Es war okay, allerdings war mir die ganze Story ein wenig zu unglaubwürdig. Auch war eigentlich keine wirkliche Spannung vorhanden. Aber die Beziehung zwischen den Charakteren war nett zu lesen Insgesamt fand ich Band 1 - 3 deutlich besser
Anna Johannsen schickt den Kriminalpsychologen Jan de Bruyn und die Hauptkommissarin Hanna Will in ihrem 4. Fall "Nach dem Leben" wieder auf Mörderjagd. Ein einsamer Mann wird auf mysteriöse Weise mit Insulin getötet. Helmut Gepler ist 75 Jahre, geschieden und hat einen Sohn. Doch wo liegt das Motiv. Ein Raubmord scheidet aus. Die Motivsuche gestaltet sich als schwierig. Durch hatte Ermittlungsarbeit dringen sie in die Vergangenheit von Helmut und das Motiv scheint weiter zurückzugehen als man denkt. Das Motiv hängt offensichtlich bei dessen Vater. Ist das Ermittlerpaar jetzt auf der richtigen Fährte oder gibt es doch ein anderes Mordmotiv? Auch privat hat sich einiges getan. Hanna und Jan ein Paar. Mir persönlich gefällt dies nicht, wenn Ermittlerpaare zusammen sind, ohne erzeugt dies für mich mehr Spannung. Aber nun ist es halt mal so. Der Fall hat sich wieder gut lesen lassen und man fühlte sich gut unterhalten. Die Schreibweise ist wieder locker und die Kapital haben die richtige Länge. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen.
Ein sehr interessantes und spannendes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe. Es zeigt auch, daß noch heute die Folgen des Kriegs zu spüren sind. Klare Empfehlung
Zum Inhalt: Kriminalpsychologe Jan de Bruyn und Hauptkommissarin Hanna Will werden zu einem mysteriösen Fall in Damme hinzugezogen: Helmut Gepken, 75 Jahre alt, wurde mit einer Überdosis Insulin getötet. Der Mann lebte nach der Scheidung vereinsamt auf dem Land, und es gibt zunächst keinerlei Ermittlungsansätze für die Polizei. Erst nach und nach melden sich Bekannte und Freunde des Mannes, die der SoKo Einsicht in die letzten Jahre des alten Herrn gewähren. Eine Spur führt Hanna weit zurück in die Vergangenheit der Familie Gepken, in das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Währenddessen versucht Jan, sich auf der Suche nach möglichen Motiven tief in die Vater-Sohn-Beziehung des Opfers hineinzuversetzen. Privat müssen Hanna und Jan lernen, mit ihrer neuen Beziehung auch im beruflichen Umfeld umzugehen. Dabei sind sie nicht immer einer Meinung … Meine Meinung: Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt sie leicht und schnell lesen. Die Ermittlungen haben mir gut gefallen. Jan und Hanna haben mir als Ermittler gut gefallen, als Liebespaar eher weniger, da waren sie mir zu anstrengend. Der Fall war gut und ließ Platz zum spekulieren zum Motiv und Täter. Hier war auch noch gute klassische Ermittlung angesagt mit Tür zu Tür Befragungen, was mal wieder sehr Spaß gemacht hat zu lesen, als immer nur alles digital. Da es ja auch kein Thriller war ,war von Spannung nicht viel da,was zwischendurch auch mal was feines ist. Das Motiv des Täters war jetzt nicht so meins, ergab zwar Sinn aber war nicht so mein Fall. Wer einen soliden Krimi ohne Blut mag, der fährt mit dem Buch gut.



