spannend, magisch und mit unvergesslichen Charakteren ✨💛
Wow … ich war direkt in der Story drin und habe mitgefiebert, mitgerätselt und mitgefühlt. Schon nach den ersten Seiten hatte ich eine richtig schöne Bindung zur Protagonistin aufgebaut man möchte sie einfach begleiten! 💛
Das Worldbuilding ist riesig, aber super verständlich, und auch das Magiesystem ist groß und unglaublich spannend. Ich wollte die ganze Zeit nur noch mehr über die Welt und die Magie erfahren. ✨ Ich brauche unbedingt den nächsten Band, weil ich einfach nicht genug davon bekommen kann!
Was ich besonders toll fand: Die Nebencharaktere sind absolute Highlights. Teilweise sogar noch spannender als die Protagonistin ich liebe es, wie viel Tiefe und Persönlichkeit sie haben. Ich bin schon sehr gespannt, wie wir mit der Protagonistin zusammen wachsen werden. 💫
Manche Begriffe waren zwar etwas kompliziert oder neu für mich, aber genau das hat die Geschichte für mich noch spannender gemacht nicht alles war sofort klar, und das hat richtig neugierig gemacht.
Auch das Setting hat mich total überzeugt atmosphärisch, detailliert und einfach mitreißend. Ich freue mich riesig, diese Reihe weiter zu begleiten! 🌌🔥
Hart erkämpfte Freiheit. Und neu entstandene Geheimnisse, Verantwortung und plötzlich... ein eigenes Leben.
Ich glaube, diese Buchreihe hat hohes Suchtpotenzial, denn ich habe dieses Hörbuch in einem Rutsch gehört. Ich fand es wahnsinnig spannend und fesselnd, denn es kamen immer wieder neue Fragen auf, wodurch jedes Mal aufs Neue Spannung erzeugt wurde. Vor allem blieben viele Fragen offen, was die Neugier konstant hochhielt. Anfangs hatte ich das Gefühl, mitten in eine Geschichte hineingeworfen zu werden. Es wirkte eher wie ein zweiter Band anstatt wie der erste Teil. Mir fehlte eine Einführung der Personen und es gab zu wenig Hintergrundinformationen, sodass der Beginn abrupt wirkte. Diese narrative Desorientierung, die erzeugt wurde, faszinierte mich.
Ich liebe die Namen der Figuren. Sie sind für aktuelle Bücher ungewöhnlich und nicht stereotypisch. Zudem finde ich die Protagonistin sehr sympathisch. Natürlich war es vorhersehbar, dass sich bei ihr Magie zeigen würde und dass in ihr ein großes Magiepotenzial schlummerte. Aber der Ursprung und der Grund für die Unterdrückung der Magie blieben lange rätselhaft und genau das machte ihre Entwicklung umso spannender.
Unklar blieb für mich auch die Motivation des Mannes, der freiwillig bei dem "Gefängnishüter" blieb, bei dem die Protagonistin aufwuchs. Während diese keine Wahl hatte, hätte er jederzeit gehen können. Seine Beweggründe blieben offen: Wollte er nur gefallen? Was genau wollte er erreichen?
Ich hoffe ehrlich, dass sich keine klassische Love Story entwickelt, denn die Handlung bietet ohnehin genügend Potenzial für Spannung. Trotzdem gehe ich davon aus, dass eine solche Liebesgeschichte wahrscheinlich entstehen wird, wobei die betreffende Person gleichzeitig Gefahr und "Freund" ist. Dieses Spannungsverhältnis finde ich interessant, ich hoffe jedoch, dass es nicht zu viel Raum einnimmt.
Auch die Herkunft und die Eltern der Protagonistin bleiben lange unklar. Unklar ist, wer im Umfeld was weiß, denn die Machtstrukturen und die Geheimhaltung sind undurchsichtig. Jede Figur trägt ihre eigenen Geheimnisse mit sich. Besonders neugierig bin ich auf die Seuche: Wie ist sie entstanden? Wie kann sie aufgehalten werden? Wer trägt Schuld und wie wird sie beeinflusst?
Überraschend war der Twist in den letzten 20 Minuten, der die gesamte Handlung in ein anderes Licht rückte. Figuren, die ich zunächst als bösartig einschätzte, erschienen plötzlich differenzierter und ihre Motive wurden nachvollziehbarer. Ebenso überraschend war für mich, dass die Handlung mehrere Monate umfasste, während ich ursprünglich nur mit einigen Wochen gerechnet hatte.
Ein großer Pluspunkt ist, dass das Leben einer Königin hier nicht romantisiert wird. Königin zu sein bedeutet keine luxuriöse Freiheit, sondern Gefangenschaft. Ab der Krönung ist die Königin hier ein Leben lang in sich selbst gefangen, ihr wird jede Eigenständigkeit genommen, und sie ist abhängig von einem Mann. Die Herrschaft wirkt wie purer Kontrollverlust, fast wie Folter, und nicht einmal als goldener Käfig lässt sie sich beschreiben. Denn die Königin ist am Ende ein bewegungsloser Teil eines Baumes.
Zur Hörbuchproduktion: Die Sprecherin ist authentisch, nicht übertrieben, und passt perfekt zum Ton der Geschichte. In einem Wort zusammengefasst: hervorragend.
Letztlich bleibt festzuhalten: Ich habe viele offene Fragen und der Twist am Ende erzeugt große Neugier auf den nächsten Band. Die Spannung entsteht vor allem durch die Informationsasymmetrie und die vielen Mysterien, die die Figuren umgeben. Trotz vorhersehbarer Elemente bleibt das Interesse konstant, das Geheimnisvolle wirkt intensiv, und genau das macht diese Geschichte aus.
Ein super spannender Auftakt einer Reihe .
Ich bin sehr neugierig auf Band 2 .
Trotz allem musste ich Punkte abziehen. Der Start war sehr holprig , viele Namen , schwierig auszusprechen oder zu verstehen .
Man verliert schnell den Überblick, da diese dann auch sehr geballt auftauchen.
Leider gab es auch zu manchen Begriffen keine richtige Erklärung, obwohl es ein Glossar am Ende gibt . Es fehlten mir manche Erläuterungen , was Aussprache der Namen oder das Aussehen der Kleidung betrifft.
Das Liebesdrama hat mich sehr gepackt , dies ist nicht zu aufgezwungen oder zu dramatisch . Es führt eher zur Entwicklung der Protagonistin.
Die Idee der Story ist durchaus interessant und ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, allerdings hat es etwas gedauert bis ich in die Story reingekommen bin, und dann noch etwas langer bis ich mit den Protagonisten warm geworden bin.
Dennoch muss ich sagen die Story hat mich gefesselt und das Worldbuilding ist gut gestaltet. Ich freue mich definitiv darauf, die Reihe weiter zulesen
Man braucht lange um rein zu finden, aber die Mühe lohnt sich doch!
Ich habe lange benötigt um in das Buch rein zu finden. Die vielen komplizierten Namen, Orte und Wesen haben zunächst für Verwirrung gesorgt und das Lesen anstrengend gemacht. Dabei habe ich mich ehrlich auf ein Buch gefreut, dass mal in einem etwas anderen Kulturkreis spielt.
Erst etwa ab etwa der Hälfte, nachdem ich mich an die Namen gewöhnt hatte, nahm das Buch für mich Fahrt auf... Aber wie!
(Mich ärgert etwas, dass ich das Glossar erst am Ende gefunden habe, das hätte geholfen...)
Die zweite Hälfte hat mich dann wirklich in den Bann gezogen und ich konnte endlich mit Zarya fühlen... Und bin geflasht von den gewaltigen Dingen die angeteasert werden. Band 2 landet prompt auf der Wunschliste!
Hat mir gut gefallen. Cooler Auftakt der Reihe, aber mit ein paar Längen. Kann ich empfehlen.
Ich hab mich sehr auf die neue Reihe von Nisha J Tuli gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Wir bekommen hier eine einzigartige Welt mit einer richtigen coolen Magie und richtig vielen verschiedenen Wesen. Es war etwas schwierig die verschiedenen Wesen zuzuordnen, aber des Glossar am Ende war wirklich toll und hat sehr geholfen. Sehr kompliziert waren aber tatsächlich die Namen und einige Begriffe, die hab ich im Kopf nicht gut hinbekommen und dadurch wurde leider etwas der Lesefluss unterbrochen. Die Geschichte rund um Zarya hat mir wirklich gut gefallen und war auch echt spannend. Wir lernen sozusagen mit ihr zusammen die Welt kennen, was mir echt gut gefallen hat. In der Mitte des Buchs gab es ein paar Längen, aber zum Ende hin überschlagen sich dann wieder die Ereignisse. Zarya hat mir richti gut gefallen und ich mochte sie total gerne. Sie musste schon einiges durchmachen und wirklich stark. Ich freu mich jetzt sehr drauf wie es im nächsten Band weiter geht.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Es wurde alles wirklich gut beschrieben und man kann total in die Geschichte eintauchen.
Heart of Night and Fire ist ein atmosphärischer, ruhiger Einstieg mit starkem Worldbuilding – nicht perfekt, aber mit richtig viel Potential für die nächsten Bände.
Ich bin ehrlich: Ich hatte keine riesigen Erwartungen. Vor allem, weil der Klappentext sehr stark nach Spice, Drama und Bookboyfriend schreit. Und genau deshalb hat mich dieser Auftakt positiv überrascht.
Denn Band 1 ist viel ruhiger, als man denkt. Die Romance bleibt eher im Hintergrund, es gibt nur wenige romantische Szenen und keinen Spice, der diesen Hype rechtfertigen würde. Für mich war das aber absolut ein Pluspunkt, weil dadurch der Fokus viel stärker auf Atmosphäre, dem Worldbuilding und Zaryas Entwicklung liegt.
Das Setting hat mich besonders begeistert: orientalisch angehaucht, mythologisch inspiriert und voller kultureller Details, die die Welt lebendig machen, ohne aufgesetzt zu wirken. Kleidung, Essen, Bräuche – alles fühlt sich stimmig an und hebt sich angenehm von typischer High Fantasy ab.
Zarya selbst mochte ich grundsätzlich, auch wenn ich ihr Verhalten stellenweise etwas trotzig und naiv fand. Coming-of-Age eben. Trotzdem hat sie etwas, das mich gepackt hat: Sie ist keine übermächtige Auserwählte, sondern kämpft mit begrenzten Fähigkeiten und einem nachvollziehbaren Wunsch nach Freiheit.
Die Nebenfiguren und Dynamiken haben für mich mehr getragen als die Romance. Vikram als Love Interest war interessant, aber der Funke ist bei mir nicht komplett übergesprungen – dafür haben andere Konstellationen umso mehr Potential.
Die Handlung ist langsam, eher ein klassischer Auftaktband mit viel Aufbau, ersten Enthüllungen und ruhigem Tempo. Manche Szenen hätten kürzer sein dürfen, einige Wendungen waren vorhersehbar und bei den vielen Namen war ich manchmal kurz raus. Trotzdem hat mich die Geschichte durchgehend neugierig gehalten.
Heart of Night and Fire ist ein atmosphärischer, ruhiger Einstieg mit starkem Worldbuilding – nicht perfekt, aber mit richtig viel Potential für die nächsten Bände.
Nach der "Artefakte von Ouranos" Reihe, war ich durchaus angetan von Nisha J. Tuli. Die Bücher waren grandios, die Tension und der Slow Burn übel und der Schreibstil beeindruckend. 😊
Deshalb wollte ich diese Reihe auch lesen und genauso mögen, wie die andere. Aber "Heart of Night & Fire" konnte mich nicht so in den Bann ziehen. Das bedeutet aber nicht, dass das Buch schlecht war. Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen, vielleicht war es nicht der richtige Zeitpunkt, vielleicht war es nicht meine Geschichte. 🙈
An sich haben mir die Charaktere gut gefallen und auch die Welt war unglaublich interessant gestaltet. Jedoch ist der Funke bei mir einfach nicht übergesprungen. Ich kann nicht einmal genau sagen, woran das lag. 🫠
Heart of Night & Fire ist ein Buch für alle, die detaillierte und aufwendige Worldbuildings mögen. Das Buch ist inspiriert von der indischen Mythologie und bietet viel Potenzial für Monster, düstere Geheimnisse und Herausforderungen, die tödliche enden könnten. 🤭
Der Schreibstil ist echt toll.
Die Erzählperspektive ist zuerst etwas ungewohnt, aber hat sich schnell gegeben.
Wie krass ist bitte das Magiesystem und was für neue Monster gibt es??
Zuerst war’s etwas viel mit an Info etc, aber dann ging’s total klar.
Richtig toll beschrieben und auch total fantasievoll.
Mochte die Beziehungen sehr und bin so gespannt wie es in Band 2 weiter geht.
„𝑰𝒄𝒉 𝒘𝒐𝒍𝒍𝒕𝒆 𝒏𝒊𝒄𝒉𝒕 𝒗𝒊𝒆𝒍.“ […] „𝑵𝒖𝒓 𝒋𝒆𝒎𝒂𝒏𝒅𝒆𝒏, 𝒅𝒆𝒓 𝒎𝒊𝒄𝒉 𝒍𝒊𝒆𝒃𝒕 𝒖𝒏𝒅 𝒇ü𝒓 𝒎𝒊𝒄𝒉 𝒔𝒐𝒓𝒈𝒕. 𝑫𝒂𝒔 𝒉𝒂𝒃𝒆 𝒊𝒄𝒉 𝒊𝒏 𝒎𝒆𝒊𝒏𝒆𝒎 𝑳𝒆𝒃𝒆𝒏 𝒌𝒂𝒖𝒎 𝒆𝒓𝒍𝒆𝒃𝒕.“
Heart of Night and Fire ist der Auftakt einer neuen Romantasy Reihe von @nishajtwrites
Der Schreibstil ist bildgewaltig, wortgewandt und sehr sinnlich.
Besonders das Worldbuilding ist für mich eines der absoluten Highlights der Geschichte. Die Welt ist detailreich, farbenprächtig und fühlt sich frisch an. Durch die starken Einflüsse indischer Mythologie hebt sich das Setting deutlich von klassischer Fantasy ab und bringt frischen Wind ins Genre 🕌✨
Zarya ist rebellisch, temperamentvoll und voller innerer Widersprüche🔥❤️ Sie ist keine perfekte Heldin. Sie zweifelt, stolpert, handelt impulsiv und manchmal auch naiv. Einige ihrer Entscheidungen konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen.
Bei den männlichen Charakteren war ich hin- und hergerissen.
Vikram blieb für mich lange der kalte Krieger. Selbst in den Momenten, in denen er aus seiner harten Schale auszubrechen schien. Emotional konnte er mich leider nicht wirklich erreichen.
Ganz anders Rabin. 😏🔥 Seine Art hat mich sofort gepackt. Er hat sich still und leise in meinem Kopf festgesetzt und mich nicht mehr losgelassen. Zum Schluss hat er mir allerdings ein kleines bisschen das Herz gebrochen💔
Die Lovestory ist ein klassischer Slow Burn. Sehr langsam, sehr quälend, sehr bewusst aufgebaut😮💨🔥
Für Band 2 ist ein Love Triangle bereits deutlich vorprogrammiert und ich bin ehrlich gespannt, wie dieses umgesetzt wird 👀💥
Anfangs zieht sich die Geschichte stellenweise.
Doch dann ab dem letzten Drittel zieht das Tempo schlagartig an. Die Story wird rasant, die Plot Twists knallen und plötzlich konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen ⚔️📖
Ich freue mich auf Band 2.
Gut, das ich ihn schon bereitliegen habe 😉🤣
Nach dem ich bereits die Artefakte von Ouranos gelesen habe, war ich sehr gespannt auf Nisha J. Tulis neue Reihe.
Die Idee ist eine Fantasyreihe, die sich an der indischen Kultur orientiert. Die Welt und ihre Beschreibungen sind zwar sehr schön, aber auch so überladen, dass man ohne das (Gott sei Dank) vorhandene Glossar schnell den Durchblick verliert.
Unter den ausführlichen Darstellungen der Speisen und Kleidung kommt leider die Handlung etwas knapp davon. Es ist schwer die tatsächliche Story zu verfolgen und die Charaktere kennenzulernen. Zwischenmenschliche Beziehungen scheinen auf einmal aus dem nichts zu entstehen, und dass mit einer Tiefe, die bei der Handlung von wenigen Tagen bis Monaten sehr unrealistisch ist.
Das einzige was mir etwas Hoffnung gab, waren die letzten ca. 5%, wo sich langsam aber sicher doch eine Story heraus kristallisierte und eine leichte Verbesserung in der Fortsetzung verspricht.
Ich werde dem 2 Band noch eine Chance geben, aber bisher bin ich noch nicht wirklich überzeugt von der Reihe.
Ich hab echt lange überlegt etwas von ihr zu lesen, da sie sehr sehr ausführlich schreibt. Durchs Vorwort wurde mir schon klar - hier kommt auch viel Infos und ausführliches Backround - daher war es etwas schwer zu lesen manchmal , daher der halbe Punkt Abzug.
Ansonsten ist es traumhaft ❤️ Die Plots - ach alles herrlich - auch das Austesten von Zarya ist so realistisch, dass man sich richtig gut in alles hineinversetzen konnte.
Tolles Buch!
Wenn aus kleinen Sternen eine große Geschichte wird
Heart of Night and Fire habe ich als Hörbuch gehört, ohne riesige Erwartungen, aber mit einer gewissen Skepsis gegenüber dem sehr aufgeladenen Klappentext. Und genau deshalb hat mich das Buch positiv überrascht.
Der Beschreibungstext bei Thalia arbeitet stark mit klassischen Fantasy-Romance-Versprechen: Bookboyfriend, Spice, große Gefühle. Ehrlich gesagt ist das in Band 1 kaum präsent, und das meine ich absolut positiv. Das wirkt eher wie Marketing als wie ein ehrlicher Spiegel des Inhalts. Wer hier primär wegen Romance oder expliziter Szenen einsteigt, könnte enttäuscht sein. Wer jedoch offen für Worldbuilding, Charakterentwicklung und leise erste Male ist, wird sehr gut abgeholt.
Im Mittelpunkt steht Zarya, eine Protagonistin, die abgeschieden von der Zivilisation lebt, in einem Reich mit starkem orientalischem Einfluss. Essen, Kleidung, Waffen, kleine Bräuche: All das wird atmosphärisch eingebaut, ohne sich aufzudrängen. Gerade dieser orientalische Touch hat mir unglaublich gut gefallen und hebt die Welt angenehm von klassischer High Fantasy ab. Positiv hervorzuheben ist außerdem, dass das Buch queerfreundlich erzählt ist, ohne daraus ein Thema machen zu müssen.
Was mir besonders gefallen hat:
Zarya ist keine übermächtige Heldin. Keine Auserwählte mit grenzenlosen Fähigkeiten. Sie kann ein paar kleine Sterne erschaffen und das war’s. Ihre Stärke liegt nicht in spektakulärer Magie, sondern in ihrer Beobachtungsgabe, ihrer Wortgewandtheit und ihrem Wunsch nach Freiheit. Sie weiß nicht, warum sie von ihrem „Beschützer“ festgehalten wird, und dieser Wunsch zu fliehen wirkt nachvollziehbar, nicht dramatisiert. Dennoch wird einem das dringende Bedürfnis von Zarya bewusst.
Das Buch beginnt sehr klein. Eine begrenzte Szenerie, ein enger Rahmen. Und dann weitet sich die Welt Stück für Stück: Zarya lernt Menschen kennen, schließt Freundschaften, erlebt Gemeinschaft, verliebt sich, vieles davon zum ersten Mal. Diese „ersten Male“ sind ruhig, warm und schön beschrieben und geben der Geschichte emotionales Gewicht.
Ein zentrales Element ist die Welt selbst: Sie ist von einer Seuche gezeichnet, aus der dämonische Kreaturen hervorgehen, die verwüsten und töten. Das Königreich steht auf der Kippe, die Bedrohung ist präsent, ohne permanent im Vordergrund zu stehen. Magiebegabte Wesen mit elementaren Fähigkeiten existieren, auch hier eher organisch eingebettet als ausführlich erklärt.
Mein persönlicher Lieblings-Trope war ganz klar Found Family. Die Gemeinschaft, die Zarya findet, die Dialoge, die Dynamiken, das hat für mich viel mehr getragen als die Romance. Der Love Interest ist gut, ja. Sympathisch, interessant. Aber nicht der Grund, warum ich die Reihe weiterlesen möchte.
Der eigentliche Reiz liegt für mich im Potential, das in Zarya steckt, und in den Erkenntnissen und verworrenen Zusammenhängen, die sich gegen Ende langsam offenbaren. Da merkt man: Das hier will größer werden. Auch ein ganz wesentliches Element im Buch: Entwicklung. Vor allem die Charakterentwicklung von Zarya ist schön umgesetzt.
Der Schreibstil (bzw. im Hörbuch: die Erzählweise) hat mir sehr gefallen. Das Tempo ist moderat, fast ruhig. Die Szenen sind schön beschrieben, das Worldbuilding stimmig. Manche Nebenfiguren bleiben noch etwas flach, Hintergrundgeschichten werden eher angerissen als vertieft, und gelegentlich bin ich bei den Namen durcheinandergekommen, was im Hörbuch schneller passiert als beim Lesen. Gestört hat es mich aber nicht.
Interessant finde ich auch, dass die Reihe auf vier Bände angelegt ist. Nach diesem ersten Teil hätte man durchaus eine Dilogie erwarten können. Ja, manche Szenen sind etwas lang, und der Einstieg ist eher seicht. Aber gerade als Auftakt, besonders im Hörbuch, nebenbei gehört, funktioniert das gut. Wenn vier Bände geplant sind, dann glaube ich, dass diese Geschichte noch sehr, sehr groß werden kann. Das Potential dafür ist definitiv da.
Fazit:
Heart of Night and Fire ist kein lauter, explosiver Einstieg, sondern ein ruhiger, atmosphärischer Beginn mit gutem Worldbuilding, einer sympathischen Protagonistin und viel Raum nach oben für die weiteren Bände.
Mein Tipp: Ohne große Erwartungen starten, sich auf die Welt einlassen.
Ich bin sehr gespannt, wie sich die Reihe weiterentwickelt.
Eine magische, düstere Romantasy, die mich schnell in ihren Bann gezogen hat. Zarya ist eine starke, verletzliche Protagonistin, mit der man sofort mitfühlt. Die Geschichte lebt von ihren Geheimnissen, der atmosphärischen Welt und der langsamen, spannungsgeladenen Romance. Besonders die Grumpy-x-Sunshine-Dynamik und der geheimnisvolle Traummann haben mir gefallen. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht.
Das Cover und der Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht. Direkt nach den ersten pasr Seiten ist die indisch inspirierte Atmosphäre auf mich übergesprungen und ich fand es sehr faszinierend etwas über diese Kultur zu erfahren. Leider bin ich mit der Geschichte und der Protagonistin nicht so richtig warm geworden. Durch die Masse an handelnden Personen hatte ich zudem Schwierigkeiten den Handlungen gut folgen zu können. Zum Ende wurde die Geschichte noch einmal um einiges spannender, wodurch ich auf jeden Fall neugierig auf Band 2 geworden bin 🤭✨
„Heart of Night and Fire“ von Nisha J. Tuli ist der Auftakt ihres „Nachtfeuer-Quartetts“. Eine Romantasy inspiriert von der südasiatischen und insbesondere der indischen Mythologie.
Was tatsächlich der einzige Grund ist, wieso ich der Autorin noch eine Chance gebe, nachdem sie mich mit ihren „Artefakten von Ouranos“ so zermürbt hat. Doch meine Buchbestie und ich sind immer auf der Suche nach Fantasygeschichten, die abseits unserer heimischen Sagen und Märchen angesiedelt sind, also konnten wir nicht widerstehen.
Ein Glück, denn „Heart of Night and Fire“ ist so viel besser als jeder einzelne Band ihrer vorherigen Buchreihe. Natürlich ist es immer noch in vielen Belangen eine recht typische Romantasy mit den allseits bekannten Tropen, es ist aber gleichzeitig eine Geschichte mit eigenen Ideen und von der Norm abweichenden Dynamiken. „Die Artefakte von Ouranos“ hingegen sind ein Sammelsurium aus beliebten Trendbüchern, die zu einer halbwegs funktionalen Geschichte zusammengesetzt wurden.
Das einzig Interessante war für mich die Welt, die sie erschaffen hatte. Es wundert also wenig, dass diese mich auch in „Heart of Night and Fire“ wieder am meisten in ihren Bann ziehen konnte. Zwar ist die Welt recht klein, aber das kann ja auch ein Vorteil sein. Gut, dass die deutsche Ausgabe sowohl mit einer Karte als auch einem Glossar daherkommt. Letzteres habe ich übrigens erst nach dem Lesen entdeckt, was mich sehr geärgert hat.
Leider hatten wir beide trotzdem einen schweren Start miteinander. Ich habe einen Tag in das Hörbuch „reingehört“ und es ist buchstäblich nichts hängen geblieben. Fast 200 Seiten, an die ich keinerlei Erinnerung hatte. Erst befürchtete ich, es läge an dem Buch selbst, aber es stellte sich dann heraus, dass mein Kopf nur eine Pause benötigte. Ich habe diese 200 Seiten dann also noch einmal quergelesen und dann war ich endlich in der Geschichte drin.
Zugegeben, die Charaktere machen es uns Lesern aber auch nicht leicht. Im Verlauf der Handlung entwickelt sich eine schöne Wahlfamilie mit herrlich diversen Persönlichkeiten, die aber allesamt nicht die einfachsten Typen sind. Die Protagonistin ist trotz ihrer 21 Jahre im Grunde noch ein Teenager, da sie „überbehütet“ aufgewachsen ist. Sie hat ein nachvollziehbar schwieriges Verhältnis zu den beiden Männern, mit denen sie aufgewachsen ist. Diese kommen zwar einem Vater und einem Bruder sehr ähnlich, sind aber eben auch gleichzeitig die Menschen, die sie auf ihrem Stück Land eingesperrt haben. Neuen Bekanntschaften vertraut sie entweder zu schnell oder gar nicht – als Leser habe ich im Grunde sowieso jedem misstraut. Da muss man sich tatsächlich etwas durchbeißen bis wir die verschiedenen Persönlichkeiten besser kennen und verstehen lernen. Es lohnt sich!
Handlungstechnisch liest sich „Heart of Night an Fire“ wie ein langes Exposé, doch auch das ist völlig in Ordnung bei einer vierteiligen Buchreihe. Tuli steckt hier viel Arbeit in den Weltenbau, die Vorstellung der verschiedenen Fabelwesen und das Kennenlernen der Charaktere. Es gibt am Ende noch keinen straff gespannten roten Faden, aber man hat zumindest schon einmal eine Ahnung, wo die Reise denn hingehen könnte.
Alles in allem bin ich ausgesprochen positiv überrascht und freue mich schon auf die Fortsetzung. 3,5/5 Sterne.
Geschichte mit orientalischen Setting und vielen fantastischen Kreaturen, über die man sonst nicht so viel liest.
Die Prota ist zu Beginn etwas naiv, was man ihr allerdings verzeihen kann. Vikram und Yasen mochte ich zwar nicht immer, sie sind allerdings trotzdem cool. Das Ende verspricht mehr und macht neugierig auf den nächsten Teil.
Leider muss ich sagen dass das Glossar am Ende mir zu wenig abdeckt. Beispielsweise die Gericht, die im Buch genannt werden. Ich weiß zwar was Naan ist, aber nicht was Dosa ist und ja ich weiß ich könnte es googlen, allerdings hätte eine kurze Erklärung im Glossar gereicht. Das selbe gilt für Kleidungsstücke.
Ich muss gestehen, dass es mir bis zum Ende unfassbar schwer gefallen ist mich wirklich in der Geschichte einzufinden. Gerade der Einstieg viel mir schwer. Es waren sehr viele Namen, Orte und Wesen und mir haben die Zusammenhänge gefehlt.
Im Laufe des Buches wurde es etwas besser, doch ich musste auch dort immer wieder im Glossar nachschlagen.
Was mir sehr gut gefallen hat, war das Worldbuilding. Nisha J. Tuli schafft es jedes Mal einen Ort unglaublich lebendig und bildlich zu beschreiben. Man hat teilweise sogar das Gefühl Geschmäcker schmecken und Gerüche riechen zu können.
Weniger gut hat mir jedoch der Erzählstil gefallen. Zu den Charakteren konnte ich keine wirkliche Verbindung aufbauen und alles wirkte etwas distanziert. Mich konnte weder der Loveinterest abholen, die Verbindung zu den anderen Charakteren. Ich weis nicht ob es an mir oder an einer schlechten Umsetzung lag, doch wirkliche Gefühle und Empfindungen habe ich während des Lesens nicht empfunden.
Aber auch die Handlung an sich war teilweise schon sehr an den Haaren herbeigezogen und etwas zu abrupt (SPOILER: Ich sag nur Eierregen).
Die letzten circa 150 Seiten hatten es dann jedoch in sich und ich habe langsam das Potential dieser Geschichte gesehen.
Ich weis noch nicht, ob ich die Reihe zu Ende lesen möchte, doch der Cliffhanger hat mich definitiv mit offenen Fragen zurückgelassen und vielleicht schafft es die Autorin in Band 2 etwas mehr Spannung und Gefühle mit einfließen zu lassen.
3,5/5 Sterne
Ein Buch wie eine opulente Farbbombe, die aber ihre Wirkung verfehlt
Es liegt schon etwas länger zurück, dass ich das Buch gelesen habe. So im Nachhinein ist nicht viel hängen geblieben. Es ist viel in dem Buch passiert. Vielleicht war es an der einen oder anderen Stelle auch zu überladen und künstlich aufgebläht. Viele Handlungsstränge, welche sich nicht zur Gänze entfalten konnten mit vielen losen Enden, die vermutlich in den Folgebänden zu Ende erzählt werden.
Zarya ist ein sehr impulsiver und naiver Charakter, was womöglich auch dem geschuldet ist, wie sie aufgewachsen ist. In einem Haus, dessen Grundstück sie durch einen Zauber nicht verlassen kann.
Der Love-Interest Vikram ist irgendwie wie ein Abziehschablone für düstere Romantasy Bookboyfriends, unverschämt gutaussehend und düster. Aber da kommt zu wenig, sein Charakter wirkt unfertig und austauschbar. Blass, eben nur ein Umriss, der in eine Form gezeichnet wurde ohne den Kern auszumalen. Die Tension zwischen den beiden konnte ich überhaupt nicht spüren. Hier hatte ich das Gefühl, es wurde einem nur erzählt, was die beiden fühlen und was ich als Leser denken soll, aber nicht bei mir ankommt. Vielleicht liegt es an dem Erzählstil der dritten Person, dadurch kamen Emotionen bei mir nicht an. Es wirkt alles so erzwungen und unvollständig auf mich. Im Laufe der Geschichte wird klar wo das Ganze hinführen soll, aber es passt nicht, dadurch überrascht der Plot Twist auch so gar nicht. Yasen der Crumpy Nebencharakter nimmt da viel mehr Raum ein und wirkt interessanter als Vikram. Er ist kantig, interessant und hat ein gutes Herz. Die Welt hat einen indischen Touch, Gewürze, Rauch und Farben fangen diese Atmosphäre ganz gut ein. Die Geschichte ist üppig und atmosphärisch dicht, will meiner Meinung nach aber zu viel. Ich habe das Buch stellenweise gehört und wurde von dem überladen Erzählstil teilweise abgehängt, so dass mir manche Zusammenhänge abhandenkamen.
Es tauchen sehr viele Begrifflichkeiten ohne Erklärungen auf, welche das Lesen erschweren. Teilweise hatte ich auch das Gefühl, es gab Logik Fehler, kann aber auch daher rühren, dass ich etwas verpasst habe. Das Buch konnte mich nicht wirklich mitreißen. Es gab spannende und schöne Szenen, besonders mit den Eiern die vom Himmel fielen oder als sie Tanzen waren, während die Welt im Hintergrund untergeht. Das Ende hat mich nicht wirklich überrascht, da ich mir das so ähnlich schon gedacht hatte. Das Buch ist ein interessanter Auftakt und ich denke es ist eines dieser typischen in die Welt Einführungsbücher. Es gibt viele Figuren, viel Drama, viel Action und viele Wesen und genau das muss man als Leser erstmal verarbeiten und sortieren. Ich denke schon das ich dem zweiten Band noch eine Chance geben werde, besonders um zu sehen, wo Zaryas Geschichte uns noch hinführt.
⭐️⭐️⭐️
Inhalt:
Zarya lebt seit ihrer Kindheit als Gefangene und hat von klein auf eingetrichtert bekommen, sie sei gefährlich. Deshalb dürfe sie unter keinen Umständen ihre Magie benutzen.Doch warum das so ist, weiß sie selbst nicht.
Eines Tages gelingt ihr die Flucht und sie landet in einer Stadt, in der sie sich den Kämpfern anschließt. Was sie dann über sich selbst herausfindet, verändert alles. Wird sie mit ihrem neuen Wissen ihre neu gefundene "Familie" retten – oder sich selbst in die Dunkelheit verlieren?
Vorab:
Dies ist der erste Teil des Nachtfeuer-Quartetts und wird aus der dritten Person erzählt. Eine weitere bekannte Reihe der Autorin ist Die Artefakte von Quranos.
Meine Meinung:
Ich habe das Buch bereits vor einer Weile gehört und die Rezension immer weiter aufgeschoben, denn es war einfach viel los. Dadurch ist mir die Geschichte leider nicht mehr allzu präsent, was meinen Gesamteindruck ein wenig dämpft.
Die Autorin schreibt in ihrem gewohnt angenehmen Stil. Allerdings fiel es mir, wie so oft bei der dritten Person schwer, eine wirkliche Verbindung zu den Charakteren aufzubauen, ebenso wie die Anziehung zwischen ihnen nachzuvollziehen. Die romantischen Elemente bekamen insgesamt eher wenig Raum, ähnlich wie bereits im ersten Band der anderen Reihe.
Drangeblieben bin ich vor allem, um mehr über die Wurzeln und die Herkunft von Zarya zu erfahren.
Was mich zusätzlich gestört hat, waren die unbekannten Begriffe, die nicht erklärt wurden. Hier hätte ich mir ein Glossar zur Orientierung gewünscht. Ähnlich ging es mir mit den Namen der Wesen, eine Angabe zur Aussprache hätte mir das Eintauchen in die Welt dabei deutlich erleichtert.
Trotz dieser Punkte mochte ich die Entwicklung der Protagonistin sehr vom naiven, abgeschotteten Mädchen hin zu einer stärkeren jungen Frau, die beginnt, eigene Entscheidungen zu treffen und ihren Platz sucht.
Auch die Welt, die Ideen (z.b. mein Titel) und der kulturelle Touch haben mir gut gefallen. Die Autorin hatte sehr spannende Ansätze.
Fazit:
Insgesamt ein Buch mit einer tollen Idee und einer spannenden Welt, das mich emotional jedoch nicht erreichen konnte.
Cover: 5 Sterne
Erzählstil: 2-3 Sterne
Handlung: 4 Sterne
Charaktere: 3 Sterne
Gefühl: 2,5 Sterne
=> Insgesamt: 3-3,5 Sterne
Werbung/ Rezensionsexemplar
Die Autorin kann einfach fesselnd schreiben. Es war wieder ein guter Einstieg in die Reihe. Schönes Setting diesmal. Die Elements Magie ist super gemacht. Wir haben eine Chosen one Protagonistin und ein interessantes liebesdreieck. Actionreich mit vielen Kämpfen.
Ich habe mir vorgenommen mehr Bücher abzubrechen, anstatt mich unnötig durchzuquälen. Dieses konnte ich leider nach 90 Seiten noch immer null verstehen, was vor allem an den vielen Charakteren und den wenigen Informationen zur Protagonistin lag. Ich kam also einfach nicht hinterher was mir auch nicht half weiterlesen zu wollen.
Damit breche ich das Buch bei Seite 90 ab, auch wenn ich die Trial of the Sun Queen Reihe von ihr geliebt habe.
Ich bin wirklich sehr traurig, dass diese Reihe wohl nichts für mich ist, auch wenn ich mich freue meine Zeit mit Büchern zu verbringen, die mehr mehr zusagen.
Wunderbare Reise in eine zauberhafte Fantasywelt, angelehnt an asiatischer insbesondere indischer Folklore und Märchen
Ich liebe Fantasyromane, in denen mich das Worldbuilding richtig in den Bann zieht und sich nicht im Einheitsbrei verliert. Dies war bei diesem Auftakt zu einer ganz besonderen Reihe definitiv der Fall.
Elementarmagie, eine Welt inspiriert von indischer Folklore, indischen Märchen und Mythen und Geheimnisse an jeder Ecke.
Die kreativen Einfälle, diese außergewöhnliche Welt mit Leben zu füllen, nehmen kaum ein Ende und dazu gibt es noch eine spannende Geschichte, die es zu entdecken gibt.
Dass man als LeserIn von Zarya quasi an die Hand genommen wird, um jene Welt zu entdecken, ist dabei ein gelungener Kniff, um selbst nicht überfordert zu werden.
Die vielen Begriffe und Wesen können teilweise fast zu viel werden, aber durch die Erklärungen, die man an Zaryas Seite erhält, wird es definitiv einfacher, sich nicht allzu sehr zu verirren.
Dennoch verliert man sich ganz klar in dieser besonderen Welt und ich möchte unbedingt noch länger zu Gast sein.
Die Protagonistin hätte ich zwischendurch echt etwas schütteln können, aber ihre Naivität ist authentisch im Hinblick auf ihre jahrelange Gefangenschaft.
Generell überzeugen die Charaktere durch Vielschichtigkeit und Authentizität.
Auch die Chemie untereinander ist greifbar und weiß zu faszinieren. Gerade Rabin interessiert mich als Charakter sehr.
Bemängeln möchte ich nur eine Kleinigkeit. Manchmal hat mich die etwas moderne, sowie derbe Sprache aus den Träumereien dieser Welt gerissen, was ich etwas unnötig und schade fand.
Ansonsten hätte dieser Auftakt durchaus schon Potenzial für ein Highlight gehabt.
Dies ist jedoch nur ein kleiner Wermutstropfen in einem sehr gelungenen ersten Teil dieser gewiss zauberhaften Romantasy Reihe.
Fazit: Mit minimalen Abstrichen eine ganz zauberhafte und mitreißende Geschichte mit einem innovativen und sehr gelungenen Worldbuilding. Sehr empfehlenswert!
Ich liebe es!!! Es war so unfassbar spannend und mal endlich was Neues. Das ganze antue System ist so unfassbar gut und erfrischend es hat richtig Spaß gemacht, und dann unsere Protagonistin, eine richtige baddie. Leben lang eingesperrt und trotzdem so gütig! Liebe dieses Found Family Trope der sich hier schon richtig angebahnt hat. Ehm und diese ganze Wald Szenen und dieses im Gedanken vom anderen sein ?! HALLELUJA!!!
Der Plot den hab ich nicht kommen sehen m, war schon im halb Schlaf ( hab es als Hörbuch gehört) ICH WAR HELLWACH!!! Ahahh hab leicht geschrien ich so ; NEIN EHRLICH??? KANN NICHT WAHR SEIN!!! Ah lest diese Buch, es war echt gut!!!!
Verbotene Magie. Eine Leidenschaft, die in Träumen geboren wird. Und ein Geheimnis, das ihre Welt in Flammen setzt so startet Heart of Night and Fire, der Auftakt einer Tetralogie von Nisha J. Tuli.
Der Titel der Fantasy-Serie lautet »Das Nachtfeuer-Quartett« und wird als actionreiche spicy New Adult Romantasy voller beliebter Tropes beworben.
Tja, und was soll ich sagen, es ist spannend, abwechslungsreich und verlangt Zarya, der Protagonistin in dieser Fantasy-Romance einiges ab. Mal abgesehen von dem dunklen Kommandanten Vikram, der echt gut als Gegenpart zur Protagonistin passt.
Ich finde es trotz des schnellen Tempos innerhalb der Zeilen und des Geschehens wirklich gut und verständlich lesbar. Die Charakterentwicklung kommt hier eindeutig nicht zu kurz und gemeinsam mit dem tollen Schreibstil der Autorin hatte ich echt ein Leseerlebnis, das ich absolut empfehlen kann.
Ja, es ist erst einmal nur ein Auftakt und wir bekommen natürlich einen fiesen Cliffhanger, der ist aber verzeihlich und macht mich sogar noch neugieriger auf das, was da im nächsten Teil kommen mag.
Ein spannender Auftakt der neuen Reihe. Ich mag den Schreibstil von Nisha sehr und ich finde dass die Fantasywelt toll beschrieben wird. Man hat immer etwas mehr erfahren und die Charaktere sind einfach nur spannend.
Ich habe von Anfang an mit Zarya mitgefiebert, mehr über ihre Herkunft und Magie zu erfahren.
Ich hatte schon etwas höhere Erwartungen an diesen Auftakt, weil mir die "Die Artefakte von Ouranos" Reihe von ihr gut gefallen hat. Die wurden direkt gedämpft. Es viel mir etwas schwer in die Geschichte einzusteigen. Das südasiatische Setting ist interessant, aber zu Beginn auch etwas anspruchsvoller, weil es eher weniger in Büchern dieses Genres auftaucht. Zudem habe ich es als Hörbuch gehört, wodurch es mir nochmals etwas schwerer fiel mit den spezifischen Begriffen, dem Magiesystem und der Welt generell immer etwas anzufangen. Das hat den Lesefluss leider gestört, aber das wird mit Fortschreiten der Geschichte besser.
Die Protagonistin Zarya ist zum ersten Mal wirklich frei und entdeckt die Welt. Dadurch nimmt sie uns als Leser explizit auf diese Reise mit und zeigt uns einen völlig unvoreingenommenen Blick. Trotzdem habe ich sie noch nicht ins Herz geschlossen; mir fehlte der Zugang zu ihr etwas. Dennoch bietet ihr Schicksal noch viel Potenzial, das hoffentlich in den Folgebänden vollständig ausgeschöpft wird.
Insgesamt hat mich der Auftakt aber noch nicht ganz abgeholt und für sich gewonnen. Auch der Cliffhanger gibt mir nicht das Gefühl, direkt weiterlesen zu müssen. Nichtsdestotrotz bin ich neugierige, was noch alles kommt.
Super Buch, aber bis jetzt weder Romantasy noch Enemies to Lovers - and that's fine!
Legen wir die Karten direkt auf den Tisch: Ja, da wird vermutlich noch richtig Romantasy draus – aber nein, dieser Auftaktband hier ist erstmal alles andere als „Enemies to Lovers mit Spice in Kapitel 12“. 😅 Stattdessen gibt’s eine Protagonistin, die zum ersten Mal die Welt außerhalb ihrer Mauern sieht – und ganz ehrlich: Wer denkt da direkt ans Verlieben, wenn Dämonen Amok laufen, Leute sterben und man erstmal checken muss, was zum Geier eigentlich mit einem selbst abgeht? (Ja ok, sie denkt daran, aber das ist ein anderes Thema.)
💥 Was dieses Buch für mich aber absolut besonders macht, ist das südasiatisch inspirierte Setting, das mit einem faszinierenden und komplett eigenständigen Magiesystem kombiniert wird. Und das bedeutet:
📍Keine Burgen, keine Dörfer mit Tavernen und auch keine Wiesen voller Schafe.
Dafür aber fremde Straßen, viele Farben, und so viel geiles Essen, dass ich ernsthaft fast jedes Kapitel mit Hunger beendet habe.
Hinweis: Nicht googeln, wenn ihr nichts im Kühlschrank habt. 🤤🍛🥵
🏹 Die Found Family ist pures Gold – oder sagen wir besser: pures Chaos-Gold. Ich LIEBE sie jetzt schon! Jeder hat so viel Persönlichkeit, und die Dynamik schreit danach, sich zu einer dieser Crews zu entwickeln, die man nie mehr gehen lassen will. Und ich sag’s ganz offen: Team „zweitbester Freund“ here I come. 😏
👀 Kritik? Joa, ein bisschen.
Manche Dinge gingen mir einfach zu leicht – große Offenbarungen wurden mit einem „ah ok cool“ angenommen, Vertrauen entstand teilweise im Schnelldurchlauf, und bei all dem, was schiefgeht, wirkte es manchmal fast zu… handzahm? Nicht schlecht, aber da geht noch mehr. 🫠
ABER:
📚 Der Vibe ist geil,
🧡 die Charaktere machen süchtig,
🌆 das Setting ist einzigartig,
🔥 und die Romance wird wohl ein richtig fieser Slow Burn,
bei dem ich mir jetzt schon sicher bin, dass ich leiden werde – und ich freu mich drauf.
Wenn man auf der Suche nach einer etwas anderen Fantasy-Welt ist, ist dieses Buch genau das richtige.
Das Setting – eine indisch-inspirierte Fantasywelt mit verbotener Magie und Dämonen.
Zur Abwechslung mal eine etwas andere Fantasy-Welt mit Anlehnungen an die indische Mythologie.
Das Worldbuilding fand ich insgesamt spannend, auch wenn es an manchen Stellen noch etwas oberflächlich bleibt. Mythologie und Nebenfiguren werden zwar angedeutet, aber nicht immer bis ins Detail ausgearbeitet. Ich gehe jedoch davon aus, dass das in den nächsten Bänden noch vertieft wird. Besonders hilfreich fand ich das Glossar am Ende des Buches – super, um den Überblick zu behalten!
Die Charakterentwicklung unserer Hauptfigur Zarya hat mir sehr gut gefallen. Ihre starke Naivität zu Beginn hat mich zwar manchmal etwas genervt, aber rückblickend passt sie perfekt zu ihrer Vorgeschichte. Sie war ihr ganzes Leben von der Außenwelt abgeschottet – kein Wunder also, dass sie zu Beginn noch so unsicher und unerfahren wirkt. Umso schöner war es, mitzuerleben, wie sie im Laufe der Geschichte wächst und selbstbewusster wird.
Insgesamt ein gelungener Auftakt einer Reihe, die definitiv Lust auf mehr macht – ich freue mich schon sehr auf Band 2! ✨📖
Nachdem die Ouranos-Reihe der Autorin für mich ein sehr großes Highlight war, habe ich mich umso mehr auf diese Reihe gefreut, was bedeutet, dass die Erwartungen sehr, sehr hoch waren.
Das Cover hat mich auf Anhieb total für sich eingenommen. Es passt einfach nur unglaublich gut.
Der Schreibstil hat es mir diesmal leider nicht ganz so einfach gemacht. Nisha J. Tuli erzählt die Geschichte von Zarya aus der Erzählperspektive. Leider hatte ich durch die Sicht immer eine Distanz zu der Protagonistin. Für mich hat es sich auch nicht sooo locker gelesen, eher etwas holprig. Es tauchen auch immer mal wieder Begriffe auf, die ich erstmal nachschauen musste, was diese bedeuten. Was natürlich den Lesefluss unterbricht und für mich etwas gestört hat.
Zarya war für mich ein sehr widersprüchlicher Charakter, der mich nicht in seinen Bann ziehen konnte. Auch wenn sie eine absolute Kämpferin ist, wofür ich sie sehr bewundert habe. Der Funke hat mir bis zum Ende aber dann doch leider gefehlt.
Was mir sehr gut gefallen hat, ist das Magiesystem. Es war sehr schön ausgebaut.
Wir bekommen immer mal wieder kleine Einblicke in die Vergangenheit, welche mich sehr begeistert haben.
Was mich total für sich eingenommen hat, ist die Indische Mythologie. Bisher habe ich darüber noch nie etwas in Büchern gelesen.
Die Lovestory steht hier noch nicht so sehr im Vordergrund. Ich denke, dass dies im 2. Teil dann mehr ausgebaut wird.
Am Ende hat mich ein total überraschende Plot Twist erwartet, den ich nicht habe kommen sehen. So gar nicht, was mich dann doch etwas sprachlos zurückgelassen hat.
Dennoch konnte mich der 1. Teil der Reihe nicht überzeugen.
[Rezensionsexemplar]
„Und in diesem Moment lief sie nicht einfach weg. Zarya begann endlich zu fliegen.“
Zarya wurde ihr Leben lang durch einen magischen Bann gefangen gehalten und konnte nie in Freiheit leben. Als sie endlich entkommt, landet sie in einer Stadt, die im ewigen Kampf gegen Dämonen steht. Auf der Suche nach Antworten über ihre Herkunft und ihre unterdrückte Magie stößt sie auf Geheimnisse, die alles verändern könnten.
Heart of Fire von Nisha J. Tuli ist ein Fantasyauftakt, der sich von westlich geprägten Geschichten abhebt und von südasiatischer Kultur, Mythologie und Bräuchen inspiriert ist. Ich finde es wichtig, dass solche Perspektiven mehr Raum in der Buchwelt bekommen, weil sie so viel Farbe, Tiefe und neue Blickwinkel bringen.
Die Atmosphäre ist geheimnisvoll, manchmal düster, aber gleichzeitig warm und lebendig. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, die Übersetzung gelungen, und das Glossar am Ende hilft sehr, um sich in der komplexen Welt zurechtzufinden. Zarya ist eine starke und mutige Protagonistin, auch wenn ich mir stellenweise etwas mehr Einblick in ihre Gedanken gewünscht hätte.
Die Nebenfiguren, Freundschaften und Found-Family-Momente haben mir besonders gefallen. Es ist ein klassischer Slow Burn, der sich langsam entfaltet, aber genau das macht seinen Reiz aus. Die letzten Kapitel haben mich richtig neugierig auf Band 2 gemacht.
Ein wunderschöner Auftakt voller Magie, Tiefe und einer neuen, farbenprächtigen Perspektive auf das Fantasy-Genre.
#heartofnightandfire ist der erste Band der "Das Nachtfeuer-Quartett" - Reihe von Nisha J. Tuli. Die Geschichte umfasst 448 Seiten und handelt von Zarya, die auf der Suche nach sich selbst mit vielen Fragen und dem Geheimnis um ihre Magie, ins Ungewisse aufbricht. Die Geschichte wird ihrer Sicht im Erzählstil der dritten Person erzählt. Für Fans der Tropes: Slow Burn, Enemies To Lovers und Grumpy X Sunshine.
𝐙𝐮𝐦 𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭: (kann Spoiler enthalten)
Zarya, die ihr ganzes Leben zum Kampf ausgebildet wurde, lebte bisher in eine Hütte im Wald im Verborgenen. Ihr wohnt Magie inne, über die sie mit niemanden sprechen darf. Eines Tages nutzt sie ihre Chance und flieht. In der Juwelenstadt Dharti lernt sie Kommandant Vikram kennen, der direkt ihr Interesse weckt. Sie lernt weitere Bewohner der Stadt kennen und fühlt sich hier immer mehr zu Hause. Sie hat immer wieder Visionen, aus denen sie nicht schlau wird. Dazu wird die Stadt von einer Gefahr von Außen bedroht und letztendlich angegriffen. Im Inneren rätselt man darüber, wo der letzte fehlende der sechs Anker ist. Ihre Hingezogenheit zu Vikram, der eigentlich an die Prinzessin versprochen ist, und einem Mann in ihren Visionen stürzen sie zusätzlich in ein emotionales Chaos. Zum Ende hin werden große Fragen gelüftet und der Grundstein für den nächsten Band gelegt.
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Das Cover und der Farbschnitt sind auffällig und einprägsam gestaltet worden. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und die erschaffene Welt der Autorin gefiel mir auf Anhieb, wenn ich hier auch eine Mischung von Prince of Persia, The Night is Defying und I am Fury vor Augen hatte. Man merkt, dass sich die Autorin mit der aufwendig gestalteten Welt wieder viel Mühe gegeben hat, dennoch fande ich die Personenkonstellationen und komplexen Namen schwer einprägsam. Die Handlung ist spannend und die Protagonistin fande ich sympathisch, wenn sie manchmal auch zu sehr geblendet war von ihren Schwärmereien.
Und noch eine negative Bemerkung zum Buch selbst. Ich finde es in der Handhabung ziemlich starr und wenig flexibel, es war schwierig Leserillen zu vermeiden (was ich nicht geschafft habe) und dazu ließ es sich beim Lesen gar nicht gut in der Hand halten.
Dem Buch selbst gebe ich 4 Sterne ABER dem Hörbuch 4,5.
Die Autorin entführt die Leser in eine neue und magische Welt, voller fremder Wesen und vieler Begriffe.
Die Autorin hat einen wirklich sehr schönen und angenehmen Schreibstil. Lesen ging flüssig und ohne Probleme, wenn da nicht diese ganzen fremden Begriffe wären, die teilweise nicht mal erklärt werden. Wenn man die Begriffe verstehen will, muss man nebenbei Google befragen, dies empfand ich als störend. Ich persönlich habe nach einer Weile einfach die fremden Begriffe nicht mehr hinterfragt. Es war nervig, hat aber meinen Lesefluss nicht beeinträchtigt.
Zarya ist eine schwierige Persönlichkeit. Ich bin tatsächlich mit ihr bis zum Schluss nicht warm geworden. Ihre Art ist kindlich und widersprüchlich. Bei so einigen Aktionen konnte ich nur die Augen verdrehen. Einmal empfindet sie so und dann wieder so.
Vikram und Yasen dagegen waren eher greifbar für mich. Vor allem Yasen hat es mir mit seiner Art angetan und tatsächlich hat er mich in diesem Buch auch gehalten.
Die Story entwickelt sich etwas schleppend. Es passiert immer wieder was anderes, es gibt keine Pausen. Die Welt geht unter, aber man hat dennoch Zeit zum feiern. Dies hat einfach nicht wirklich gepasst für mich. Ab der Hälfte des Buches geht es auf einmal rasant weiter und die Spannung wird bis zum Ende aufrecht gehalten.
Das Ende des Buches empfand ich als passend, es weckt die Lust am nächsten Band.
Auch wenn ich Zarya nicht sonderlich leiden kann, werde ich Band 2 lesen und hoffe, dass sie sich weiter entwickelt. Denn eine leichte Entwicklung in diesem Buch ist spürbar, aber leider nur eine leichte.
Ein klassischer Fall von „ich spreche 90% der Orte und Namen falsch aus“ 🤣
Schöner Auftakt in die neue Reihe von Nisha J. Tuli. Das Wordbuiling ist indisch inspiriert und dadurch bunt und farbenfroh, wie das Cover bereits vermuten lässt. Doch der Schein trügt, denn unsere Protagonistin muss sich gegen Dämonen behaupten und dabei herausfinden weshalb sie selbst fast ihr gesamtes Leben lang versteckt wurde und ihre Magie geheim bleiben muss. Streckenweise ist die Story etwas vorherzusehen, dann wird man wieder von Plottwists überrascht. Insgesamt hat es mir gut gefallen aber lässt für die weiteren Bände noch Luft nach oben.
„𝐌𝐚𝐠𝐢𝐞, 𝐈𝐧𝐭𝐫𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐞𝐢𝐧 𝐇𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐈𝐧𝐝𝐢𝐞𝐧 – 𝐰𝐢𝐥𝐥𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧 𝐢𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐖𝐞𝐥𝐭, 𝐝𝐢𝐞 𝐝𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐨𝐟𝐨𝐫𝐭 𝐯𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐥𝐮𝐜𝐤𝐭.“ ✨
Nachdem Annalena @die.bucheulen und ich schon die Ouranos-Reihe verschlungen haben, war klar: „Heart of Night and Fire“ – der Auftakt der Nachtfeuer-Reihe – muss ein BuddyRead werden. 🔥🌙
Das Buch entführt in ein fantastisches, indisch angehauchtes Setting mit starkem Worldbuilding, das uns sofort verzaubert hat. Protagonistin Zarya startet zwar etwas naiv, wächst aber schnell zur toughen, neugierigen Heldin, die Lust macht, die Welt gemeinsam mit ihr zu entdecken.
Ja, einige Plot-Twists waren vorhersehbar und erinnerten an die Ouranos-Bände – trotzdem hat das gemeinsame Miträtseln riesigen Spaß gemacht. Und genau das liebe ich an BuddyReads: zusammen fiebern, lachen, spekulieren.
Was uns besonders gespannt auf Band 2 zurücklässt: der Love Interest und Zaryas noch offene Rolle in der Welt. Hier wird es garantiert spannend und wird deutlich an Fahrt aufnehmen. 💫
📚 Fazit: Ein atmosphärischer Auftakt mit viel Potenzial – von mir gibt’s 🌟🌟🌟🌟,5
Das Cover dieses Buches finde ich sehr schön und es passt wirklich gut zu dieser Geschichte.
Zarya wurde ihre Leben lang versteckt, um ihre Magie geheim zu halten. Sie hat sich eingesperrt gefühlt. Ganz unerwartet gelingt ihr die Flucht und sie möchte ihre Wurzeln erforschen. Dabei trifft sie auf Vikram, der ihr dabei helfen will. Doch ahnt sie nicht, auf was sie alles stoßen wird und dass auch Vikram etwas vor ihr verheimlicht. Doch Zarya will nicht aufgeben, bis sie nicht alles weiß.
In die Geschichte bin ich richtig gut reingekommen. Zarya ist eine mutige junge Frau, die ihren Weg gehen möchte, was ihr bisher verwehrt wurde. Trotzdem hört sie nie auf, nach Lösungen zu suchen. Das fand ich richtig stark und hat sie eine wundervolle Entwicklung durchmachen lassen. Dadurch dass sie ewig vom normalen Leben abgeschnitten war, wirkt sie gerade am Anfang manchmal ein wenig naiv, aber das super zu ihr gepasst. Besonders gefallen hat mir, dass sie Dinge hinterfragt und sich auch eine eigene Meinung bildet. Trotzdem spürt man, dass ihr das nicht reicht, sondern dass sie jemanden sucht, der sie liebt. Dadurch gerät sie in die ein oder andere seltsame Situation. Doch sie geht zunehmend reifer damit um.
Alle anderen Figuren haben mir ebenfalls gut gefallen. Jede Figur hatte eine eigene Motivation und ergänzt die Haupthandlung prima. Bei Vikram bin ich etwas zwiegespalten. Anfänglich mochte ich die Vibes zwischen ihm und Zarya, doch was sich dann ergibt, hat mich schon enttäuscht. Trotzdem tat er mir dann auch wieder leid, nachdem ich alles über sein Schicksal erfahren habe. Damit verbunden ist auch die Prinzessin Amrita, für die ich es noch viel schrecklicher fand. Yasen hat mich dann auch noch überrascht. Den fand ich im Verlauf der Geschichte immer sympathischer. Und bei Rabin fehlen mir ein wenig die Worte. Fand ich ihn am Anfang wirklich interessant, so hat sich das zum Ende hin in seltsam gewandelt. Und nun bin ich super gespannt auf Band 2.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Es gab einige kleinere und größere Konflikte und überraschende Wendungen, die nicht vorhersehbar waren. Mich hat es durchweg im Buch gehalten und ich fand es nicht langweilig. Mit der Liebesgeschichte habe ich mich etwas schwer getan, weil ich die ganze Zeit überlegt habe, wer das Love Interest ist und es nicht so richtig klar wurde. Dadurch wird es aber insgesamt auch noch spannender. Die gewählten Themen fand ich interessant und gut bearbeitet und das Ende war ein Cliffhanger. Leider muss ich nun erstmal auf Band 2 warten.
Der Schreibstil hat mir insgesamt gut gefallen. Grundsätzlich liest sich alles angenehm und flüssig. Die Geschichte hat viele indische Akzente, also Namen und Worte, die Gegenstände und Lebensmittel etc. bezeichnen. Das finde ich grundsätzlich interessant und es gibt am Ende auch einen Glossar. Ich konnte es jedoch nicht gleich alles verinnerlichen und so haben mich diese Begriffe immer mal wieder stocken lassen und schon auch meinen Lesefluss gestört, so dass es sich manchmal etwas anstrengend angefühlt hat beim Lesen. Trotzdem ist es wirklich interessant. Die Beschreibungen der Settings und die atmosphärischen Beschreibungen haben mich aber in die Geschichte gezaubert und ich konnte mir alles super vorstellen. Die Darstellung der emotionalen Ebene hat mich ebenfalls total abgeholt. Ich konnte mich prima in die Hauptfiguren hineinversetzen, aber ganz besonders gut in Zarya und ich habe mit ihr mitgefiebert.
Von mir erhält dieses Buch eine klare Kaufempfehlung (4,5/5 Sterne), weil Zarya eine starke, mutige und sympathische Hauptfigur ist, weil die Handlung durchweg spannend ist und weil Setting und Atmosphäre für mich neuartig und sehr gelungen sind. Ein halbes Sternchen ziehe ich aber ab, weil die vielen indischen Namen und Begrifflichkeiten meinen Lesefluss doch ein wenig gestört haben. Trotzdem lohnt es sich in jedem Fall dieses Buch zu lesen.
Vielen Dank an Nisha J. Tuli, Paula Telge und den KNAUR-Verlag für diese Geschichte.
Wirklich ein schöner Auftakt mit einigen Schwächen; zumindest meiner Meinung nach. Es war auch sehr einfach und flüssig zu lesen, was mir sehr gefallen hat.
Anfangs ging es sehr langsam voran, was auch nicht wirklich verwunderlich ist, da das Buch ja ein Vierteiler ist. Fand es auch nicht dramatisch, da es nicht immer nur um eine Sache ging, sondern es auch Abwechslung und interessante neue Sachen gab, die man mit der Protagonistin kennengelernt hat.
Durch die vielen Namen und Begriffe war ich leider auch verwirtt. Glücklicherweise gibt es ein Glossar, in dem alles nochmal ganz gut erklärt wird. Hat trotzdem sehr lange gedauert, bis ich damit zurecht kam, wobei das bei den Monstern immer noch schwierig ist. War aber an sich für mich kein Problem und hat meinen Lesefluss nicht gestört.
Die Action Szenen waren auch richtig richtig gut, nur leider zu wenig. Ich hätte mir deutlich mehr gewünscht, wobei man auch hier wieder sagen muss, dass es erstmal nur der Auftakt ist und möglicherweise in den Folgebänden viel mehr passieren wird. Aber wie schon erwähnt, die Szenen, die wir bekommen haben, sind mega gut und richtig spannend.
Fazit: Es ist auf jeden Fall empfehlenswert und ich werde Band 2 definitiv lesen.
Konnte mich nicht wirklich packen.
Die Charaktere bleiben relativ flach. Für mein Empfinden, hat die Story auch wenig Spannung und irgendwie kaum "Atmosphäre".
Ich denke, ich werde die Reihe nicht weiter lesen. Schade, denn die Bücher sehen wirklich toll aus...
Meinung:
Ich war so unglaublich gespannt auf dieses Buch! 💫
Nachdem ich Die Artefakte von Ouranos regelrecht verschlungen habe (und noch immer ein kleines Book-Hangover davon habe 🙈), war für mich klar: Heart of Night and Fire muss einfach bei mir einziehen!
Schon das Cover hat mich direkt in seinen Bann gezogen – dieser traumhafte Farbschnitt, die Farben, einfach wow! 😍 Und auch der Klappentext hat mich sofort abgeholt. Ich habe mich total auf eine neue magische Welt von Nisha J. Tuli gefreut.
Aber – und das sage ich ganz ehrlich – der Einstieg fiel mir diesmal etwas schwer. Das Buch ist aus der Erzählperspektive geschrieben, und das ist einfach nicht so meins. Ich komme damit leider nie richtig klar, weil mir dann oft das „Gefühl“ fehlt, das ich bei einer Ich-Perspektive sofort habe. So war es leider auch hier. Ich hatte Schwierigkeiten, komplett in Zaryas Emotionen einzutauchen und mit ihr mitzufiebern. 😕
Trotzdem konnte mich die Story selbst total überzeugen! Die Idee dahinter ist richtig stark, voller Magie, Geheimnisse, Dunkelheit und Hoffnung. Zarya ist eine spannende Protagonistin, die sich im Laufe des Buches toll entwickelt, und auch Vikram hat mich immer wieder überrascht – mysteriös, gefährlich, aber auch faszinierend. 😏
Das Setting war für mich ein absolutes Highlight! Diese Stadt aus Marmor, die Kämpfe gegen die Dämonen, die nächtliche Atmosphäre – ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Nisha J. Tuli hat einfach ein unglaubliches Talent, Welten lebendig werden zu lassen. Ich liebe es, wie sie Orte beschreibt, sodass man das Gefühl hat, mitten drin zu stehen.
Alles in allem war es ein wirklich schönes, magisches Leseerlebnis, auch wenn der Schreibstil für mich etwas Distanz geschaffen hat. Ich bin mir aber sicher: Für viele von euch, die mit der Erzählperspektive kein Problem haben, wird dieses Buch ein absolutes Highlight sein! ✨
Fazit
Heart of Night and Fire ist ein magischer Auftakt voller Geheimnisse, Magie, Emotionen und dunkler Faszination. 🖤
Nisha J. Tuli entführt uns in eine Welt, die so lebendig, wunderschön und gefährlich ist, dass man gar nicht mehr raus will.
Auch wenn ich persönlich mit der Erzählperspektive ein bisschen gestruggelt habe, konnte mich die Geschichte mit ihrem spannenden Aufbau, den starken Charakteren und dem traumhaften Setting total begeistern.
💬 Mein Tipp: Wenn ihr Fantasy liebt, die mit Atmosphäre, Liebe und einer Prise Dunkelheit spielt – dann schaut euch dieses Buch unbedingt an!
Anzeige | Rezensionsexemplar
Meine Meinung
✨ Das Buch ist ein optischer Hingucker, und da ich „Die Artefakte von Ouranos“ sehr mochte, habe ich mich auch auf diese Reihe gefreut!
🌏 Der Schreibstil ist typisch Nisha J. Tuli, sehr angenehm. Die Story ist in der Erzählerperspektive verfasst und besitzt ein umfangreiches Worldbuilding. Durch die vielen Namen war der Einstieg etwas schwierig aber sobald man drin ist, genießt man die Geschichte! Die Welt und das Setting sind besonders.
💫 Zarya hat es anfangs nicht so leicht, macht aber das Beste daraus! Ich dachte im ersten Moment, oh, da fehlt etwas Tiefe aber das hat sich geändert!
⚫️ Die restlichen Charaktere mochte ich sehr. Sie haben alle einen Charme und Witz, der Spaß macht!
🌻 Das Buch beginnt schleichend und ist am Anfang etwas seicht, aber ich freue mich total auf Band 2!
Das Buch von Nisha J. tuli führt uns in eine Welt voller Magie und vielen Geheimnissen.
Der Schreibstil ist sehr mitreißend und man möchte das Buch hat nicht mehr aus der Hand legen.
Das Hörbuch, welches von Corinna Dorenkamp gelesen wird ist auch sehr einnehmend und man konnte der Sprecherin sehr gut folgen. Ich bin mega gespannt wie die Geschichte weitergehen wird. Total Empfehlenswert
Die Geschichte ist ein solider Anfang für die Reihe. Man muss sich in die Welt erst einfinden und Zarya ist durch die Isolation sehr naiv. Aber die Spannung wird immer besser und ich glaube der zweite Teil könnte definitiv besser werden, denn ich glaube Rabin wird mein neuer Lieblingscharakter 🤭
Bereits seit »Die Artefakte von Ouranos« zähle ich mich selbst als riesiger Fan von Nisha J. Tuli - und mit dem ersten Band der »Nachtfeuer-Quartett«-Reihe hat sich die Autorin selbst um Längen übertroffen. Für mich ist »Heart of Night and Fire« ein Jahreshighlight für mich. Eine mythische Welt, die am Rande der Zerstörung steht, verbunden mit orientalischer-südasiatischer Mythologie, Einflüssen und Vibes, welche absolut begeistert und mitreißt.
Zarya wurde zwanzig Jahre mit der Drohung im Ohr, unter keinen Umständen ihre Magie preiszugeben, vor der Welt versteckt - ohne zu wissen, warum. Sie fühlt sich wie eine Gefangene, und als sich die Chance bietet, die Flucht zu ergreifen, zögert sie nicht lang - und trifft auf den charmanten Vikram, der sie mit nach Dharati nimmt. Nicht nur die Stadt wird von Dämonen angegriffen, der gesamte Kontinent wird von einer Seuche heimgesucht, die droht, alles und jeden zu vernichten - ihre neue Heimat scheint dem Untergang geweiht.
Schon lange hatte ich nicht mehr eine solche Sogwirkung gespürt, ich konnte das Buch nicht weglegen. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf, immer wieder passiert ein neues Unheil und man merkt, dass es nicht mehr lange dauert, bis die Dunkelheit alles vernichtet. Die Verzweiflung, die Angst vor Verlust und die Ungewissheit spürt man deutlich, als würden die Gefühle durch die Seiten von Zarya auf einen übertragen werden - man fiebert bis zur letzten Seite mit. Zarya ist eine liebenswürdige, tapfere Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe.
Wir haben eine kleine, angenehme Lovestory - und eine weitere potenzielle, die sich anbahnt und auf die ich mich seeeehr freue 👀 - aber die tiefgründigste, schönste Beziehung hat sie zum Miesepeter Yasen, der zu einem wahren Freund geworden ist - und bisher mein Lieblingscharakter ist.
3.25
Nachdem ich von der Artefakte von Ouranos-Reihe (bzw. von den ersten beiden Bänden, da ich zu meiner Schande immer noch nicht weitergelesen habe) schwer begeistert war, muss ich sagen, dass ich hier nach dem ersten Band des Nachtfeuer Quartetts doch eher enttäuscht bin.
Hinten im Buch ist eine Notiz der Autorin, dass “Heart of Night and Fire” zur Corona-Hochzeit entstanden ist und das merkt man der Protagonistin Zarya sehr gut an. Die erste Hälfte des Buches ist geprägt von Zaryas Wut auf ihr bisheriges Leben, abgeschottet von allem und jedem, und dem Wunsch nach absoluter Freiheit.
Genauso ist die Inspiration der ostasiatischen/indischen Kultur sehr gut durchgekommen.
Leider ist das eigentlich auch das einzige, was ich diesem ersten Band abgewinnen kann.
Der Verlauf der ganzen Geschichte, das Pacing und die Beziehungen der Charaktere zueinander sind nicht sehr flüssig oder nachvollziehbar. Egal wie sehr Zarya mit einigen Charakteren zum Ende hin auf “Freunde” gemacht hat, war das für mich alles andere als glaubwürdig.
Aarav, Zaryas irgendwie-Aufpasser/irgendwie-Bekannter/ irgendwie-Freund, hat sich für mich auch mehr zum Platzhalter und Seitenfüller entwickelt, als zum relevanten Charakter. Zarya & Aarav sind eigentlich gemeinsam unterwegs, aber immer öfter ist Aarav einfach irgendwo, außer da wo man ihn vermutet. Gerade als ich mich wieder gefragt habe, wo er denn ist, kommt er um die Ecke für einen Kommentar oder Streit oder Zarya daran zu erinnern, dass sie eigentlich wieder nach Hause sollen und er doch ihr Aufpasser ist.
Zaryas Beziehung zu Vikram (Kommandant der Armee) habe ich von Anfang an als etwas eigenartig wahrgenommen und konnte dem bis zum Ende hin nichts abgewinnen.
Die Entwicklung von Yasen (Vikrams Freund & auch Kommandant?) und Zaryas Beziehung fand ich auch etwas eigenartig. Über den Großteil des Buches war nicht klar, was mit den beiden überhaupt ist (er schien mehr genervt als irgendwas anderes, hat sie permanent grimmig angemacht), bis Yasen wohl einen Sinneswandel hatte und sie dann auf einmal beste Freunde sind.
Das Buch wird mit “found family” beworben, aber davon habe ich hier ehrlich gesagt nichts gesehen. Nicht überraschend, wenn die Beziehungen der Charaktere für mich gar keinen Sinn gemacht haben.
Was dem Buch jedoch im höchsten Maße gefehlt hat, ist schlichtweg die Handlung. Wenn mich jemand fragen würde, worum es hier geht, wüsste ich keine Antwort.
Ich kann gleichzeitig nicht leugnen, dass mit dem Auftauchen eines neuen und mysteriösen Charakters (lieben wir!), der die Handlung hoffentlich vorantreiben wird, mein Interesse etwas gestiegen ist.
Wann ich die Reihe weiterverfolgen werde, kann ich noch nicht genau sagen, aber das wird erst mal nicht in der nahen Zukunft sein.
Auftakt einer vierteiligen Serie die in einem fiktiven Indien spielt. Und ja man kann die Farben schmecken und die Gewürze riechen. Die magische Welt voller unbekannter Fabelwesen ist kunterbunt und etwas zuwenig erklärt im Fließtext (hinten sind aber die genauen Erklärungen im Buch). Man braucht etwas Zeit um in die Geschichte zu kommen, ich fand sie nicht von Beginn an fesselnd und die zwei Twists gegen Ende habe ich fast schon genauso erwartet 🙈bin ich zu geübt als Fantasyleserin?
Unsere FMC, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, hat Ecken und Kanten und ist m.E. Nicht immer sympathisch bzw. Nicht immer im Einklang mit meinem Gedankengut - das macht sie echt. Sie soll schließlich nicht gefallen, sie soll dreidimensional sein.
Dafür blieben ein paar wichtige Nebenfiguren zweidimensional und ihre Handlungen nicht im Einklang ihrer Position. Das bringt mich auch zum Nein, weiß nicht, vielleicht.
Es ist aber wiederum Teil 1 von 4 daher kann es noch besser werden. 3.5 ⭐️ für mich bedeutet ja das die Geschichte prinzipiell gut und weiterempfehlbar ist allerdings mit Abstrichen. Was per se nicht schlimm ist, es kann nicht jedes Buch ein Highlight sein, dann gebe es ja keine Highlights mehr ^^ Auf alle Fälle war die Fabelwelt erfrischend anders und neu ☺️ Der zweite Teil kommt bald raus daher hab ich das Buch obwohl meine CR Liste voll ist vorgezogen um zu schauen ob ich Teil 2 im Rahmen des eBook Angebots zum reduzierten Preis kaufe und die Antwort ist final JA!
Inhalt:
Zarya wächst versteckt bei Row in der Nähe der Küste im Wald auf, sie kennt nur ihn und Aarav, mit dem sie schon fast ein geschwisterliches, von Neid geprägtes Verhältnis verbindet. Ein Zauberbann verhindert, dass Zarya die Welt kennenlernt. Doch eines Tages verschwindet Row und auch der Zauberbann. Für Zarya gibt es keine Grenzen mehr und so entflieht sie einem nach ihrem Dafürhalten Gefängnis und macht sich auf, das Leben kennenzulernen. Sie spürt, dass sie anders ist, kann aber nicht genau sagen, was sie ist und als sie auf ihrem Weg zwei Soldaten hilft, die gegen Dämonen kämpfen, folgt sie ihnen in die Stadt und erfährt, dass die Welt voller Magie ist und dass auch in ihr etwas schlummert, was besser noch nicht für jeden sichtbar wird. Wer ist Freund, wer Feind, das entscheidet darüber, ob man lebt oder dem Untergang geweiht ist.
Meine Meinung:
Ein Füllhorn der Fantasie!
Man sieht dieses Cover und möchte doch gleich ein Curry essen! Ja, man riecht doch quasi Indien! Und so unfassbar bunt und vielseitig ist auch die Geschichte. Endlich mal ein wundervolles Äußeres, mit einem ebensolchen Inhalt.
Ich bin ja ehrlich, ich habe erst gedacht, och, mal ein bisschen Bollywood im Fantasyreich, das schadet jetzt im Herbst wirklich nichts und die Kurzbeschreibung klang ja auch super. Aber da war ich doch etwas auf dem Holzweg!
Ja, natürlich ist hier viel Indien drin, aber eben nicht Bollywood! Es gibt Pflanzen, Waffen, Speisen, alles Indisch. Und da komm ich auch gleich mal zu meinem wirklich einzigen Kritikpunkt. Die indischen Bezeichnungen waren schon sehr reichhaltig und ich hätte mir einfach gewünscht, dass man da entweder in Fußnoten gleich an Ort und Stelle eine Erklärung bekommt, oder ein vorangestelltes Glossar einem da geholfen hätte. Ständig zu googeln hatte ich jetzt wirklich keine Lust (auch wenn ich das sonst schon mal mache, wäre aber einfach zu viel geworden!). Irgendwann während des Lesens habe ich erfahren, dass es ein Glossar HINTEN gibt, aber da wurden die einzelnen Wesen/Dämonen erläutert, nicht das, was ich erhofft hatte. Wie gesagt: Mein einziger Kritikpunkt!
Ansonsten fand ich den Stil der Autorin klasse! Und ich persönlich fand das Slow Burn (sehr slow!) und das Rätselraten um den „Love Interest“ (Frau K wirft mal mit Tropes um sich, schmunzel) total amüsant. Es hat wirklich Spaß gemacht, uu raten, wer isses denn nun. Auch mit einer kleinen Enttäuschung für mich verbunden, aber o.k., ist verschmerzbar.
Ich mochte Zarya, ihre Entwicklung von der isoliert aufgewachsenen 20jährigen, die binnen kürzester Zeit sich auf einmal Dämonen stellen muss, Kämpfen, dem Tod, Geheimnissen über ihre eigene Herkunft, ihre Magie und der Liebe. Und alles zusammen herrlichst verpackt in ein Setting im tropischen Indien, könnte man sagen, mit fantastischen Wesen garniert. Ich fand die Ideen der Autorin wirklich mitreißend.
So war es denn für mich selbst wirklich überraschend, dass mich die Story so begeistert, dass ich unbedingt weiterlesen muss und werde. Ich und mein Kopfkino freuen sich da auch sehr, dass schon im Dezember gleich der 2. Teil kommen soll.
Fazit:
Für mich hinreißende, spannende Fantasy mit guter Portion indischem Touch, die dank Slow Burn nicht gleich alles raushaut, was Romantasy-technisch geht, sondern dafür sorgt, dass man absolut auf einem Wissensdrang-Level bleibt, dass man weiterlesen MUSS. Für mich definitiv eins meiner Jahreshighlights.