
Eine sehr schöne Sportsromance, die auch Lust auf ein Autorennen macht.
Rennfeeling auf der Strecke, heiße Motoren, qualmende Reifen, Champagnerflaschen, imposante Orte und hautnah beim Geschehen, so wird diese Geschichte beschrieben. Alle die den Rennsport mögen und auch Formel 1 kommen hier auf ihre Kosten. Georgia, Dubois fährt im ersten Frauen Team in der F1. Ihr Zwillingsbruder Henri fährt in einem anderen Team. Für Georgia steht ihr Ziel fest, sie will nicht nur auf die Pole, sie will Weltmeisterin werden. Doch diese Männerdomäne macht es ihr nicht immer leicht. Ständig steht sie auf dem Prüfpunkt und lässt sich auch leicht aus ihrer Kontrolle locken. Um ihren Es eins auszuwischen, küsst sie nach einem ihrer Siege einen anderem. Doch ihr Team und das von Luca Rossi machen es sich als Aufgabe, diese Fake-Beziehung richtig auszubauen und beiden damit zum besseren Image zu verhelfen. Dumm ist nur, dass beide sich eigentlich nicht riechen können. Oder vielleicht doch. Jedenfalls werden sie sehr viel Zeit miteinander verbringen müssen. Es endet in einem Epilog. Die Handlung selbst zieht sich so über einige Wochen hinweg. Es gibt zwar einige Unstimmigkeiten und etwas Gezicke zwischen den beiden, jedoch finden beide schneller zur Harmonie und der Humor sowie die knisternde Anziehung darf auch nicht fehlen. Daneben gibt es einige süße und romantische Szenen sowie ganz viel Rennfeeling. Der Roman wird von seinen eigenen inneren Konflikten begleitet und die Entwicklung einzelner Charaktere daraus ist sehr schön zu beobachten. Ich fühlte mich auch wunderbar unterhalten, man spürte wunderbar das Feeling und auch das diese Sportart mal in den Vordergrund tritt, gerade mit Frauen an der Front, fand eine sehr beeindruckende Beschreibung. Einige Nebencharaktere geben einen schönen Touch mit hinein. Nebenbei geht es im Weiteren um die Familie, Freundschaften, Feindschaften, Freunde, die Liebe zum Sport, Neider, neue Liebe, Ängste, Verletzlichkeit, Ruhm, der schnelle Fall, Zukunftsängste sowie -träume, Vertrauen, Stark sein und zu sich selbst zu finden. Der Schreibstil ist sehr angenehm, detailreich und dennoch fliegt man nur so durch die ungefähr gleichbleibenden Kapitelseiten. Ich mochte die Leichtigkeit zwischen der grundlegenden Story und dem Wechsel zum Sport. Dazu kommen die für mich wunderbaren bildhaften Darstellungen und ein toller mitfließender Humor bis hin zu einer strickten Ernsthaftigkeit. Die Handlung wird in der Ich-Perspektive im sichtbaren Perspektivenwechsel wiedergegeben. Das Buchcover zeigt die Protagonisten in ihrem Element und ihren Teamfarben. Mein Fazit: Eine sehr schöne Sportsromance, die auch Lust auf ein Autorennen macht. Es sind tolle Charaktere, die ihre persönliche Entwicklung vollziehen und mit Vorurteilen aufräumen.


