Was gibt es schöneres als seine Zeit in einem Buchcafé zu verbringen
Oftmals steckt einfach mehr dahinter Für mich ging es mit „Zwei Herzen unter dem Mistelzweig (Ostseeherzen 1)“ von Rebecca Schulz dieses Mal nach Eckernförde. Es war mein erstes Mal, dass ich in dieser Ecke der Ostsee war, aber auch dort fand ich es sehr schön, wobei ich es noch schöner gefunden hätte, wenn wir mehr Eindrücke von Eckernförde erhalten hätten. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Wie sehr würde ich mir wünschen, wenn es in meiner Stadt so ein schönes Buchcafé geben würde. Ich würde dort garantiert eine schöne Zeit verbringen. Und mit Fiona und Thea könnte man garantiert immer wieder ein tolle Unterhaltung führen, während sie den leckeren Kaffee und die Kuchenleckereien servieren. Denn Fiona hat mir einen sehr sympathischen Eindruck gemacht und ich mochte sie von Beginn an. Thea ist eine starke, direkte und sehr sympathische Frau, die es gerade alles andere als leicht hat. Der Vater der Kinder ist spurlos verschwunden und somit keine Hilfe. Dadurch hat es eine alleinerziehende Frau mit 3 jungen Kindern in der heutigen Zeit wirklich nicht leicht einen passenden Job zu finden. Das dadurch finanziell einiges im argen liegt, macht die Sache nicht besser. Ich kann mich sehr gut mit Thea identifizieren. Mir würde es auch so gehen wie ihr. Für mich würden die Kinder auch an erster Stelle stehen. Was mich bei ihr jedoch etwas irritiert hat war, das sie ihre Kinder immer mit „meine Schätze“ betitelt hat. Jonas war wirklich ein absoluter Griesgram. Aber auf der einen Seite konnte ich ihn in einigen Situationen absolut verstehen. Ich mag es auch überhaupt nicht, wir manche Menschen sich verhalten. Aber je besser man ihn kennenlernt, umso mehr erfährt man, warum er so extrem reagiert. Hätte ich es so hingenommen wie er? Definitiv nicht. Mehr kann ich dazu jedoch nicht sagen, sonst würde ich spoilern. Der Schreibstil von Rebecca ist packend, bildlich, angenehm locker und leicht zu lesen. Die Geschichte ist tiefgründig und hat mich doch sehr mit den Protagonisten mithoffen und mitleiden lassen. Sie ist hat mir zeitgleich aber auch immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Leider war die Geschichte viel zu schnell zu Ende. Das Buch ist der erste Teil einer neuen Buchreihe von Rebecca Schulz und Kerstin Garde.



