Die Wild Tigers sind meine Lieblings- & Wohlfühlreihe. Dennoch fühlte ich mich beim Hin & Her zwischen Rapha & Blake wie auf der Achterbahn.
Nachdem ich erst kürzlich „Bad Trouble of Love“ gelesen und geliebt habe, bin ich mit „False Match of Love“ nun gleich noch etwas länger im WILD TIGERS Universum verweilt. Nicht zuletzt, weil sich dieser Band hier auch um Blake dreht, die ich in der Geschichte von Tessa und Sully sehr lieb gewonnen habe. In diesem 13. Band treffen die Tropes Workplace/ Boss und Sports Romance aufeinander. Außerdem gibt’s Forbidden Love- und Not-Good-Enough-for-you-Vibes. Kein Wunder also, dass die Seiten wieder einmal nur so dahinflogen. ;) Zwischen Blake und Rafael fliegen definitiv die Funken und mehr als einmal auch die Fetzen. Teilweise war mir das stetige Hin und Her zwischen ihnen aber auch einfach etwas zu viel, und Blake tat mir oft einfach nur unfassbar leid. Leider ist dieses Auf und Ab der Grund warum ich diese Geschichte nicht ganz so sehr geliebt habe, wie den Vorgänger. Denn vor allem Raphael ließ das in meinen Augen egoistisch und unzugänglich wirken. Dass er das aber definitiv nicht ist, zeigt er vor allem, wenn der Beschützerinstinkt mal wieder mit ihm durchgeht, oder wenn er im Kreise seiner Mannschaft auch einfach mal Spaß haben und den Kopf abschalten kann. Zwar geht’s dieses Mal weniger um das Geschehen auf dem Eis, trotzdem sind die Mannschaftsmitglieder der Wild Tigers wieder mit dabei. Die Team-Momente sind jedes Mal mit die Schönsten. Der Zusammen- und Rückhalt der Männer ist einfach mega, und sorgt jedes Mal auf's Neue für ein Wohlgefühl. Da vergaß ich drüber hinweg selbst das Gefühlschaos, das Blake und Raphael in mir ausgelöst haben. Das Ende ihrer Geschichte gefiel mir sehr, ein Augenverdrehen aufgrund des Kitsch und der Vorhersehbarkeit, konnte ich mir allerdings nicht verkneifen. Trotz der extremen Gefühlsachterbahn habe ich diesen 13. Band der Wild-Tigers-Reihe wieder sehr, sehr gerne gelesen und die Lesezeit total genossen! 4,5 - 5 Sterne















