
Mein Fazit: Eine unterhaltsame und turbulente Geschichte über zwei Personen, die einfach zusammen passen, genug Ehrgeiz besitzen und lernen müssen mit neugewonnen Gefühlen richtig umzugehen. Ein weiterer wunderbarer Ausflug nach Chikalu Falls.
Es geht direkt hinein in die Story und zu Honey, die man bereits im ersten Buch kurz erleben durfte. Sie ist die kleine Schwester von Joanna und entscheidet sich ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen und eine Weile in Chikalu Falls zu bleiben. Die Kleinstadt kennr sie von klein auf, da ihre Großeltern dort einst lebten. Einst hatte sie einen Traum und es sieht ganz danach aus, dass sie diesen nun verwirklichen kann. In der Stadt, in der nichts geheim bleibt, trifft sie auch wieder auf Colin, mit dem sie bei ihrem letzten Besuch auf Tuchfühlung ging. Er ist immer noch so heiß und nach ihm hatte sie keinen neuen Mann. Ob sie es auf eine Wiederholung ankommen lassen. Doch Honey möchte sich ganz auf sich allein und ihre Zukunft konzentrieren und stellt sich selbst ein paar Regeln auf. Doch ob sie diese einhalten kann? Es endet in einem Epilog. Die Story verteilt sich über einen kürzeren Zeitraum von mehreren Wochen. Im zweiten Buch kommt der typische amerikanische Kleinstadtflair viel mehr noch zur Geltung, man spürt die Dynamik der Bewohner und der Zusammenhalt der Gemeinschaft. Es entwickeln sich Freundschaften, die bestehenden vertiefen sich und eine Romanze wächst heran. Die eigenwilligen, ausdrucksstarken und vergangenheitskämpfende Protagonisten, bekämpfen nicht nur ihre eigenen Kämpfe, auch mit neuen Gefühlen müssen sie lernen umzugehen. Es geht humorvoll, gefühlvoll und auch tiefgründig zu und es gibt vor allem eine Wohlfühlatmosphäre. Honey James (27), ist eine blonde, kluge und erfolgreiche junge Frau und der Traum so einiger Männer. Sie macht worauf sie Lust hat und schuftet für den Erfolg. Nicht immer konnte sie ihren eigenen Weg gehen. Sie weiß was sie will und was vor allem nicht mehr und macht kurzes Prozess. Sie hat ein Händchen für Süßes und kredenzt Leckereien. Sie trägt immer ein Lächeln, auch wenn sie ihre andere Seite gut zu verstecken weiß. Sie ist eine offene Person und scheut auch nicht die direkte Offensive. Colin McCoy, hat eine Zwillingsschwester und ist nach dem Tod seines kleines Bruders wieder zurück nach Chikalu Falls gekommen. Er hat Musik im Blut, hat seine beginnende Karriere auf Eis gelegt, schreibt dennoch Musik und tritt auch in seiner eigenen Bar ab und an auf. Mit seiner Vergangenheit hat er immer noch zu kämpfen und meint er müsse etwas wieder gut machen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, gefühlvoll, mit Spannung, Dynamik und Schmerz besetzt. Daneben gibt es Situationen zum schmunzeln, direkte Dialoge und auch sinnliche Momente. Man liest sich sehr kurzweilig durch die unterschiedlichen Kapitellängen. Die Handlung aus den beiden Sichtweisen der Protagonisten wird in der Ich-Perspektive wechselseitig wiedergegeben. Auch die regionale Klatschpresse mischt sich immer wieder dazwischen.

