Ein stiller, aber starker Abschluss
Der Einstieg war für mich schwierig, da mir das Paar aus der Rückblende sehr unsympathisch war – sowohl gemeinsam als auch einzeln. Ihre Kapitel haben mich wenig berührt, obwohl ich weiß, wie wichtig sie für die Gesamtgeschichte sind. Ganz anders Elin und ihr Bruder: Ihre Beziehung entwickelt sich spürbar, und das abgelegene Setting, das sie erkunden, hat mich richtig gepackt. Der häufige Wechsel zwischen den Erzählsträngen war anfangs störend, ich hätte mir längere Abschnitte pro Perspektive gewünscht. Zum Glück wird das im späteren Verlauf besser. Insgesamt ist das Buch ruhiger und weniger dramatisch als frühere Teile – was gut zur inneren Entwicklung der Hauptfigur passt. Ein schöner, stiller Abschluss der Reihe – auch wenn ich traurig bin, dass es der letzte Band war.
