
A Song of Sea and Salt hat mir insgesamt gut gefallen. Die Geschichte ist spannend erzählt und besonders die Charaktere wirken lebendig und greifbar. Man merkt, dass viel Herzblut in die Figuren geflossen ist. Mit der Protagonistin hatte ich allerdings meine Schwierigkeiten. Sie bleibt für mein Empfinden zu oft ohne Konsequenzen, während die Menschen um sie herum – sowohl im Freudenhaus als auch später auf dem Schiff – unter ihren Entscheidungen leiden. Das hat es mir stellenweise schwer gemacht, mit ihr mitzufühlen. Bei Mary habe ich schon eine starke Vorahnung, allerdings fehlt mir noch die endgültige Bestätigung. Ich bin gespannt, ob sich das in einer Fortsetzung aufklärt. Schade fand ich außerdem, dass es mit Robert nicht weiterging. Ein bisschen mehr „Spice“ hätte der Geschichte an dieser Stelle definitiv gutgetan 🤭 Alles in allem ist es jedoch eine tolle, spannende Story, die neugierig macht und Lust auf mehr weckt. Einziger großer Kritikpunkt für mich sind die vielen Rechtschreibfehler. Das stört leider sehr den Lesefluss – ich persönlich komme damit beim Lesen gar nicht gut zurecht 😅



