
Violentia: Leide für uns (Prequel zu OBEDIENTIA)
Ich bin die Elite. Ein Mann, der über die Menschheit wacht. Über Jahrzehnte habe ich das Schicksal unserer Welt gelenkt, versteckt hinter den Masken aus Anstand und Macht. Doch in meinen Reihen brodelt etwas Dunkleres. Etwas, das über uns herrscht – eine Hand, die uns formt und kontrolliert. Ich habe mich an die Spitze gearbeitet, doch das Böse hat mich längst eingenommen. Meine Regeln sind absolut. Ein Fehltritt wird nicht verziehen. Vertrauen ist keine Frage des Glaubens, sondern des Gehorsams. Du wirst auf Knien vor mir kriechen und niemals den Schatten infrage stellen, der über dir thront. Was du in der Dunkelheit findest, ist keine Erlösung – sondern dein Schicksal. Willkommen in meiner Welt. Du entkommst mir nicht. Dies ist die Vorgeschichte zu Obedientia - Knie für uns. Hier erfährt man viele Informationen über die Herrschaft von Nevios Vater Valerio und über die Vergangenheit und Prägung von Cesare, Linda, Lennard und Nevio. Ich war sehr gespannt auf die Vorgeschichte, um das Verhalten von Nevios, Cesare, Linda und Lennard besser verstehen zu können. Wieso sie sich so verhalten haben. Ganz interessant fand ich auch die Geschichten über die Frauen von Cesare und die Mutter von Nevio. Auch hier ist das ganze Buch Toxic wie in Obedientia. Deine Moral wird hier nicht weniger leiden. Besonders gefallen hat mir, dass man nach dem Lesen Nevios Verhalten in Obedientia besser verstehen kann – vieles ergibt nun noch mehr Sinn. Ich empfehle daher, Violentia erst nach Obedientia zu lesen, um die volle Wirkung zu entfalten. Violentia – Leide für uns ist kein leichter Lesestoff, bitte beachtet die Triggerwarnungen und lest es nur wenn ihr damit umgehen könnt. Man wird mitten hinein in die düstere Gedankenwelt von Valerio einem Mann, der an der Spitze der Macht angekommen ist und so viel Angst und Schrecken verbreitet hat geworfen. Wer Obedientia gelesen hat, wird hier vieles wiedererkennen: Die beklemmende Atmosphäre, den markanten Stil, die faszinierende Welt zwischen Kontrolle, Unterwerfung und innerem Zerfall. Ich mochte es wirklich sehr das man die Charaktere aus der Hauptgeschichte in ihrem früheren Leben kennenlernen konnte. Es war meiner Meinung nach super Spannend, wie die Handlungsstränge zusammen gewoben wurden und welche Vorgeschichte wer mit wem eigentlich hatte. Für mich das perfekte Buch um Abschluss zu nehmen von Obedientia. Es macht sehr vieles Verständlicher.















