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Joa hat mich jetzt nicht aus den Socken gehauen, war aber ein süßen Buch passend zum Jahreswechsel.
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Joa hat mich jetzt nicht aus den Socken gehauen, war aber ein süßen Buch passend zum Jahreswechsel.
Cheers & Happy New Year 🍾🥂🎆
Als Hattie unerwartet von ihrem langjährigen Partner verlassen wird, beschließt sie sich in ihrem letzten Lebensjahr ihrer Zwanziger ganz auf sich selbst zu konzentrieren. Für die jährliche Geburtstagsfeier ihres besten Freundes Sam an Silvester, den sie seit ihrer Jugend immer zusammen feiern, da Hattie nur einen Tag später an Neujahr geboren ist, plant sie daher in diesem Jahr ein ganzes GetAway-Wochenende mit ihrem gemeinsamen Freundeskreis zu einem abgeschiedenen, verschneiten Blockhaus im Forest of Dean. Doch als sich ihrem Reisetrupp überraschend Sam's älterer Bruder Freddie anschließt, zu dem Sam noch nie einen guten Draht hatte, nimmt die Katastrophe ihren Lauf: Hattie verheimlicht seit Jahren ihre Gefühle für Freddie, denn sie musste Sam bei ihrem ersten Treffen schwören, sich niemals auf seinen Bruder einzulassen… ⭐️⭐️⭐️ Dies ist mein erster Titel der Autorin und ich muss gestehen, in den ersten Kapiteln hat mich dieses Buch unfassbar stark an den Film "The Kissing Booth" von Netflix erinnert: zwei Brüder, die sich nicht verstehen, der ältere total beliebt und ein Casanova, der jüngere eher ein einsamer Weirdo, bis er ein Mädchen kennenlernt, das zu seiner besten Freundin wird, und aus lauter Minderwertigkeitsgefühl und Eifersucht gegenüber seinem Bruder, zwingt der jüngere Bruder dem Mädchen dann das Versprechen ab, sich niemals in den älteren Bruder zu verlieben… Ich kann aber sagen, dass sich das Buch deutlich besser entwickelt hat, als der Film: Die Dynamik der Freundesgruppe und Hatties Cousin Dylan, der sich selbst als schwarzes Schaf der Familie bezeichnet, war sehr unterhaltsam und man hat sich als Leser schnell wie ein Teil der Gruppe gefühlt. Auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Hattie und Freddie gefiel mir gut; auch wenn Hattie aufgrund des jahrzehntelangen Schmachtens ziemlich hormongesteuert an die Sache ran ging, wurde dies von Freddies gewissenhafter Selbstbeherrschung gut ausgeglichen und der Höhepunkt wurde durch die gesamte Handlung „geteased“ 🤭 Und doch sind mir auch einige Dinge sauer aufgestoßen, z.B. der sorglose Umgang mit großen Mengen Alkohol (britisches Klischee?) oder die Hintergründe, für die Antipathie zwischen den beiden Brüdern… für meinen Geschmack eher dürftig 🤷🏽♀️ Bin leider nur so mittelmäßig zufrieden 😬