Eine kurzweilige Geschichte für zwischendurch.
Playing Games ist kein besonders tiefgründiges oder aufregendes Buch, hat mich aber für ein paar Stunden gut unterhalten. Die Story rund um Brax und Ty ist nichts Neues oder Weltbewegendes – aber das muss sie auch gar nicht sein, um zu funktionieren. Was mir besonders gefallen hat, war die Dynamik zwischen den beiden. Ihre Wortgefechte waren unterhaltsam, die Chemie spürbar und insgesamt haben die beiden einfach Spaß gemacht zu lesen. Für das, was die Geschichte sein möchte, sind sie auch gut ausgearbeitete Charaktere. Auch die sexuelle Spannung zwischen ihnen war definitiv vorhanden und hat gut funktioniert. Allerdings ging mir die Entwicklung zwischen den beiden etwas zu schnell, und ehe man sich versieht, ist das Buch auch schon wieder vorbei. Das Ende wirkte auf mich etwas abrupt, mit einem unnötig aufgebauschten Streit, der für mich nicht ganz rund war. Der Schreibstil von Riley Hart ist angenehm und leicht zu lesen, wodurch man gut durch die Seiten kommt. Ein kleiner, aber leider merklicher Kritikpunkt: Im deutschen E-Book sind mir einige Fehler aufgefallen – Wortdopplungen, fehlende Wörter oder holpriger Satzbau, bei dem man sich Teile selbst zusammensetzen musste. Das hat das Leseerlebnis auf Dauer etwas gestört. Trotzdem: Ein unterhaltsames Buch für zwischendurch, das keine großen Ansprüche stellt, aber genau das liefert, was es verspricht. Die weiteren Bände werde ich auf jeden Fall auch lesen.























































