
Mit "Schreib mir einen Brief" geht es wieder zurück zu Oma Rosie und den anderen in das kleine Berghotel am Wasserfall. Dieses Mal geht es um Bunny und Blackpanther, die sich in einem Chat kennenlernen. Ihre Schreibereien gehen in handschriftliche Briefe über und sie Vertrauen sich ihre geheimen Gedanken an. Dass sie auf einer Wellenlänge liegen, merken die beiden recht schnell. Allerdings haben sie die Abmachung, sich nicht zu treffen - zu viel steht auf dem Spiel. Durch Zufall sind sie aber zur gleichen Zeit im kleinen Berghotel am Wasserfall, ohne zu wissen, wer ihnen gegenüber steht. Ob Oma Rosie und der Wasserfall aber trotzdem für ein Happy End für die beiden sorgen? Nachdem ich mich bei Band 1 schon gleich in das kleine Berghotel verliebt habe, konnte ich es kaum erwarten, bis ein neuer Teil dieser wunderbaren Reihe erscheint. Nicht nur Oma Rosie mit ihren Weisheiten habe ich in mein Herz geschlossen, nein, es ist auch das schöne Ambiente des Hotels und die außergewöhnliche Buchungsanfrage, die das Berghotel zu einem einmaligen Ort machen. Dieses Mal begleiten wir Sina und Jason, die sich online als Bunny und Blackpanther begegnen. Toll fand ich, dass Heidi Troi zwei Protagonisten gewählt hat, die unter ihrem Aussehen leiden, die sich dadurch zurückgezogen haben und auch teilweise von der Gesellschaft ausgeschlossen werden - warum das so ist müsst ihr aber selbst im Buch lesen. Sie geben sich gegenseitig Kraft, können sich ihre Gefühle anvertrauen und obwohl sie sich nicht treffen wollen, kommt es zu einer zufälligen Begegnung, die nicht folgenlos bleibt. Ich habe wieder alte Bekannte getroffen, konnte mitfiebern und darauf hoffen, dass der Zauber des Wasserfalls wirkt. Ich hatte auf jeden Fall wieder eine schöne Zeit in den Südtiroler Berge und freue mich schon auf den dritten Teil. Eine tolle Lektüre, die ich nur empfehlen kann!








