
Konnte mich leider nicht überzeugen
Lola Lockhart entführt uns Leser mit ‚Seeds of Love‘, dem ersten Band der University of Mountain Springs-Reihe, in die bewegende Geschichte von Alex (Alexandria) und Freddie. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Alex und Freddie erzählt. Alex ist super zielstrebig. Oft wirkt sie unheimlich taff und im nächsten Moment jedoch etwas naiv. Ihr Fokus liegt klar auf ihrem Studium. Ihre Einstellung, ständig die Welt retten zu wollen, ist mir etwas too much gewesen. Freddie hingegen ist eher der typische Frauenmagnet. Manchmal etwas eingebildet, aber je besser wir Leser ihn kennenlernen, desto mehr zeigt sich sein großes Herz. Was mir gut gefallen hat ist die Beziehung zwischen Alex und Freddie, die schleichend beginnt und ziemlich intensiv wird. Man merkt richtig, wie sie sich gegenseitig herausfordern und gleichzeitig der Anziehung kaum entfliehen können. Freddie lockt Alex aus ihrer sicheren Komfortzone. Freunde des Tropes ‚He falls First‘ kommen hier voll auf ihre Kosten. Die Nebencharaktere sind stimmig und authentisch. Tara mochte ich besonders gerne. Der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen. Allerdings habe ich eine Weile gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Das ganze Drumherum zum Thema Umweltschutz nimmt sehr viel Raum ein und hat für meinen Geschmack die Handlung zu sehr dominiert, wodurch die Story stellenweise etwas langweilig wirkt. Das finde ich wirklich sehr schade, weil die Liebesgeschichte zwischen Alex und Freddie eigentlich total süß ist. Seeds of Love ist eine knisternde College Romance mit Slow Burn-Vibes, die mich aber leider nicht vollständig überzeugen konnte.



















