“Dear God,” I whisper. “Whatever you do, don’t drop the soap, Scottie. For the love of God, don’t drop the soap.”
Scottie hat gerade ihren neuen Job angefangen und findet sich als einzige Frau in einem Team voller Brads und Chads wieder. Während sie mit absoluter Chaos-Energie rechnet, stellt sie schnell fest: Ausnahmslos alle sind verheiratet. Außer Scottie, die frisch geschieden ist. Um ihr Team - und vor allem ihre Chefin - zu beeindrucken, erfindet sie kurzerhand einen Ehemann. Inklusive Eheproblemen. Blöd nur, dass der Mann ihrer Chefin Paartherapeut ist und sie ihr direkt einen Termin für den nächsten Morgen organisiert. Auftritt: Wilder. 27, Bruder ihres besten Freundes und seit dem Verkauf seiner App ziemlich gelangweilt. Der Plan ist simpel: eine Therapiesitzung überstehen, Sanders zeigen, wie hoffnungslos ihre Ehe ist, und danach getrennte Wege gehen. Das Problem? Wilder geht in seiner Rolle komplett auf und statt das Ganze abzuhaken, landen die beiden plötzlich in einem achttägigen Ehe-Camp. Mit all ihren Kollegen. Und einer Hütte, die sie sich teilen müssen. Das war genau das perfekte Buch für die Temperaturen da draußen. Die Geschichte erfindet das Rad nicht neu und ist jetzt nicht super tiefgründig oder weltbewegend, und trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, hatte ich beim Lesen richtig viel Spaß und musste mehrmals laut lachen. Witzig, unterhaltsam, mit einer spürbaren Anziehung und einer ordentlichen Portion 🌶️. Und Wilder? Das ist ja wirklich die größte Maus.
























