Stellenweise sehr esoterisch, kann man aber drüber hinwegsehen - und Achtung: Fernwehgefahr! 🌊🐚
Zusammenfassend geht es um eines: Selbstfindung Was möchte ich? Was macht mich glücklich? Kann ich Notwendiges mit dem verbinden, was mich glücklich macht? Und wie schaffe ich es, meine Bedürfnisse nicht zurückzustellen, wenn diese sich nicht mit den Bedürfnissen der Menschen in meinem Umfeld decken? All diese Fragen sind in die Geschichte eines Roadtrips eingeflochten. Die Autorin hat wirklich ein Talent, Menschen und Landschaften so zu beschreiben, dass man am liebsten selbst dabei wäre. Und das, obwohl (oder vielleicht auch gerade weil) nichts perfekt ist und eben nicht alles rund läuft und alle sich immer lieb haben. Was für mich persönlich zwei Nummern drüber war, waren Thematiken wie 🚩 Botschaften des Universums, die dir deinen Weg zeigen, du musst sie nur richtig deuten, 🚩 Wünsche ans Universum, die sich auf jeden Fall erfüllen, wenn man nur ganz fest daran glaubt (Sorry, aber ich glaube ja, das Universum hat besseres zu tun, als meine Wünsche zu erfüllen. Existieren zum Beispiel), 🚩 Anziehung: Denke positiv und du wirst Positives anziehen. Nur so können dir gute Dinge im Leben passieren. (Heißt das, depressive Menschen erleben nie irgendwas Gutes und sind daran auch noch selbst schuld? 🤔) Aber zum Glück kann man den Esoterikteil gut ausblenden, weil es nicht ständig nur darum geht und die Kernaussagen des Buches insgesamt sehr positiv sind. (Und ja, diese Rezension bringt mir vermutlich zwei Karmapunkte Abzug. Sorry, Universum.)
