So wie der Titel, so auch die Geschichte
Weird Girls begleitet drei junge Frauen Anfang dreissig, die sich zwischen Freiheit, Orientierungslosigkeit und ihren Freundschaften bewegen. Jede von ihnen scheint nach etwas zu suchen, ohne genau zu wissen, was eigentlich fehlt. Dabei geht es weniger um grosse Ereignisse, sondern mehr um Stimmungen, Gespräche und das Gefühl, im eigenen Leben irgendwie nicht richtig anzukommen. Die Geschichte zeigt unterschiedliche Lebensentwürfe und wie verschieden Menschen mit denselben Fragen umgehen. Unterstützung untereinander war da, jedoch nicht diese tiefe Unterstützung die man eigentlich haben sollte unter besten Freundinnen. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, in eine ganz andere Welt einzutauchen als meine eigene. Obwohl die Freundinnen im gleichen Alter sind wie ich, konnte ich mich mit ihrem Alltag nur teilweise identifizieren, da mein Leben mit zwei kleinen Kindern natürlich ganz anders aussieht. Der Schreibstil ist einfach und angenehm, trotzdem hat mich das Buch zu Beginn nicht wirklich gepackt und ich kam eher langsam voran. Erst gegen Mitte/Ende wurde es für mich etwas spannender und emotional greifbarer. Insgesamt bin ich aber etwas ratlos zurückgeblieben, weil ich den eigentlichen Sinn oder die Botschaft des Buches nicht ganz verstanden habe.



































