Was für eine krasse Story! Zum Teil sogar auf wahrer Begebenheit 😱. Kann es nur empfehlen, springt blind in die Geschichte rein und entdeckt Sizilien auf eine andere Weise.
1982: "Kaum zu glauben, dass wir heute morgen noch über die Freiheit unserer Zehen gelacht haben, wo wir doch genau wussten, was in diesen Bergen vor sich ging." Franca und Teresa sind zwei junge Mädchen die in einen Bergdorf in Sardinien aufwachsen. Es gibt die klassische Rollenverteilung. Die Frauen sorgen für Haus, Kinder und Essen, die Männer sorgen fürs Geld und unterdrücken ihre Frauen und Töchter. Doch wie an Geld kommen, in einer Region, wo es weit und breit außer Felsen und ein paar Schafen nichts gibt? Menschen entführen ist die lukrative Lösung. 2022: Tilda sucht nach einem Unglück und dem Tod ihres Vaters die Flucht in dessen Heimat, Italien. In einem Zeitungsartikel, den ihr Vater hinterlassen hat, werden Häuser in einem verlassenen Geisterdorf für 1 Euro angeboten. Tilda kauft eines dieser Häuser. Doch so idyllisch, wie es am Anfang aussah, ist es nicht. Unheimliche Geräusche dringen aus den Bergen und dem renovierungsbedürftigen Haus. Eine tote Ratte vor der Tür. "Manchmal weiß ich wirklich nicht, ob ich lieber einen Handwerker rufen sollte oder einen Exorzisten." Geschickt werden die beiden Handlungsstränge miteinander verwoben. Ausgerechnet in dem Haus für das sich Tilda entschieden hat, fand vor 40 Jahren ein Massaker statt, bei dem fast alle DorfbewohnerInnen ums Leben kamen. Auch Enzo, ein Journalist begibt sich auf Spurensuche und versucht den letzten im Dorf verbliebenen Menschen zum Reden zu bewegen. Fasziniert von der Geschichte des Graziano Mesina, den es übrigens wirklich gegeben hat, fährt er immer wieder in das Dorf und versucht den alten Mann dazu zu bringen endlich das Geheimnis zu lüften, was mit dem kleinen Matteo passiert ist, der vor über 40 Jahren entführt wurde und wer für das Massaker verantwortlich ist. Vera Buck gelingt es mal wieder, aus Wahrheit und Fiktion eine spannende Geschichte zu konstruieren. Graziano Mesina ist ein bekannter Ausbrecherkönig von Italien, der erst 2025 kurz nach der Entlassung aus dem Gefängnis verstorben ist. Viel spannender jedoch ist die Geschichte von Franka DiNardo, der die Autorin hier eine Art Denkmal setzt. Eine bittere Tradition erlaubte es italienischen Männern Opfer einer Heiratsentführung durch Vergewaltigung in eine Ehe zu zwingen. Franka lehnte sich dagegen auf mit bitteren Konsequenzen. Vera Buck schildert dies ausführlich in ihrem beklemmende Nachwort. Große Leseempfehlung!
Wow es hat mich sofort in seinen Bann gezogen . Es ist kein klassischer Thriller. Es erzählt die Geschichte eines kleinen Dorfes auf Sardinien . Es ist flüssig und fesselnd geschrieben . Und das Ende habe ich nicht kommen sehen.
Beginnt sehr spannend und schafft eine zwischen Sommeridylle und dunklen Ahnungen schwankende, dichte Atmosphäre.
Die verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen tragen zum Spannungsaufbau bei und man kann ihnen gut folgen. Allerdings gibt es gegen Ende immer mehr Verstrickungen, was für einige Längen sorgt. Insgesamt aber ein lesenswerter Roman, der mit dem authentischen Hintergrund ein interessantes Kapitel italienischer Geschichte aufschlägt. Trotzdem bleibt das "Baumhaus" mein Lieblingsbuch von Vera Buck.

"Der dunkle Sommer" von Vera Buck hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Die Geschichte wechselt zwischen den 1960er Jahren und der Gegenwart. Nach und nach kommen dabei Geheimnisse ans Licht. Die ein kleines Dorf seit Jahrzehnten hütet. Die beiden Zeitebenen verweben sich dabei immer mehr. Das war echt gut gemacht. Besonders die düstere Atmosphäre hat mir gefallen. Dieses verlassene Dorf. Die vielen ungelösten Fragen und die unterschwellige Bedrohung. Das man die beklemmene Stimmung richtig spüren konnte. Auch das Hörbuch war großartig umgesetzt. Die verschiedenen Sprecherinnen und Sprecher haben die Geschichte lebendig gemacht und die Stimmung perfekt eingefangen. Was das Ganze für mich noch spannender gemacht hat...die Geschichte wurde von wahren Ereignissen inspiriert. Das verleiht dem Thriller noch einmal eine besondere Tiefe. Ein atmosphärischer Thriller mit Italien-Flair, starken Figuren und einigen Überraschungen. Klare Hörempfehlung oder auch zum lesen natürlich.
Dieses Buch ist spannend, traurig, lässt mich nachdenklich und aufgewühlt zurück. Wieso gehe ich immer noch von Fiktion aus, wenn ich Bücher lese? Gerade im Nachwort steht, dass hier ein wahrer Fall der "reparierenden Ehe" als Vorlage genommen wurde. Die Autorin hat einen extrem bildhaften und detailreichen Schreibstil. Somit wird nicht nur das Dorf, in dem wir uns bewegen, lebendig. Auch die Charaktere sind so lebendig, dass ich dachte, dass ich sie kenne. Hut ab! Am Anfang plätschert die Geschichte erst vor sich hin, aber dann spannt sich der Spannungsbogen ins unermessliche. Besonders "gerne" habe ich Franca begleitet und mit ihr mitgefiebert und mitgelitten 💔 Dieses Buch handelt nicht nur von den Machenschaften der Männer zur damaligen Zeit in Sardinien, sondern vor allem auch über den Mut und die Stärke der Frauen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!
Ein tolles, durchweg spannendes Buch mit wahrem Kern!
Wow, das war mein erstes Buch von Vera Buck und ich bin sehr begeistert. Die Atmosphäre in einem kleinen Dorf in Italien hat mich gleich gecatched und mich in ihren Bann gezogen. Die verschiedenen Perspektiven und Plot-Twists haben das Buch für mich zu keiner Sekunde langweilig werden lassen. Insbesondere der wahre Kern über die Entführungsmentalität in Italien sowie die schockierende Realität vom Umgang mit Frauen haben mich sehr beeindruckt zurückgelassen. Eine große Empfehlung, auch wenn ich das Buch etwas weniger als Thriller und vielmehr als einen Roman betrachten würde.
Am Anfang etwas schleppend, aber dann fand ich es doch richtig spannend.
Meine Erwartungen wurden übertroffen
Ich war mir Anfangs nicht sicher wohin die Reise geht, habe schnell gemerkt das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Das Ende hat mich doch etwas überrascht, nachdem ich lange im Ungewissen war. Sehr zu empfehlen.
Dunkler, sommerlicher Thriller im La Dolce Vita Setting-nicht🌊🏞️🔫🏚️💒
Der Einstieg war spannend und hat direkt mein Interesse geweckt, auch wenn sich die Geschichte zwischendurch etwas gezogen hat. Anfangs haben mich die drei unterschiedlichen Perspektiven und Zeitsprünge etwas verwirrt. Von dieser Art von „Verwirrungsstiftung“ bin ich in Thrillern immer etwas enttäuscht. Mit der Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt und gerade gegen Mitte und Ende haben die verschiedenen Perspektiven auch echt zur Spannung beigetragen. Ab etwa der Hälfte war ich dann komplett in der Geschichte gefangen und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Einen Teil der Auflösung habe ich zwar geahnt, die meisten Plottwists und vor allem das Ende habe ich aber überhaupt nicht kommen sehen. Tilda als Hauptfigur fand ich stellenweise etwas schwach und ihre „seltsame“ Vergangenheit, die nie so richtig erklärt wurde, hat mich etwas im Lesefluss genervt. Trotzdem ist Der dunkle Sommer ein fesselnder, atmosphärischer Thriller mit düsterem Feeling, der mich am Ende absolut überzeugen konnte.
⭐⭐⭐⭐⭐ Packender Thriller von Vera Buck: spannend bis zur letzten Seite, tolle Atmosphäre, italienische Sommerhitze spürb
„Der dunkle Sommer“ war für mich ein Buch, bei dem ich nach dem Zuklappen erstmal dachte: War das jetzt wirklich ein Thriller? 🤔😂 Denn wenn ich ehrlich bin, habe ich hier keinen klassischen Thriller bekommen. Kein permanentes Herzrasen, keine nervenzerfetzende Spannung und kein „Ich muss unbedingt weiterlesen, sonst sterbe ich“. Stattdessen habe ich etwas bekommen, das für mich viel mehr ein Roman mit düsterem kriminellen Hintergrund war. Und wisst ihr was? Das war völlig okay. 😌📚 Die Geschichte spielt in einem verlassenen italienischen Dorf, das schon allein durch sein Setting eine unglaublich besondere Atmosphäre bekommt. 🏚️☀️🇮🇹 Zwischen verfallenen Häusern, alten Geheimnissen und Menschen, die vor ihrer Vergangenheit davonlaufen, entfaltet sich eine Geschichte, die mich zwar nicht von den Socken gehauen hat, die ich aber trotzdem durchgehend gerne gelesen habe. Besonders gefallen haben mir die verschiedenen Zeitebenen. Vor allem Francas Geschichte hat mich komplett gepackt. 😭💔 Nicht, weil sie die lauteste Figur ist. Sondern weil sie in einer Welt lebt, in der von Frauen erwartet wird, still zu sein, wegzuschauen und alles hinzunehmen — und genau das nicht kann. Je mehr man über die Vergangenheit erfährt, desto wütender wird man teilweise. Nicht auf die Geschichte selbst, sondern auf die Realität dahinter. Denn viele der Themen, die hier aufgegriffen werden, haben reale historische Vorbilder. Und genau das macht manches beim Lesen noch beklemmender. 😳 Auch Tilda mochte ich sehr. Ihre eigene Geschichte, ihre Schuldgefühle und ihr Versuch, irgendwo zwischen Ruinen und Neuanfang wieder Halt zu finden, haben sich für mich unglaublich greifbar angefühlt. ❤️ Und selbst Enzo, den ich persönlich die meiste Zeit am liebsten geschüttelt hätte 😭✋, war als Figur gut geschrieben. Ich mochte ihn nicht besonders, aber ich habe verstanden, warum er teilweise handelt, wie er handelt. Und genau das macht für mich gute Charaktere aus. Was dieses Buch für mich stark gemacht hat, waren deshalb nicht die Spannung oder irgendwelche spektakulären Wendungen. Es waren die Menschen. Ihre Verletzungen. Ihre Geheimnisse. Ihre Fehler. Und die Frage, wie sehr die Vergangenheit noch in die Gegenwart hineinwirkt. Fazit Vielleicht kein Thriller, wie ich ihn erwartet habe. Aber eine atmosphärische, gut erzählte Geschichte mit starken Figuren, einem besonderen Setting und Themen, die mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt haben. ☀️🏚️📚❤️

Spannend
Mein zweites Buch von ihr und genau wie Wolfskinder ein absoluter Glücksgriff. Ich liebe die verschiedenen Perspektiven in die man sich schnell rein fühlen kann. Nicht mein letztes Buch von ihr. :)

📚 Rezension | Der Dunkle Sommer - Vera Buck Sehr fesselnd 🫣🏚
Die Story war für mich von Beginn an spannend, tragisch und emotional zugleich. Die Atmosphäre in dem kleinen verlassenen Dorf war düster und sorgte für Spannung. 🏚🌊 Durch die fesselnde Geschichte, welche aus drei Perspektiven erzählt wurde, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und sorgte für mehr Tiefe. 🎭⛵️ Ich habe ständig mitgerätselt und war von dem Plot am Ende überrascht. 🫣 Für mich war es ein sehr guter Thriller und daher eine klare Leseempfehlung.

🏚️⛰️⛵️🐠
Zu Beginn zieht sich die Geschichte für meinen Geschmack etwas, doch mit der Zeit hat sie mich immer mehr gepackt. Gut gefallen hat mir die eher düstere Atmosphäre des kleinen verlassenen Dorfes in Sardinien, die sehr lebendig beschrieben wurde. Durch die verschiedenen Perspektiven (die Geschichte wird durch drei Personen erzählt) erhielt das Buch zusätzliche Tiefe und sorgte dafür, dass ich bis zum Schluss mitgerätselt habe. Immer wieder war ich daher überzeugt, die richtige Person im Blick zu haben – nur um kurz darauf festzustellen, dass ich doch falsch lag.

Wer hier einzieht, kauft mehr als nur Mauern. Er kauft die Geheimnisse, die darin wohnen. Auch die dunklen..
Die Inspiration zu diesem Buch basiert auf wahren Ereignissen in den 1960er-Jahren. Ebenso greift der historische Hintergrund die extreme Armut in bestimmten Regionen Italiens auf sowie dunkle kriminelle Machenschaften, die in ländlichen Gebieten lange Zeit an der Tagesordnung waren. Dieses Buch bringt einem Land und Kultur näher. Es gibt viele spannende Familiengeheimnisse. Das lieben wir doch oder? Der Thriller spielt auf zwei Zeitebenen: im Sommer 1982 und in der Gegenwart. Ob ein Haus für 1 € (gerade mal so viel wie ein Espresso kostet) in einem einsamen Geisterdorf voller Geheimnisse eine gute Idee für einen Neuanfang ist? Findet es heraus..;) Mir hat die subtile Spannung im Hintergrund sehr gut gefallen. Es ist kein rasanter Thriller, sondern eine ruhige und verstörende Geschichte, die von Familiengeheimnissen lebt.
Gute Geschichte, die allerdings erst zum Ende hin Fahrt aufnimmt
Mir hat die Geschichte rückblickend wirklich gut gefallen, schade war, dass ich vorerst nicht so richtig gepackt wurde und daher wirklich lange an dem Buch gelesen hab.
„Es ist, als hätte ich keine andere Wahl, als diesen Dorn immer wieder in die alte Wunde zu drücken, um sicherzugehen, dass sie sich nie ganz schließt. Es ist eine Mahnung. Und gleichzeitig eine Erinnerung daran, dass wir überlebt haben.“ Dieses Buch hat sehr reale, patriarchale Strukturen mit italienischer Geschichte kombiniert. Dadurch, dass es auf Sizilien stattfindet, auch ein tolles Buch für den Hochsommer. Die Protagonisten erwähnen zum Glück fast jede 10 Seiten, wie unglaublich heiß es bei 48,5 Grad ist, damit man nicht vergisst, dass man in Italien am Meer ist. Hab jetzt keine richtigen Schocker gelesen, aber glaube darum ging’s bei dem Buch auch nicht. Es hat sich eher wie eine langsam erzählte Doku über eine Geisterstadt angefühlt, der man nach und nach auf den Grund geht. Finds lesenswert für die Abwechslung im Kopf.

Ein absolut spannender Thriller zum Miträtseln
Wir haben das Buch im Buddyread gelesen und kann ich auch absolut empfehlen zum gemeinsamen Rätseln. Es geht um eine Architektin, die in einem Geisterdorf auf Sardinen einen Neustart wagt. Was sie stattdessen bekommt ist eine Familientragödie, die sich über mehrere Generationen hinweg zieht. Großartig sind die verschiedenen POVs, von denen wir manche über längere Zeit weder einer bestimmten Person, noch einem bestimmten Jahrzehnt zuordnen können. Schon geht das Raten und Rätseln los. Gleichzeitig macht Vera Buck hier ein Thema sichtbar, was in Italien bis in die 90er ein großes Problem für Frauen war (Details würden zu sehr Spoilern). Der Thriller ist super emotional und absolute fesselnd. Nur zum Ende sind mir 2-3 kleine Plotfehler aufgefallen. Das Ende hätte 10 Seiten mehr vertragen, zum Beispiel um zu erfahren was aus Daniele wird. Diese Kleinigkeiten betreffen aber nicht die eigentliche Storyline.
Solide Spannung, aber vor allem ein toller geschichtlich relevanter Plot.
Vera Buck mag es Stränge zusammen zu führen. Während es bei "Das Baumhaus" eher gewollt wirkte, passt es diesmal sehr gut. Ich mochte die Perspektiven und hab es erst sehr spät selbst zusammen bekommen. Die italienische Geschichte der Entführungskultur ist fantastisch und macht das Buch zusätzlich sehr lesenswert. Zwar immernoch kein Thriller, aber ein lesenswertes Krimi-Puzzle.
25| Ich wusste nicht was mich erwartet und wurde nicht enttäuscht.🏖
Ich bin blind in das Buch gestartet und kannte nur den Titel. Die Story und auch die Begebenheit auf der sie basiert ist sehr interessant. Eine Empfehlung für den Sommer.
Kein klassischer Hochgeschwindigkeits-Thriller, aber ein Buch, das sich langsam festsetzt und lange nachhallt.
Ein verlassenes Dorf auf Sardinien, ein Haus für einen Euro und dieses leise, ungute Gefühl, dass hier irgendetwas ganz und gar nicht stimmt. Genau diese Mischung hat mich sofort gepackt. "Der dunkle Sommer" lebt für mich vor allem von seiner intensiven Atmosphäre. Flirrende Hitze, bröckelnde Mauern, bedrückendes Schweigen und ein Ort, der seine Geheimnisse mit aller Macht festhält. ☀️ Vera Buck schafft es, eine Spannung aufzubauen, die nicht laut sein muss, um unter die Haut zu gehen. Das Buch entwickelt sich eher schleichend als rasant, aber genau das hat für mich super funktioniert. Mit jeder Seite wurde die Stimmung dichter, düsterer und beklemmender, sodass ich immer tiefer in diese Geschichte hineingezogen wurde. 🌫️ Besonders mochte ich, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind. Die verschiedenen Perspektiven sorgen dafür, dass sich das Gesamtbild Stück für Stück zusammensetzt, ohne dass man je das Gefühl hat, zu früh zu viel zu wissen. Gerade dieser ruhige, kluge Spannungsaufbau macht den Reiz des Buches aus. 🕰️ Was mir außerdem richtig gut gefallen hat: Hinter der spannenden Story steckt mehr als nur Nervenkitzel. Zwischen den Zeilen geht es auch um Schuld, Verdrängung, familiäre Wunden und die dunklen Seiten einer Gemeinschaft. Das verleiht dem Buch Tiefe und macht es für mich mehr als „nur“ einen Sommer-Thriller. 🖤 Ein kleiner Abzug nur deshalb, weil sich die Handlung an wenigen Stellen für meinen Geschmack minimal gezogen hat und ich mir beim Finale in manchen Momenten noch einen Tick mehr Wucht gewünscht hätte. Trotzdem haben die Atmosphäre, das Setting und die unterschwellige Spannung das für mich mehr als ausgeglichen. 🔥 Fazit: Wenn ihr Lust auf einen atmosphärischen, düsteren und eher leise erzählten Thriller mit starkem Setting habt, dann solltet ihr euch "Der dunkle Sommer" unbedingt anschauen. Kein klassischer Hochgeschwindigkeits-Thriller, aber ein Buch, das sich langsam festsetzt und lange nachhallt. Für mich ein echtes Sommer-Lesehighlight mit Gänsehautfaktor. 🏖️
Einfach nicht meins…
Der dunkle Sommer war für mich der Beweis, dass auch gut bewertete Bücher einfach nicht den eigenen Geschmack treffen müssen. Positiv hervorheben möchte ich den guten Schreibstil sowie interessante, durchaus ansprechende Charaktere – das hat dafür gesorgt, dass ich das Buch bis zum Ende gehört habe. Inhaltlich und thematisch konnte mich die Geschichte allerdings überhaupt nicht abholen. Für mich fühlte es sich weniger wie ein Thriller und mehr wie eine Art historischer Bericht an, wodurch die Spannung weitgehend ausblieb. Ich kann nachvollziehen, warum andere das Buch mögen, für mich persönlich war es jedoch leider nichts.
Endlich mal wieder ein richtig guter Thriller!
Der dunkle Sommer von Vera Buck hat mich endlich mal wieder richtig gepackt. Tilda kauft auf Sardinien ein Haus für einen Euro, in einem verlassenen Geisterdorf. Parallel dazu versucht der Journalist Enzo herauszufinden, was damals in diesem Dorf passiert ist. Dazu kommen Kapitel aus der Vergangenheit eines jungen Mädchens, das früher dort gelebt hat. Ich liebe solche Geschichten mit mehreren POVs und Zeitsprüngen und hier hat das einfach perfekt funktioniert. Das Setting auf Sardinien mit diesem verlassenen Dorf war unglaublich atmosphärisch und spannend. Die Story hat mich total gefesselt und auch die Twists haben für mich richtig gut funktioniert. Ich konnte das Buch kaum weglegen. Für mich ganz klar 4,5 Sterne und definitiv einer der besten Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
Ein Haus für 1 Euro in einer Geisterstadt kaufen? Für Tilda genau das, was sie braucht um Abstand zu den letzten Monaten zu finden. Das Haus weist dunkle Flecken an Boden auf und viele kleine Löcher in den Wänden. Was ist hier nur passiert? Ein alter Mann und seine Tochter könnten mehr wissen. Dann ist das noch Enzo, ein Journalist, der ein Buch über das verlassene Dort schreiben möchte. Es gibt viele unvorhergesehene Wendungen, denn nichts scheint so, wie es sein sollte. Ein wirklich spannendes und informatives Buch, da es auf wahren Geschichten beruht und zeigt, wie früher Machtstrukturen in ländlichen Gegenden Italiens funktioniert haben.
Tolle düstere Atmosphäre, spannende Themen
Ein kleiner Tick an Spannung hat für die 5 Sterne gefehlt. Vera Buck schreibt aber einfach toll, die Grundidee ist sehr interessant und ich mochte die unterschiedlichen Perspektiven. Auf jeden Fall empfehlenswert.
Verena Buck entwirft mit dem sardischen Geisterdorf keinen bloßen Schauplatz, sondern einen psychischen Resonanzraum: ein Ort, der Erinnerung konserviert, Schuld sedimentiert und Schweigen zur eigentlichen Erzählform erhebt. Tildas Entscheidung, alles hinter sich zu lassen und ein Haus „für einen Euro“ zu kaufen, liest sich zunächst wie ein Versprechen von Selbstverwirklichung und kippt dann radikal. Was als Projekt weiblicher Autonomie beginnt, entpuppt sich als Konfrontation mit den strukturellen und zutiefst persönlichen Schatten, die sich nicht einfach renovieren lassen. Besonders stark ist, wie der Roman mit Fragmenten arbeitet: narrative Leerstellen, Andeutungen, das Unausgesprochene. Buck vertraut darauf, dass das Grauen nicht im Offensichtlichen liegt, sondern im Dazwischen. Diese Ästhetik des Unheimlichen erinnert fast an klassische Gothic-Traditionen – nur dass hier keine übernatürlichen Mächte im Zentrum stehen, sondern sehr reale gesellschaftliche Dynamiken: patriarchale Gewalt, familiäre Verstrickungen, das Fortwirken von Trauma. Tilda ist dabei keine „starke Protagonistin“ im klischeehaften Sinn. Ihre Stärke liegt gerade in ihrer Brüchigkeit, in den Rissen ihrer Biografie, die sich Stück für Stück offenbaren. Der Roman stellt damit auch die Frage, wie viel Vergangenheit ein Körper tragen kann, bevor sie sich gewaltsam ihren Weg zurück bahnt. Dass ihr Bruder Nino als Katalysator dieser Erinnerungen fungiert, ist ebenso klug wie beklemmend, denn plötzlich verschiebt sich der Fokus: Weg vom äußeren Mysterium, hin zur inneren Katastrophe. Auch die männlichen Figuren bleiben nicht eindimensional: Enzo als recherchierender Journalist bewegt sich zwischen Aufklärung und Voyeurismus, während Silvios Schweigen fast schon als Komplizenschaft lesbar wird. Das Dorf selbst wird so zur Metapher für gesellschaftliches Wegsehen – ein Kollektiv, das lieber an Flüche glaubt, als sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Was mich besonders überzeugt hat, ist die Atmosphäre: dicht, flirrend, durchzogen von einer latenten Bedrohung, die nie ganz greifbar wird. Genau diese psychologische Spannung trägt den Roman. Ein kleiner Bruch in der inneren Logik einer Nebenfigur hat mich kurz aus dem Lesefluss gerissen – aber nicht genug, um den Gesamteindruck zu schmälern.
„Der dunkle Sommer“ ist weniger ein klassischer Thriller als ein psychologischer Roman über Schuld, Erinnerung und die Unmöglichkeit, der eigenen Vergangenheit zu entkommen. Vera Buck überzeugt mit atmosphärischer Kraft und feinem Gespür für innere Konflikte.

Spannende Story🇮🇹
Ich habe das Buch ab einem bestimmten Zeitpunkt richtig verschlungen. Der Ort, die Story und die Charaktere waren total interessant und man konnte sich alles richtig gut vorstellen. Mit dem Ende habe ich auch nicht gerechnet, es hatte einen richtig guten Plot Twist. An manchen Stellen hätte man bestimmte Situationen und Vorkommnisse noch spannender erzählen können und vielleicht sogar ein bisschen gruseliger, aber ansonsten ein tolles Buch!😊
Kurzweilig, spannend mit echten Schockmomenten
Die Story spielt in einem scheinbar verlassenen Bergdorf in Italien. Die Schwierigkeiten und sozialen Schicksale der Menschen werden zunächst aus der Sicht einzelner Personen und deren Lebenssituation geschildert und durch geschickte Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit am Ende zusammengeführt. Ein Buch welches mich gefesselt und mit bestimmten Schicksalsschlägen echt beschäftigt hat.

Die deutsche Architektin Tilda, stößt durch Zufall auf einen Zeitungsartikel, in dem verlassene Häuser auf Sardinien für 1€ angeboten werden. Die kleine Villa befindet sich in einem Geisterdorf, doch Tilda ist zuversichtlich hier den nötigen Abstand und die Ruhe zu finden, die ihr vorher gefehlt hat… 🇮🇹🏝️⛰️🏚️📵🎣🗞️ Ich habe dieses Buch als Buddyread gelesen, daher habe ich es beendet und nicht einfach abgebrochen. Die Autorin war neu für mich und obwohl mir die Schreibweise und auch die meist kurzen Kapitel gut gefallen haben, hat die Story mich garnicht gefesselt. Es lag wahrscheinlich mehr an mir, als an dem Buch selber, aber ich hab es so langweilig empfunden, das ich in Gedanken ständig abgeschweift bin…. Geschrieben wird aus 3 Sichten, somit springt man zwischen 3 Personen hin und her. 2 befinden sich in der Gegenwart, 1 in der Vergangenheit. Viel mehr kann ich zu dem Buch leider nicht sagen, aber eine leseempfehlung gibt es auch nicht 🙈
Im Zentrum der Geschichte steht eine junge Frau, die einen Sommer in einem abgelegenen Dorf verbringt, wo sie eigentlich zur Ruhe kommen will. Doch schnell merkt sie, dass hinter der idyllischen Fassade etwas nicht stimmt: Die Dorfbewohner wirken verschlossen, es gibt unausgesprochene Regeln – und ein Ereignis aus der Vergangenheit scheint bis in die Gegenwart nachzuwirken. Während sie versucht, die Zusammenhänge zu verstehen, gerät sie immer tiefer in ein Netz aus Geheimnissen und Misstrauen. Statt auf schnelle Action setzt die Geschichte auf ein ruhiges Erzähltempo und psychologische Tiefe, wodurch sich die Handlung konstant fesselnd entwickelt – ich fand es zu keiner Zeit langweilig. Die meist gut ausgearbeiteten Figuren und ihre nach und nach enthüllten Geheimnisse tragen zur intensiven Stimmung bei, die in einem unerwarteten Ende gipfelt. Allerdings kommen ein paar Figuren am Ende zu kurz- da hätte ich gerne noch mehr erfahren…Für mich war es letzendlich kein absolutes Highlight, sondern ein solider, stimmungsvoller Thriller, der vor allem durch seine unterschwellige Bedrohung und durchweg dunkle Atmosphäre nachwirkt.

Mein erstes Buch der Autorin, die Story fühlte sich für mich nach einem Must Read an, hinzu kam das gut ausgestaltete Cover. Wow
Tilda möchte an ihrem jetzigen Leben etwas ändern, und kauft sich für 1€ ein Haus, in einem kleinen vor Jahren verlassenen Dorf in den Bergen Sardiniens, doch welch grundlegende Veränderung das am Ende wirklich mit sich bringt, hat Sie sich wohl so nicht ausmalen können . Die Idee zur Story hatte grundsätzlich Potential und einen Plot auf den so niemals jemand kommen würde. Mir war das Buch jedoch über weite Strecken viel zu fad und eintönig. Erzählt wird das gesamte Buch über aus der Sicht dreier Protagonist*innen, zwei in der Gegenwart und eine in der Vergangenheit. Die ersten ein, zwei Kapitel hatte ich wirklich noch die Hoffnung, das kann was richtig gutes werden, leider konnte die sehr zähe Story mich letztlich aber auch gar nicht catchen. Warum habe ich mal wieder ein Buch beendet, von dem mir ziemlich schnell klar war „das gibt nix mehr mit uns beiden“ …? Das Buch war ein BuddyRead mit zwei Freundinnen. Mein Fazit ist klar, absolut gar keine Leseempfehlung und ein kleiner Reminder an mich, ja auch einen BuddyRead kann man verlassen und das Buch abbrechen.
Man lernt viel über Italien und die Geschichte. Die Auflösung und Zusammenhänge haben mir richtig gut gefallen (sofern man das bei der Thematik sagen kann). Sehr spannend!

Ein heißer Sommer in den Bergen Sardiniens, in dem uralte Geheimnisse aufgedeckt werden - atmosphärische Sommerlektüre
Vera Buck kannte ich bisher noch nicht, aber der Titel versprach gute Unterhaltung für meinen Osterurlaub. In "der dunkle Sommer" nimmt uns Vera Buck mit in ein verlassenes Dorf in den Bergen Sardiniens. Dorthin flüchtet sich die Architektin Tilda vor ihrer zerrütteten Ehe. Für 1€ kauft sie dort ein Haus und renoviert es. Doch ganz alleine ist sie in dem Dorf doch nicht, denn der alte Silvio DiNardo bewohnt noch ein Haus mit seiner Pflegerin, irgendwann tauchen auch der Journalist Enzo und ihr Bruder Nino auf. Nach und nach werden die Geheimnisse um das Dorf Botigalli enthüllt, in dem 1982 ein Massaker stattfand. Erzählt wird in kurzen Kapiteln aus den Perspektiven von Tilda, Enzo und aus der Vergangenheit von Franca. Zwar waren die vielen Personen anfangs noch verwirrend, dies legte sich aber schnell. Der Thriller lebt von seiner Atmosphäre. Man will unbedingt wissen wie die Personen zusammenhängen und was damals wirklich passiert ist. Vera Buck packt mit dem Plot auch die Entführungsindustrie und das Thema Zwangsheirat in Italien an. Mir hat "der dunkle Sommer" richtig gut gefallen.
Das Buch war ok, aber leider auch nicht mehr. Es hat sich teilweise sehr gezogen und erst im letzten Drittel kam mal ein bißchen Spannung auf. Das Ende fand ich gut.
Für mich ein durchweg und in jeder Hinsicht gelungenes Buch!
Der Schreibstil ist fesselnd, atmosphärisch dicht und unglaublich mitreißend. Die Story hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich nach jedem Kapitel unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Besonders beeindruckt hat mich die intensive Charakterentwicklung. Jede Figur wirkt vielschichtig und authentisch, sodass man sich mühelos in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen kann. Die düstere Familiengeschichte ist dabei ebenso beklemmend wie berührend und zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung. Im Zentrum der Geschichte steht eine Gesellschaft, in der Männer die vollständige Kontrolle ausüben, während Frauen ihrer Rechte beraubt sind und lediglich als schmückendes Beiwerk betrachtet werden. Werden die an sie gestellten Erwartungen nicht erfüllt, drohen harte Konsequenzen – Gewalt, Unterdrückung und sogar Entführungen gehören zur erschreckenden Normalität. Das Buch macht eindringlich deutlich, wie wichtig es ist, solche Strukturen sichtbar zu machen, darüber zu sprechen und sie aktiv zu hinterfragen, um sie letztlich aufzubrechen. Trotz der düsteren Thematik liegt ein besonderer Fokus auf der Stärke, dem Mut und der Ausdauer der Frauen – ein Aspekt, der die Geschichte nicht nur erschütternd, sondern auch kraftvoll macht. Die Wendungen sind überraschend und der Ausgang hat mich wirklich getroffen – herzzerreißend und lange nachwirkend. Ein Buch, das emotional unter die Haut geht und definitiv noch lange im Gedächtnis bleibt.
Spannend aber nur ein Rätsel
Das Buch war durchweg spannend wie es gewohnt bin von Vera Buck . Aber es war mir zu viel Rätsel und zu wenig Geschichte . Ich hatte mir mehr geheimnisvolle Geschichte mit dem Haus gewünscht oder mehr Interaktionen mit anderen Protagonisten wie dem Künstler .Die Story war einfach nicht mein Geschmack aber die Spannung und Plots waren sehr gut .
Spannend und wendungsreich
Das Buch ist unglaublich toll geschrieben. Wir haben zwei starke Hauptprotagonistinnen, die ich beide sehr gemocht habe. Auf der einen Seite Tilda, in deren Leben in Deutschland eine Katastrophe passiert ist und die in ein Geisterdorf nach Italien flüchtet. Und in einem Vergangenheitsstrang begleiten wir Franca, die in den 80er Jahren in eben diesem Dorf lebte. Vor allem Franca hat mich schwer beeindruckt in ihrer Rebellion gegen die Umstände. Das Buch entfaltet sich Stück für Stück, man erfährt immer mehr über die Entwicklungen, die aus Botigalli ein Geisterdorf machten. Und tatsächlich fragt man sich bei jeder Figur, die eingeführt wird, wie sie darin verwickelt ist. Sehr atmosphärisch geschrieben und so spannend, ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Auch die realen Hintergründe, die Vera Buck im Nachwort erläutert, fand ich sehr interessant und waren für mich auch neu. Fazit: sicher nicht mein letztes Buch von der Autorin und eine ganz große Leseempfehlung!
Toll. Es hallt nach. Ich fand die Geschichte so gut, konnte kaum aufhören und dachte dauernd drüber nach. Ein altes leeres Bergdorf mit einer so unfassbar furchtbaren Geschichte. Spannend, wie die Geschichte aufgebaut wurde. Und das Ende kam überraschend. Richtig gut.
Tilda, die nach einem furchtbaren Vorfall, flüchtet, und nach ihrem Haus sucht, das sie kaufen möchte. In einem verlassenen Bergdorf wartet es auf sie, findet sie es und kauft es für 1 Euro und fängt mit dem renovieren an. Man spricht über sie, da in dem Haus etwas schlimmes passierte und man spricht über den Geist, eine Stimme, die man laut und klagend hört und der Grusel und die spannende Stimmung, die das Buch einfängt, trägt sich durch das ganze Buch. Ich fand es so gut und wollte unbedingt wissen wie es enden wird und das Ende war Toll. Ein Buch, im heißen Sommer, ein Krimi im Süden Italiens, man spürt den heißen Wind und …. Lest es unbedingt!

Eine Nacht verändert alles !
Das war mein erstes Buch von Verena Buck. Mir gefällt der Schreibstil, es lässt sich einwandfrei lesen und verstehen. In der Story geht es um Italien bzw Sardinien - das war jetzt nicht ganz so meins, aber die Story an sich war gut geschrieben und fesselnd. Man konnte sich durch die verschiedenen Perspektiven in alle hineinversetzen. Ich werde wohl noch andere Bücher von ihr lesen!
✨ Highlight ✨ 5/5 ⭐
Dieses Buch hat mich wirklich begeistert. Ich merke immer mehr, wie sehr ich Thriller als Abwechslung zu Fantasy und Romantasy für mich entdecke. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt: Tilda, Enzo und Franca, die zunächst scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Nach und nach fügen sich die einzelnen Handlungsstränge zusammen. Die Atmosphäre ist stellenweise recht düster, und keine einzige Seite langweilig. Die Spannung bleibt konstant erhalten und die Geschichte entwickelt einen regelrechten Sog. Gekauft habe ich das Buch auf Empfehlung , allein vom Klappentext hätte ich vermutlich nicht dazu gegriffen. Umso schöner, positiv überrascht worden zu sein. Eine ganz klare Leseempfehlung! 💖
Atmosphärische, spannende Geschichte, die im Gedächtnis bleibt!
Das Hörbuch ist absolut zu empfehlen 🎧 Die Erzähler sind fantastisch und die Charaktere, die Handlung sowie die Atmosphäre des Schauplatzes Sardinien haben mich sofort in den Bann gezogen.
Atmosphärisches Highlight mit Gänsehaut-Garantie!
Vera Buck meistert das Spiel mit der psychologischen Spannung perfekt. Die flirrende Hitze Sardiniens und das verlassene Dorf bilden eine Kulisse, die so dicht ist, dass man das Buch kaum weglegen kann. Der Schreibstil ist brillant und zieht einen sofort in den Bann. Zum Finale: Die Auflösung ist zwar etwas eigenwillig, schließt die Geschichte aber konsequent ab. Auch wenn der Schluss nicht ganz an die enorme Intensität des Mittelteils herankommt, bleibt das Buch bis zur letzten Seite eine packende Erfahrung. Fazit: Ein fesselndes Leseerlebnis, das lange nachhallt. Wer atmosphärische Thriller mit einer ganz besonderen Stimmung sucht, wird diesen „dunklen Sommer“ lieben!
Das Buch war nicht schlecht, hatte aber auch für mich persönlich Nichts, was mich sehr gepackt hat. Die Story geht langsam voran, was an sich nicht schlecht ist. Eine Sichtweise ist damals und mehrere in der jetzt-Zeit wodurch es sich weniger langsam anfühlt. Ich würde das Buch insgesamt mehr als Mystery bezeichnen, nicht als Thriller. Das Ende war irgendwie ein bisschen underwhelming weil es so vorhersehbar war und irgendwie auch nicht geschafft wurde die Spannung für das Finale hochzuhalten. Das Ende war irgendwie wie eine Erklärung und antiklimatisch. Trotzdem war das Buch nicht schlecht
Super!!! So eine packende Story habe ich nicht erwartet. Das Buch lüftet seine Geheimnisse erst nach und machte es für mich zu einem der besten Thriller, den ich seit langer Zeit gelesen habe. Ich habe die Auflösung so nicht kommen sehen und ich fand sie grandios. Definitiv nicht mein letztes Buch der Schriftstellerin.
Sehr gut geschrieben und sehr spannend.
Spannend bis zum Schluss und ein überraschendes Ende. Hat mich sehr gut unterhalten.
Ein packender Thriller!
Ein Geisterdorf mit schrecklicher Vergangenheit bildet den düsteren Schauplatz dieser eindrucksvollen Geschichte, die aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Tilda, eine Architektin aus Deutschland, wagt nach einem furchtbaren Arbeitsunfall einen radikalen Neuanfang auf Sardinien. Dort erwirbt sie für einen Euro ein verlassenes Haus in dem Geisterdorf Bottigalli – ohne zu ahnen, welches dunkle Geheimnis dieser Ort birgt. Enzo, ein einheimischer Journalist, verfolgt ein ganz anderes Ziel: Er möchte den letzten Überlebenden interviewen, um mehr über das Massaker im September 1982 herauszufinden, das die Geschichte des Dorfes für immer geprägt hat. Die dritte Perspektive liefert Franca, die den Sommer 1982 aus ihrer Sicht schildert. In dieser Zeit geschehen zahlreiche schreckliche Ereignisse, die ihr Bild von ihrer Familie und dem gesamten Dorf grundlegend verändern. Durch die wechselnden Erzählperspektiven lernt der Leser die Protagonisten intensiv kennen. Nach und nach werden die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Geschichten deutlich, wobei jeder der Charaktere eine schwere seelische Last mit sich trägt. Anfangs empfand ich die Handlung als etwas zäh, doch schon bald entwickelte sich eine durchgehend spannende Atmosphäre, die mich das Buch regelrecht verschlingen liess. Immer wieder wurde ich überrascht, auch wenn sich manche Wendungen erahnen liessen. Besonders beeindruckt hat mich, dass die Autorin im Epilog erklärt, sich von realen Begebenheiten aus Sizilien und Sardinien inspirieren gelassen zu haben. Dadurch wirkt die fiktive Geschichte umso glaubhafter und beklemmender. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, und ich werde mit Sicherheit weitere Werke der Autorin lesen.
Spannend und sehr lesenswert "Der dunkle Sommer", ist ein sehr atmosphärischer, ruhiger und düster Psychothriller mit einem realen Hintergrund, der die Schattenseiten vom sonnigen Italien zum Vorschein bringt. Vera Buck erzählt die Geschichte mit einem großartigen, bildlichen Schreibstil, spannend bis zur letzten Seite, fesselnd und mitreißend. Auf zwei Zeiteben bewegen sich die beiden Handlungsstränge aufeinander zu, überraschend mit kleinen und großen Wendungen. Nach und nach kommen ganz furchtbare Ereignisse ans Tageslicht, die mich erschüttert haben, da einige durch wahre Geschehen inspiriert sind. 5 von 5 Sternen, eine unbedingte Leseempfehlung von mir! Unbedingt auch das Nachwort lesen. Ich freue mich auf weitere Bücher von Vera Buck.

















































