»Alles hat falsch begonnen. Und ist doch aus dem richtigen Grund passiert.«
Ich weiß nicht so ganz 🥲 irgendwie kam der zweite Teil für mich – wie so oft – einfach nicht an den ersten ran. Am Ende vom ersten Teil bekommen Emily und Andrew endlich ihr Happy End, und genau da setzt die Geschichte auch wieder an. Eigentlich könnte jetzt alles perfekt sein. Und am Anfang fühlt es sich auch genau so an – fast schon wie ein Traum. Die beiden sind endlich zusammen, sie vergöttern sich gegenseitig, und diese starke Verbindung und innige Liebe ist immer noch da. Aber… ja, natürlich bleibt es nicht so. Bald holt sie die Realität ein – und vor allem die Art, wie ihre Beziehung überhaupt entstanden ist. Trotz all der Liebe schleichen sich immer mehr Ängste und Zweifel ein, die irgendwann einfach zu groß werden. Es fühlt sich an, als würden sie in eine richtige Abwärtsspirale geraten, aus der sie nicht mehr rauskommen. Eifersucht spielt dabei eine riesige Rolle, genauso wie der Altersunterschied, der plötzlich viel präsenter ist als vorher. Und ich muss ehrlich sagen: Dieses ganze Hin und Her war irgendwann einfach nur noch anstrengend. Die Streitigkeiten werden immer häufiger und intensiver, und mit jeder Seite merkt man mehr, wie ihre Beziehung langsam zerbricht. Man denkt sich zwischendurch schon: Okay, viel schlimmer kann es jetzt echt nicht mehr werden. Aber doch – es geht noch schlimmer. Vor allem, als dann noch ein anderer Mann ins Spiel kommt und zusätzlich das Thema Kinderwunsch aufkommt, erreicht das Drama nochmal ein ganz anderes Level. Was ich interessant fand, waren die Kapitel aus Evas Sicht. Die haben nochmal eine ganz andere Perspektive reingebracht, und ich muss gestehen, ihre Gedanken und Gefühle haben mich teilweise wirklich überrascht. Das Ende war trotzdem – Gott sei Dank – schön 🥰 Wobei mir dieser Wechsel von all den Problemen hin zu „alles ist wieder gut“ etwas abrupt vorkam. Und diese seltsamen Zeitsprünge im Epilog waren leider gar nicht meins.













