll und auch nicht sehr gut recherchiert. Solange keine Gefahr davon ausgeht, erfahren Eltern sehr wohl, wo sich die Kinder während einer Inobhutnahme befinden. Niemand aus meinem Sachgebiet wäre so, von oben herab, mit den Eltern umgegangen. (Und so lange Fingernägel hat auch niemand.😉)
Ab der Hälfte fand ich es emotional spannend und am Ende hat es mich sehr berührt.
Es zeigt wieder: Verständnis und Mitgefühl haben. Jeder hat seine Geschichte. ❤️
Ehrlich gesagt war ich enttäuscht. Ich mochte die Gretchen-Reihe der Autorin total gern. Aber dieses Buch hat sich einfach nur gezogen. Es hatte schöne, berührende Momente, wo ich auch richtig in den Lesefluss kam. Leider war es aber im Großteil für meinen Geschmack eher langatmig.
Ein so unglaublich emotionales Buch, dass ich mehr als einmal weinen musste beim Lesen.
Ich musste sogar zwischendrin eine Pause einlegen.
Die Triggerwarnungen sollte man sich wirklich zu Herzen nehmen.
Susanne Abel hat hier ein wahres Meisterwerk erschaffen. Aus dem Nachwort geht hervor, wie viel Zeit sie investiert hat, um dieses Buch so schreiben zu können wie wir es nun lesen durften.
Echte Menschen. Echte Orte. & vor allem die schweren Schicksale der Kinder, die während der Nachkriegszeit in Heimen untergebracht waren.
Es war wirklich schwer manche Passagen in diesem Buch auszuhalten. Ich konnte während dem Lesen regelrecht spüren, wie sich mein Herz zusammen gezogen hat.
Auch die Themen Trauma, Retraumatisierung & generationsübergreifende Traumata wurden eindrucksvoll aufgegriffen.
Dennoch ist dieses Buch nicht nur voller Tragik. Es gibt auch schöne Dinge die man hier erfahren darf.
Es gibt Liebe. Es gibt Verbundenheit. Zusammenhalt.
& am Ende sogar ein wirklich schönes Ereignis, bei dem ich wieder weinen musste. Diesmal weil es so schön war.
Danke Susanne Abel, für dieses unglaubliche & wichtige Buch!
Manche Bücher liest man.Und manche Bücher fühlen sich an, als würden sie einen komplett auseinandernehmen – und gleichzeitig wieder zusammensetzen.
„Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104“ von Susanne Abel war für mich genau so ein Buch.Ein Highlight? Nein. Ein Lebenshighlight.
Ich habe schon ihre anderen Bücher geliebt – wirklich sehr.Aber DAS hier… hat mich auf einer ganz anderen Ebene getroffen.
Vielleicht, weil mich das Thema so persönlich berührt.Vielleicht, weil es in meiner eigenen Familie diese Kinderheimzeit gab.Oder vielleicht einfach, weil dieses Buch so unfassbar gut, wichtig und bewegend ist.
Ich habe die Protagonisten so sehr in mein Herz geschlossen.Ich war wütend.Ich war traurig.Ich habe geweint.
Und gleichzeitig war da auch so viel Dankbarkeit.Für die Stärke dieser Menschen.Für das Durchhalten. Für das Weitermachen.
So oft wollte ich einfach ins Buch hineinsteigen.Da sein.Trösten.Erklären.Auffangen.
Dieses Buch lässt einen nicht los.Es bleibt.Und genau deshalb ist es so unglaublich wertvoll.
Ein Buch, das man nicht nur liest – sondern fühlt.Und nie wieder vergisst.
Fazit:Dieses Buch ist mehr als nur eine Geschichte – es ist ein Erlebnis, das unter die Haut geht und lange nachwirkt.Für mich ein absolutes Herzensbuch und ohne Zweifel ein Lebenshighlight.
1000% Leseempfehlung!
Was für ein Buch! Keine leichte Lektüre.
Krieg ist in seiner Art Leiden zu verbreiten unglaublich vielschichtig. Dieses Buch führt uns das vor Augen durch Kinder, die ihre Familienangehörigen auf der Flucht in den letzten Kriegsmonaten bzw nach Kriegsende durch Tod oder die Umstände damals verlieren. Als wäre das nicht allein schon hart, führt uns Susanne Abel dann auf den dunklen Pfad der Misshandlungen und Missbräuche und Medikamentenversuche. An vielen Stellen hat es mich sehr gerührt, mich sehr traurig gemacht und schockiert. An anderen Stellen musste ich das Buch weglegen, weil es so schwer auszuhalten war. Kein leichter Stoff, aber umso wichtiger, dass diese Themen mehr ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden, weil es trotzdem so aktuell ist.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich über das runde Ende sehr froh war.
Ein Buch das mich rührt, sehr nachdenklich macht und dass mich noch eine Weile beschäftigen wird. Ich empfehle es, wenn ihr emotional stabil seid oder Personen um euch habt um drüber zu reden oder vielleicht gemeinsam zu lesen.
Susanne Abel vermittelt zwischen den Zeilen so viel Emotion, Wissen und Geschichte. Schon das dritte Buch aus ihrer Feder und ich bin wieder einmal begeistert. Einfach toll und lesenswert!
Das war ein wirklich schönes Buch, bei dem ich auf jeden Fall ein paar Tränchen verdrückt habe. Dieses Buch spielt in zwei Zeiten, einmal der damaligen Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in der Zeit des Urgroßvaters und der Urgroßmutter sowie in der heutigen Zeit in der sowohl die Großmutter als auch die Mutter als auch die Enkelin relevant sind. Ich persönlich fand die vergangene Zeit wesentlich interessanter und war viel mehr investiert als in der heutigen Zeit, in der ich häufig nicht unbedingt den Sinn in den angebotenen Szenen gesehen habe. Zudem habe ich mir für einen der Charaktere einen sehr anderen Ausgang der Geschichte gewünscht, ich weiß, dass das durchaus auch Absicht sein kann, weil das was tatsächlich passiert ist, einfach realistischer ist, mir hätte es aber mehr gegeben, wenn es anders gewesen wäre.
Insgesamt trotzdem ein tolles Buch, das man nicht aufhören konnte, zu lesen .
Susanne Abel lässt ihren Figuren Raum. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Hardy und Margret wachsen in einem Kinderheim auf, in dem ihnen beides systematisch genommen wird — Raum und Name. Was sie dort erlebt haben, lässt sich rational kaum fassen. Und doch macht Abel es nachvollziehbar, weil sie zeigt, wie Menschen werden, was sie sind.
Das Buch ist schwer auszuhalten. Manche Szenen wollte ich einfach nicht lesen. Und konnte trotzdem nicht aufhören. Das ist kein Widerspruch — das ist gutes Handwerk.
Abel schreibt über Schweigen, ohne es zu brechen. Sie schreibt über Trauma, ohne es auszustellen. Was Hardy und Margret nicht sagen können, was sie nicht sagen wollen, was sich trotzdem über Generationen weiterträgt — das spürt man auf jeder Seite, ohne dass es je ins Laute, Pathetische kippt. Emily, die Urenkelin, macht diese Dynamik irgendwann sichtbar. Nicht als Retterin. Einfach als jemand, der anfängt zu fragen.
Was dem Roman zusätzliches Gewicht gibt: Er beruht auf realen Erfahrungen. Die Heimkinder der Nachkriegszeit, das Schweigen, die Gewalt hinter Klostermauern — das ist kein literarisches Konstrukt, das ist Geschichte. Und es ist eine Geschichte, die nicht abgeschlossen ist. Wer heute die Nachrichten verfolgt, weiß, dass Kinder in Kriegsgebieten gerade jetzt das erleben, was Hardy und Margret damals erlebt haben. Abel schreibt über die Vergangenheit — und trifft die Gegenwart.
Fünf von fünf Sternen. Unbedingt lesen — aber mit dem Wissen, dass es nicht leicht ist.
Sehr emotionale Geschichte über 2 Kinder aus der Nachkriegszeit im Heim und ein Mehrgenerations-trauma als Folge
Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende in die Charaktere hineinversetzen und immer wieder vor Augen führen lassen, wie es Leuten im 'echten' Leben hinter ihren Fassaden gehen mag...
Es ist unfassbar gut aber auch traurig geschrieben, sodass ich das Buch mehr als einmal zur Seite legen musste. Besonders der Schluss hat mich emotional extrem gepackt.
Ein Buch das im Gedächtnis bleibt.
Dieses Buch hat mich tief bewegt und an einigen Stellen auch wirklich erschüttert.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt und zeigt nicht nur, was Menschen in der Vergangenheit erlebt haben, sondern vor allem, welche Auswirkungen diese Erlebnisse bis in die Gegenwart und über Generationen hinweg haben können.
Besonders die Szenen aus der Kindheit in den Heimen waren für mich teilweise schwer auszuhalten. Umso erschreckender ist es zu wissen, dass solche Schicksale keine reine Fiktion sind, sondern auf realen Begebenheiten basieren. Das Nachwort der Autorin sowie das umfangreiche Quellenverzeichnis haben mir nochmal deutlich gemacht, wie intensiv hier recherchiert wurde.
Die Figuren sind nicht alle sympathisch – und genau darum geht es auch nicht. Ihr Verhalten ist oft schwer auszuhalten, aber nachvollziehbar, wenn man bedenkt, was sie erlebt haben und wie wenig davon aufgearbeitet wurde.
Besonders Hardy ist mir sehr ans Herz gewachsen, ebenso wie Emily, die für mich einen kleinen Hoffnungsschimmer in dieser schweren Geschichte darstellt.
Ein emotional und sehr intensives Buch, das definitiv nichts für zwischendurch ist und bei dem man die Triggerwarnungen ernst nehmen sollte – aber gleichzeitig unglaublich wichtig und eindrucksvoll erzählt.
Du musst meine Hand fester halten, 104 von Susanne Abel ist leicht und verständlich geschrieben, mit einem angenehmen Schreibstil, der einem ein Teil der dunklen deutschen Geschichte näherbringt.
Im Buch geht es um schockierende, erschütternde Zustände in Kinderheimen der Nachkriegszeit und behandelt das Thema sexueller Missbrauch mit klaren, nüchternen Details, ohne zu sensationalisieren.
Die Geschichte von Hardy und Margret war sehr emotional und berührend. Allerdings gab es hier und da Passagen, in denen die Autorin etwas schnelle Hübe machte und manche Situationen etwas zu zügig abhandelte.
Trotzdem bleibt der Kern des Buches stark und eindrücklich.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Klare Leseempfehlung! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Am Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Deutschland ein kleiner Junge gefunden, der weder seinen Namen noch seine Herkunft kennt. Sein Alter wird geschätzt, er erhält den Namen Hartmut und wächst in einem streng katholischen Kinderheim auf. Ein Ort, an dem Ordnung, Gehorsam und Gewalt den Alltag bestimmen.
Dort begegnet er der etwas älteren Margret, ebenfalls ein Kriegskind. Schon früh beginnt sie, Hartmut zu beschützen. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe, existenzielle Bindung. Sie werden füreinander Halt, Schutz und Familie und schwören sich, einander nie wieder loszulassen.
Während sie versuchen, das Erlebte hinter sich zu lassen und ein „normales“ Leben zu führen, zeigt sich, dass die Traumata ihrer Kindheit nicht verschwinden. Sie wirken weiter: In ihren Beziehungen, in ihren Entscheidungen und schließlich auch in den Leben der nachfolgenden Generationen.
Die Geschichte wird auf mehreren Ebenen erzählt: aus der Gegenwart heraus, aus den Perspektiven von Hartmut, Margret, ihrer Tochter, ihrer Enkelin und sogar ihrer Urenkelin und wird immer wieder durchzogen von Blicken zurück in die Vergangenheit.
Dieses Buch hat mich tief getroffen.
Es erzählt von Nachkriegskindheiten, die geprägt waren von Verlust, Gewalt, Schweigen und massiven Traumata. Und es tut weh, das zu lesen. Es macht wütend. Hilflos. Sprachlos.
Die Schilderungen aus den Kinderheimen sind kaum auszuhalten. Vieles davon kennt man vielleicht aus Berichten oder aus den Medien. Aber darüber zu lesen, so nah an den Figuren, so detailliert und menschlich, ist etwas völlig anderes. Es ist schwer, sich das vorzustellen. Und eigentlich will man es auch gar nicht. Besonders eindrücklich fand ich den Blick auf Generationentrauma. Wie sich Erlebtes weiterträgt, wie es Verhalten prägt, Beziehungen zerstört oder erklärt. Manche Reaktionen in der Gegenwart haben mich zunächst irritiert oder sogar geärgert und doch konnte ich sie im Kontext der Vergangenheit zumindest ein Stück weit verstehen.
Es gab Passagen in der Gegenwart, die sich für mich etwas gezogen haben und mich emotional weniger abgeholt haben. Gleichzeitig habe ich mich manchmal dabei ertappt, mir mehr Gegenwart zu wünschen, weil die Vergangenheit einfach so schwer zu ertragen war; nur um dann beim nächsten Rückblick wieder zu denken: Das ist kaum auszuhalten.Als ich das Buch beendet hatte, war ich wie leer. Ich musste mich sammeln. Mehrere Tage lang. Selbst nachdem ich schon neue Bücher begonnen hatte, war diese Geschichte noch da. Es ist mir selten so schwergefallen, Worte für eine Rezension zu finden.
Susanne Abel schreibt, wie immer, sehr flüssig, klar und zugänglich. Trotz der Schwere der Themen liest sich das Buch nicht sperrig, sondern zieht einen regelrecht durch die Seiten. Die Figuren sind extrem authentisch. Jede einzelne hat bei mir etwas ausgelöst: Wut, Mitgefühl, Ohnmacht, Zuneigung. Die Verwebung von Vergangenheit und Gegenwart ist meisterhaft gelungen und wirkt durchdacht, stimmig und sehr sorgfältig recherchiert.
Man spürt, wie viel Arbeit, Wissen und Verantwortung in diesem Buch steckt. Die Themen, Missbrauch, Gewalt, Medikamentenabhängigkeit, sexualisierte Übergriffe und der Umgang mit den Betroffenen werden nicht sensationell ausgeschlachtet, sondern ernst, würdevoll und vielschichtig dargestellt.
Fazit
„Du musst meine Hand festhalten, Nr. 104“ ist eine Geschichte, die man aushält. Eine Geschichte, die wehtut, aber unglaublich wichtig ist. Ich werde dieses Buch vermutlich kein zweites Mal lesen. Nicht, weil es schlecht ist, sondern weil es so schwer ist. Aber ich bin sehr dankbar, dass ich es gelesen habe.
Es ist ein wertvoller Beitrag zur deutschen Nachkriegsgeschichte, zur Aufarbeitung von Leid, das viel zu lange verdrängt wurde und eine Stimme für all jene, die nie gehört wurden.
Wieder eine Geschichte die unter die Haut geht und zum Nachdenken und Handeln geprägt.
Die die Macht haben sind die die uns zerstören. Diese Geschichte bezieht sich nicht bloß auf damals sondern auch im ihr und jetzt. Für mich ein sehr prägendes Buch
Das Buch hat mich wirklich tief Traurig gemacht um diese armen Seelen
Die Geschichte ist tragisch, traurig und gleichzeitig irgendwie auch tröstlich. Man kann und will sich gar nicht vorstellen, was damals alles passiert ist und was diese Kinder durchmachen mussten.
Besonders schlimm fand ich, dass ausgerechnet Menschen und die Kirche, die eigentlich für Nächstenliebe stehen sollten, Kinder körperlich und psychisch so misshandelt haben. Beim Lesen wollte ich am liebsten jedes einzelne Kind beschützen.
Manchmal frage ich mich wirklich, warum ich solche Bücher lese, weil sie mich immer so unendlich traurig machen. Trotzdem finde ich es wichtig, dass genau solche Geschichten erzählt werden, denn wegschauen ist keine Option , auch wenn es hart ist .
Oh mein armes Herz. Dieser Roman entfaltet seine Wirkung leise aber eindringlich.
Ich habe selten ein Buch gelesen, welches ich öfters pausieren musste. Aber die hier beinhalteten Themen sind nichts für sanfte Gemüter.
Es ist mein zweites Buch von Susanne Abel, und ich wurde nicht enttäuscht. Sie zeigt uns ein vielschichtiges Bild der Nachkriegszeit. Im Zentrum steht die Frage wie weit die Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst.
In dem Buch begleiten wir Hartmut & Margret. Beide sind in ihrem Charakter sehr unterschiedlich aber dennoch authentisch und nahbar.
Ich konnte seit langem mal wieder eine „Bindung“ zu Figuren aus einem Buch aufbauen. Besonders die inneren Konflikte der beiden Protagonisten machen dieses Buch so interessant und emotional.
Absolutes Highlight.
Susanne Abel erzählt uns hier eine fiktive Geschichte, die aber so oder so ähnlich in den Nachkriegsjahren statt gefunden haben könnte. Eine Geschichte so traurig, so hoffnungsvoll und so berührend.
Es hat mich zum Teil schwer erschüttert wie bis in die 70er Jahre mit Heimkindern in Deutschland umgegangen wurde. Und das zumeist in kirchlichen Einrichtungen unter Vorgabe von Nächstenliebe und Christlichkeit. Züchtigungen, Missbrauch und Misshandlungen standen an der Tagesordnung immer unter dem Vorwand die Kinder zu guten Menschen erziehen zu wollen.
Einige von ihnen trugen Traumata davon, von denen auch noch die Generationen danach betroffen waren. Wie hier in dem Buch, wo Margret nicht vertrauen kann, nicht wirklich lieben, weil sie das selbst nie gelernt hat. Missverständnisse und Unwissenheit der Kinder und Enkel, über das was die Eltern alles durchgemacht haben, entzweien die Familie. Und auch das Leben der Kinder und Kindeskinder bricht dadurch auseinander. Einmal mehr wird klar, daß frühere Generationen Dinge erleben mussten , die wir uns heute nicht mehr vorstellen könnne und daß wir daher oft unsere Eltern und Großeltern missverstehen. Eine Aussprache wäre oft gut, doch das kann diese Kriegsgeneration einfach nicht.
Das Buch wird mich noch lange beschäftigen und nachhallen. Große Leseempfehlung von mir, dabei aber bitte unbedingt die Triggerwarnung zu Anfang beachten.
Herzzerreißende Story, regt unendlich zum Nachdenken an. Schwere Kost aber absolut lesenswert. Eine fiktive Geschichte aber an viele reale Begebenheiten angelehnt.
Ich musste schmunzeln, hatte Gänsehaut und mehrmals liefen die Tränen.... ein sehr ergreifendes Buch.
Jede Beschreibung meinerseits würde diesem Meisterwerk nicht gerecht werden.
Interessierst du dich für deutsche Geschichte, Nachkriegszeit und Traumata die Generationen überschreiten? Dann lies diesen unfassbaren Roman.
Ein Geschenk meiner Tochter - ein sehr tolles Buch ❤️
Susanne Abels „Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104“ ist ein leiser, aber unglaublich eindringlicher Roman, der sich behutsam und gleichzeitig schonungslos ehrlich mit dem Thema Demenz auseinandersetzt. Statt großer Dramatik setzt die Autorin auf feine Zwischentöne – und genau darin liegt die besondere Stärke dieses Buches.
Die Geschichte entfaltet sich in zwei Zeitebenen und verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf eine sehr bewegende Weise. Nach und nach entsteht ein vielschichtiges Bild einer Familie, geprägt von Erinnerungen, unausgesprochenen Wahrheiten und lang verdrängten Gefühlen. Besonders gelungen ist dabei, wie Susanne Abel zeigt, dass das Vergessen nicht nur Verlust bedeutet, sondern auch verborgene Geschichten ans Licht bringen kann.
Der Schreibstil ist ruhig, klar und dennoch voller Emotion. Ohne übertrieben sentimental zu werden, schafft es die Autorin, eine tiefe Nähe zu ihren Figuren aufzubauen. Man fühlt sich ihnen verbunden, versteht ihre Entscheidungen – selbst dann, wenn sie schmerzhaft sind.
Dieses Buch ist keine leichte Lektüre, aber eine sehr wertvolle. Es regt zum Nachdenken an und macht bewusst, wie zerbrechlich Erinnerungen sind und wie wichtig es ist, sich mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Eine eindrucksvolle, feinfühlige Geschichte, die unter die Haut geht und lange im Gedächtnis bleibt.
Ein Buch, das unter die Haut geht – erschütternd, emotional und lange nachhallend.
📖 Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104
✍️ Autorin: Susanne Abel
🏢 Verlag: dtv
📚 Genre: Roman
📖 Einzelband
Dieses Buch hat mich tief berührt und an mehreren Stellen zu Tränen gerührt – was wirklich selten vorkommt.
Es erzählt die Geschichte eines kleinen Jungen in der Nachkriegszeit, der in ein Kinderheim kommt. Nach und nach erfährt man, was dort geschehen ist, wie die Kinder behandelt wurden und unter welchen Umständen sie überleben mussten. Vieles davon ist kaum zu begreifen und macht einfach fassungslos.
Die Handlung wird auf zwei Zeitebenen erzählt – damals und heute. Beide Stränge greifen ineinander, da es um dieselbe Person geht. Trotz der Wechsel bleibt die Geschichte jederzeit gut nachvollziehbar.
Von klassischer Spannung möchte ich hier gar nicht sprechen. Vielmehr lebt dieses Buch von seiner emotionalen Wucht und der Tatsache, dass es auf wahren Begebenheiten basiert.
Ein sehr bewegendes, wichtiges Buch, das man so schnell nicht vergisst.
*Eine absolute Leseempfehlung.*
#DuMusstMeineHandFesterHaltenNr104
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Diese Buch lässt sich schwer in Worte fassen. Es hat mich tief berührt und auch sehr erschüttert. Es ist großartig geschrieben und ich finde es toll, dass dieses schwere Thema publik gemacht wird. Ein Riesenkompliement an Susanne Abel ❤️
Ein Buch wie ein Orkan. Mit Schaudern habe ich das Schicksal der beiden Protagonisten Magret und Hardy verfolgt. Die beiden lernen sich in einem Kinderheim in den Wirren des Kriegsendes kennen und werden für einander überlebenswichtige Stützen. Misshandlung durch sadistische Nonnen, Medikamentenversuche an Kindern, Vergewaltigung. Kein Thema das in diesem Buch nicht vorkommt. Besonders das Schicksal von Hardy, der in dem Buch Nr. 104 im Heimregister ist und auch so genannt wird ist mir sehr zu Herzen gegangen. Gut gemacht finde ich auch die Darstellung der Traumafolgen, die bis in die Neuzeit in den Nachkommen von Hardy und Magret hineinwirken.