Ein Hörbuch zum Nachdenken
Wenn du mit dem Leben bereits abgeschlossen hast und dieses entscheidet, dass du noch nicht fertig bist mit LEBEN!
Ein Hörbuch zum Nachdenken
Wenn du mit dem Leben bereits abgeschlossen hast und dieses entscheidet, dass du noch nicht fertig bist mit LEBEN!
Nach dem Freitod ihres Mann bleibt sie mit der Wut zurück. Aber was steckt dahinter?
„Von hier aus weiter“ erzählt von Marlene, die nach dem geplanten Suizid ihres Ehemannes mit ihrer Wut zurückbleibt und weiterleben muss. Unfreiwillig begleitet wird sie dabei von mehreren sehr liebenswerten Nebencharakteren: dem Handwerker, ihrem ehemaligen Schüler Jack, der bei ihr einzieht, Ida, der Hausärztin, die vor Jahren die Praxis von Marlenes Ehemann übernommen hat, sowie den Söhnen ihres Mannes und deren Familien. Marlene und ich könnten wahrscheinlich kaum unterschiedlicher sein und im wahren Leben wären wir vermutlich eher keine Freundinnen geworden. Aber genau das finde ich an Büchern auch so spannend: andere Charaktere und ihr Innenleben kennenzulernen. Besonders berührt hat mich Marlenes Entwicklung und die allmähliche Auflösung ihrer Wut. Und Auflösung steht hier in zweierlei Bedeutung: Auflösung des Rätsels Warum ist die so wütend und das Sich-von-der-Wut-lösen. Am Ende des Buches ist sie mir sehr ans Herz gewachsen. Andere Charaktere hatten es dagegen leichter, einen Platz in meinem Herzen zu ergattern. Und ja, vielleicht sind einige von ihnen etwas zu glatt oder etwas eindimensional geraten, aber darüber konnte ich gut hinwegsehen, weil es insgesamt eine sehr berührende und herzliche Geschichte ist. Die Kritik in manchen Rezensionen kann ich durchaus nachvollziehen, mir persönlich hat die Geschichte aber sehr gefallen. Trotz der schweren Themen wie Krankheit, Suizid (hier finde ich tatsächlich das Wort Freitod passender), Tod und Trauer bringt das Buch eine gewisse Leichtigkeit und Unbeschwertheit mit, die ich gar nicht richtig beschreiben kann – es ist eher ein Gefühl. Auch der Begriff „Bilanzsuizid“ ist mir als neues Wort hängen geblieben und hat mich beschäftigt. Als Hörbuch ließ sich die Geschichte sehr angenehm hören; Stimme und Erzählweise haben mir gut gefallen. Das (Hör-)Buch würde ich auf jeden Fall Menschen weiterempfehlen, die sich gern mit Themen rund um Tod, Trauer, ungewöhnliche Freundschaften und Lebenskrisen beschäftigen, dabei aber auch in schweren Themen eine gewisse Leichtigkeit suchen.

Von Hier aus Weiter von Susann Pásztor erzählt die Geschichte der zurückgebliebenen Marlene, nachdem ihr Mann sich das Leben genommen hat und sie alleine in ihrem gemeinsamen Haus zurückgelassen hat. Da sind die Söhne von ihrem Mann, zu denen sie aber nie eine innige Beziehung hatte, zu spät war sie in ihr Leben getreten. Und doch ist sie traurig und vor allem wütend, dass ihr Mann sie nach 30 Jahren Ehe einfach so verlässt. Und dann bekommt sie unerwartet einen Mitbewohner, den jungen Jack, der ihr nicht nur gutes Essen kocht, sondern mit seiner Art Marlene aus der Fassung bringt und ganz nebenbei die richtigen Fragen stellt. . Ein wunderbar gefühlvoller Roman, der von Trauer und Wut und Einsamkeit erzählt. Aber auch von Hoffnung und Begegnungen, die unscheinbar wirken, aber doch schwer wiegen. Es ist irgendwie eine Geschichte über Familie, Liebe, Freunde und darüber, wie wichtig es ist, in den richtigen Momenten zuzuhören, da zu sein und manchmal auch Fragen zu stellen. . Ich habe den Roman wirklich gerne gelesen, er hat mich an manchen Stellen überrascht und an anderen wirklich gerührt. Er ließ sich wunderbar weglesen, aber besonders im letzten Viertel des Buches hat es mich aufgrund der Erzählgeschwindigkeit ein wenig verloren. Im ersten Viertel habe ich mich noch gefragt, wo es hingehen soll, im zweiten dachte ich, es zu wissen. Im dritten wurde ich dann doch wieder verwirrt und der vierte hat mich, wie erwähnt, etwas verloren. Aber alles in allem war es immer noch ein sehr liebes, warmherziges Buch.
Nettes Buch mit Längen
An einem Abend gelesen. Das Buch hat sich einfach gut gelesen. Das Thema ist schwer und trotzdem musste ich auch zwischendrin immer mal schmunzeln.
Das war bereits mein drittes Buch von Susann Pasztor und auch dieses hat mir sehr gefallen. Auch in diesem Roman ging es um das Thema Tod und das Zurückbleiben und um die Frage , wie und ob überhaupt das Leben nun weitergehen soll. Sehr realistisch werden die ersten Wochen danach beschrieben und das Buch gibt Hoffnung und Mut, irgendwann dem Leben wieder eine Chance zu geben und sich auch anderen Menschen wieder zu öffnen. Trotz des traurigen Themas gelingt es der Autorin, auch lustige Situationen und Passagen einzustreuen, so dass ich oft auch schmunzeln musste. Ich hatte eine gute Zeit mit diesem Roman und kann ihn euch nur weiterempfehlen !

Ein Buch über das Gehen und das Bleiben – und über alles, was dazwischen liegt. Susann Pásztor schreibt in 'Von hier aus weiter' so feinfühlig über den Abschied, dass es wehtut und gleichzeitig tröstet. ☁️✨

Mood inspired by the book 🌸 not official 🌸 AI-generated 🌸 floral reinterpretation 📚 Von hier aus weiter Am Anfang fand ich das Buch ehrlich gesagt ziemlich langweilig 😅 ich dachte mir schon: gut, dass ich es nur ausgeliehen habe. Aber so ab der Mitte wurde es dann doch richtig interessant 👀✨ dazu entwickelt sich auch eine kleine Liebesgeschichte 💕 Das Ende… ja 🫠 irgendwie hat mir dieses richtige BÄÄÄM gefehlt 💥 dieser Moment, der einen komplett umhaut. Zum Inhalt 💐: Nach dem Tod ihres Mannes zieht sich Marlene komplett zurück 😔 Wut, Trauer und Einsamkeit bestimmen ihren Alltag… bis ein unerwarteter Besuch alles durcheinanderbringt. Langsam merkt sie, dass es vielleicht doch einen Weg gibt… von hier aus weiter
Was für eine schöne Story
Die Menschen sind so sympathisch und ehrlich miteinander; einfach schön! Die Handlung gefiel mich auch sehr. Nahe am Leben plus die schön erzählte Begebung, dass ein Bekannter einzieht.
Ein sehr berührendes Buch
Bitte beachtet, dass es hier um den Verlust eines geliebten Menschen geht und um den Trauerprozess. Die Trauer wird auf ehrliche und schonungslose Weise in diesem Buch verarbeitet, dass mich sehr tief berührt hat. So viele Emotionen überfallen die Hinterbliebenen. So viele Gedanken und Erinnerungen. Es fällt schwer loszulassen und es zu akzeptieren. Marlene geht es da nicht anders. Aber sie hat einen Helfer, der ihr die besten Menschen zur Seite stellt, die sie sich nur wünschen konnte.
Dieses Buch hat mir gut gefallen. Die Art zu schreiben war genau nach meinem Geschmack. Inhaltlich berührend.
Es hat mich leider nicht berührt
Die Geschichte um Marlene ist eigentlich sehr berührend. Sie verliert nach 30 Jahren Ehe mit Rolf ihren Mann, der schwer krank war und sich das Leben genommen hat. In ihre Trauer tritt einer ihrer früheren Schüler, der bei ihr unterkommt und ihr tristes Leben aufbricht. Dazu kommt ein dunkles Geheimnis ans Licht, das Marlene seit Rolfs Tod schwer auf der Seele lastet. Leider konnte mich die Erzählung nicht berühren. Ich habe die Zeilen gelesen, sie konnten aber nicht mein Herz erreichen, ich weiß nicht einmal genau, warum; denn eigentlich ist das Buch recht schön geschrieben. Für mich sind alle Figuren aber unnahbar geblieben. Am ehesten hat mich noch die aufkommende junge Liebesgeschichte angesprochen.
Roadtrip meets Trauerbewältigung! Entspanntes, leicht geschriebenes Buch mit einer Prise Humor an den richtigen Stellen. Das Thema Suiz!d wird hier nicht verteufelt, es wird ganz unaufgeregt darüber gesprochen. Für meinen Geschmack sind die Charaktere etwas zu blass, ich hätte z.B gerne mehr über Marlene‘s und Rolf‘s Ehe erfahren und allgemein hätte das Buch für mich bei solch einem Thema mehr Tiefgang haben können. Ich hatte trotzdem eine gute Lesezeit 📖.
Als wäre ich einen Schritt zu weit gegangen, um einfach wieder umkehren zu können
Ich habe eine Weile gebraucht, um ins Buch und die Geschichte zu finden. Marlene fand ich am Anfang unsympathisch, aber später einfach menschlich. Das Buch macht Mut und ist gespickt mit vielen poetischen Sätzen. Die Sprache ist ruhig und unaufgeregt. Nach dem Lesen hallt es irgendwie noch nach. Insgesamt hat es mir, nach anfänglicher Skepsis, sehr gut gefallen.
Gut, aber das Ende
Das Buch teilt gute Gedanken und Momente, aber das Ende hat mich etwas zurückgelassen. Seltsames Ende. So offen und so schnell. Fand ich dann komisch. Überraschend war die Lektüre auch eher weniger, aber trotzdem unterhaltsam.
"Von hier aus weiter" von Susann Pásztor erzählt mit Feingefühl aber auch leichtem Witz davon, wie Marlene (68 Jahre alt) mit ihrer Trauer umgeht. Ein berührendes und zugleich heiteres Buch. Zum Inhalt: Marlene erscheint das Leben nicht besonders lebenswert. Und sie fühlt sich verraten. Ist wütend statt zu trauern. Erst die Begegnung mit Jack und einem Unbekannten hilft ihr eine andere Sichtweise einzunehmen und einen Neuanfang zu machen.
Kurzweilig und teilweise ergreifend. Gefallen hat mir, dass über schwere Themen ungeschönt geschrieben wurde. Mehrere Stellen / Begegnungen fand ich allerdings zu random und das Ende war mir zu abrupt.
Sanft, ruhig, bestimmt, lieb, warmherzig, beschreibt realistische Trauerarbeit und unerwartete Freundschaften. Hab ich sehr gern gelesen.
Die Grundidee war gut, aber die Umsetzung hat mir nicht gefallen.
Für meinen Geschmack waren das zu viele Zufälle, so dass die Geschichte für mich konstruiert wirkte. Bin auch mit der Hauptprotagonistin Marlene überhaupt nicht warm geworden. Schade, ich hatte mir mehr erhofft!
Die Autorin zeichnet eine Frau mittleren Alters in einer außergewöhnlichen Lebenssituation mit bemerkenswerter Authentizität – selten wird eine Figur so realistisch und zugleich liebevoll dargestellt. Der Ton des Romans ist dabei hervorragend getroffen: Trotz des schweren Themas Trauer und Tod wirkt die Erzählung nicht klagend, sondern lebendig und nuanciert. Die gelungene Mischung aus Ernst und leiser Komik macht das Buch leicht zugänglich, ohne seine Tiefe zu mindern. Besonders überzeugend sind die Figuren, die mit ihren Ecken und Kanten glaubwürdig und greifbar werden. Ich finde dass die skurrilen , leicht übernatürlichen Elemente – wie der unerklärliche Rosenstrauß oder die mysteriösen Nachrichten – den Roman bereichern. Sie entwickeln einen besonderen Reiz und öffnen bewusst Raum für die Fantasie was ich als atmosphärisch sehr gelungen empfinde. Ich würde das Buch mit großer Empfehlung weitergeben – insbesondere an Leser*innen, die sich Themen wie Verlust, Neubeginn und unkonventionelle Beziehungen zwischen den Generationen öffnen wollen
Marlene ist Witwe seit ihr todkranker Mann sich umgebracht hat. Wie sie nun weitermachen soll und ihr Leben leben, ist unklar aber von Tag zu Tag öffnen sich neue Möglichkeiten Eine berührende Geschichte.
Sanft, ruhig, bestimmt, lieb, warmherzig, beschreibt realistische Trauerarbeit und unerwartete Freundschaften. Hab ich sehr gern gelesen.

Ich mag Geschichten bei denen viele unterschiedliche Charaktere zusammenkommen und wenn es dann noch einen Roadtrip gibt ist das voll meins. Das Buch hat, trotz des schweren Themas eine Leichtigkeit bei mir ausgelöst und ich fand alle Charaktere sehr gut dargestellt, auch wenn ich mir die ein oder andere Vertiefung gewünscht hätte. Das Ende hat mir auch sehr gut gefallen, weil ich zwischendrin echt nicht wusste wie die Geschichte ein gutes Ende bekommen kann. Der Abschluss der Geschichte war für mich rund und gelungen.
Meine Güte, ich geh jetzt erst mal heulen und Cindy Lauper hören 🥹❤️🩹
Vorsicht! Thema selbstbestimmtes Streben

Schrullige Charaktere mit ner super Entwicklung - mag es sehr!!
olles Buch! Ich bin einfach Fan von unperfekten Charakteren, die bissle schrullig sind und sich im Laufe des Buches entwickeln. Es geht um eine Frau, deren mann stirbt und sie überlegt wie sie auch sterben kann, weil sie hat keine Lust mehr. Klingt traurig, aber isses gar nicht. Durch einen Zufall stolpert ein ehemaliger Schüler von ihr in ihr Leben. Ich mag diese ungewöhnliche Verbindung, die schrullige Freundin und dieses ganze Dorf und Family Leben drumherum. Wenn ihr sehr direkten Schreibstil, Charakterentwicklung und einfach ne schrullige, nette Geschichte mit Tiefgang sucht - hier seid ihr richtig! 😍

Von hier aus weiter von Susann Pasztor Dieses Buch hat mich nachdenklich zurückgelassen. Susann Pasztor erzählt sensibel und feinfühlig über Verlust, Neubeginn und die unerwarteten Wege, die Menschen zueinander führen. Ihr Schreibstil ist ruhig und präzise, manchmal fast zu still – ich musste mich zwischendurch zwingen, dranzubleiben, weil das Tempo sehr gemächlich ist. Was mich beeindruckt hat, ist die emotionale Ehrlichkeit der Geschichte. Die Figuren wirken authentisch, mit all ihren Schwächen und Unsicherheiten. Trotzdem blieb ich an einigen Stellen auf Abstand, als würde ich das Geschehen eher beobachten, als es wirklich zu fühlen. Vielleicht liegt genau darin die Ambivalenz dieses Buchs: es berührt, aber leise, fast unmerklich. Ein ruhiger Roman über Abschied, Nähe und den Versuch, weiterzumachen – nicht perfekt, aber ehrlich. ★★★☆☆ (3 von 5 Sternen)
selten so ein leichtes buch über so ein schweres thema gelesen und auf jeden fall süße charaktere auch, wenn die spannung nachlässt im verlauf
Vorweg: ich mochte es. Der Autorin gelingt ein ganz langsames Buch mit sympathisches Protagonisten und einer sehr reduzierten Storieline. Sie erzählt in einer wunderbar bildhaften Sprache und mit viiiielen Dialogen eine unaufdringlich Geschichte über Verlust, Wiederentdeckung, Freundschaft, Wut&Mut und Wiedergeburt. Marlene, Ida und Jack sind ein so subtil lustiges Dreamteam, ohne es zu wollen. Einzig die Söhne gingen mir echt auf den Keks, solche Verwande kennt aber irgendwie jeder.

🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📝 Rezension 📚 Rezensionsexemplar / Roman #überraschungspost #kiepenheuerundwitsch #kiwiverlag #susannpásztor #vonhierausweiter #Trauer #tod #trauerbewältigung #Suizid #Suizidabsicht ❓️Warum wollte ich das Buch lesen? Das Buch kam als Überraschungspost vom Verlag. Eigentlich hätte ich es vielleicht gar nicht zur Hand genommen, denn „Kat & Easy“ von Susann Pásztor hatte mich damals nur mittelmäßig begeistert. Entsprechend war ich skeptisch. Aber manchmal sind es ja gerade die skeptisch gestarteten Bücher, die dann am Ende überraschen. 🔎 Worum geht’s? In "Von hier aus weiter" geht es um Marlene, die nach dreißig Jahren Ehe plötzlich Witwe ist und das nicht unbedingt gut erträgt. Zwischen Wut, Rückzug und dem Gefühl, dass alles sinnlos ist, hängt sie fest. Erst, als ein alter Bekannter als Klempner wieder in ihr Leben tritt, kommt Bewegung ins Spiel. 🧠 Meine Meinung: Mir gefiel besonders dieser Mix aus traurigem Thema und humorvollen Momenten. Schon die erste Szene auf der Toilette bei der Beerdigung ist herrlich absurd: eklig, ja, aber auch so lustig, dass ich lachen musste. Überhaupt mag ich es, wenn ernste Geschichten durch Humor leichter werden. Die angeheiratete Familie rund um Marlene ist zwar ziemlich eigen, aber trotzdem liebenswert, weil man im Laufe der Geschichte merkt, dass sie es eigentlich nur gut meinen. Die zusätzliche Geschichte rund um Jack und Ida mochte ich auch und lädt förmlich dazu ein, weitererzählt zu werden. Das Ende kam überraschend. War jetzt zwar kein echtes Highlight für mich, aber dennoch sehr unterhaltsam und deutlich besser, als ich nach meiner Skepsis erwartet hatte. ✅️ Fazit: Eine kleine Überraschung, die sich gelohnt hat. Warmherzig, skurril und mit genug Humor, um auch schwere Themen leicht(er) zu machen. Keine große Offenbarung, aber definitiv ein Buch, das man gerne liest und den Raum lässt, auch noch eine andere Geschichte (Jack & Ida) weiterzuerählen.
Das Buch hat mich positiv überrascht. Es war eine spontaner Cover-Ausleihe aus der Bücherei. Das Buch hat mir schlicht gefallen und ich habe mich ohne Wissen des Inhalts drauf eingelassen. Marlene ist nach dreißig Jahren Ehe Witwe und trauert und möchte am liebsten sterben. ein unerwarteter Besucher bringt ihr Leben nun durcheinander. Es waren hier die interessante Figuren, die mich angezogen haben. Die strenge Marlene, patent, bodenständig, distanziert, nun voller Wut, aber auch voller unausgesprochener Dinge. Der unerwartete Besucher, ein grundanständiger Mann. Die befreundete Hausärztin, die Marlene sanft dazu bringt sich mit ihrem Leiden auseinander zu setzen. Die nervigen Stiefsöhne, die es eigentlich gut meinen, aber doch übergriffig sind. Alles für sich gestanden interessante Charaktere, da hätten man Bücher mit füllen können. Die Beschreibungen der trauernden Marlene fand ich sehr realistisch und konnte mich gut in sie hinein versetzen. Dann ein kleiner Roadtrip, auf der Suche nach Antworten. Und ich liebe Roadtrips in Büchern. Ein Roman, der aus dem Leben gegriffen scheint und mich durch die Seiten hat fliegen lassen.
Dieses Buch macht -trotz trauriger Momente- richtig glücklich. Ein Juwel.
Charmante Trauerbewältigung Der Doppelselbstmord des langjährigen Paars ist misslungen, die überlebende Witwe ist wütend. Durch Zufall lernt sie Menschen kennen, die ihr neuen Lebensmut geben. Nett
Was für ein wunderbares Buch über die Liebe, über Trauer, über Freundschaft....sehr berührend. Ich mochte die Geschichte sowoe Marlene, Ida und Jack unwahrscheinlich gern. Habe ich die Triggerwarnungen übersehen? Triggerwarnung: Suizid! Unbedingt beachten. Ansonsten - große Leseempfehlung!
Ruhig erzählter und eindringlicher Roman ⭐️⭐️⭐️⭐️
„Von hier aus weiter“ ist ein langsam und ruhig erzählter Roman, gelegentlich aufgelockert mit humorvollen Szenen. Susann Pásztors Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen. Obwohl ich mit der Hauptprotagonistin Marlene nicht so recht warm wurde und ihre Handlungen zunächst nicht recht nachvollziehen konnte, war die Leere, die sie fühlte, deutlich spürbar. Die Wende der Geschichte war für mich überraschend und das offene Ende bietet Raum zum Nachdenken.
Starker Anfang, dann leider ziemlich nachgelassen
Mir hat die Story von “Von hier aus weiter” grundsätzlich gut gefallen, die Charaktere habe ich auch sehr gemocht. Allerdings habe ich trotz den wenigen Seiten super lange zum Lesen gebraucht, weil das Buch irgendwann einfach ziemlich langweilig wurde. Manche Sachen haben für mich in der Handlung auch wenig Sinn ergeben. Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen können, sehr schade.
Ein einfühlsamer Roman über Abschied, Trauer, Wut und den Versuch nach einem Verlust weiterzumachen. Aber auch um Freundschaft. Zu Beginn war ich unsicher, was ich von der Protagonistin Marlene halten soll, wie ich sie einschätzen soll, aber über die Zeit mochte ich sie sehr gerne. Vor allem in Kombination mit Jack und später auch Ida. Ein sehr flüssiger und angenehmer Schreibstil mit einer Prise Humor, nimmt die Schwere raus, lässt die Ernsthaftigkeit aber bestehen. Leider konnte er mich emotional nicht so sehr catchen, wie gewünscht.
Auf nur 256 Seiten wird so viel erzählt, Trauerbewältigung, Freundschaft, zu einander finden. Auch wenn Marlene gewöhnungsbedürftig in ihrer Art ist hat man vieles gelernt zu verstehen. Der Schreibstil ist locker aber mit Tiefgang und einer Prise Humor. Neben dem traurigen Tränchen gab es auch Lachtränchen. Das Ende kam vielleicht etwas zu schnell, aber alles in allem ein Buch das mir sehr gut gefallen hat.
Lesemonat Juni: https://youtu.be/fQ-_Y8HAyok?si=ZPp600MLHY4wIkZr Marlene steht plötzlich allein da – nach drei Jahrzehnten Ehe ist sie Witwe. Ihr Haus ist groß, ihre Zukunft leer, und ihr Schmerz so leise wie hartnäckig. Unterstützung lehnt sie ab, Freunde ignoriert sie konsequent. Stattdessen plant sie ihren Suizid – mit stoischer Klarheit. Doch das Leben, wie es so spielt, hat einen ganz anderen Plan mit ihr. Ein unerwarteter Besucher steht vor der Tür und wirbelt nicht nur ihre Pläne, sondern gleich ihr ganzes Innenleben durcheinander. Susanne Pásztor erzählt in ihrem Roman von einer Frau, die alles verloren zu haben scheint – und dann langsam, tastend und widerwillig doch wieder zurück ins Leben findet. Das klingt nach schwerer Kost, doch genau hier liegt die Stärke dieses Buches: Es erzählt von Schmerz, Einsamkeit und innerem Aufbruch – und tut das mit Wärme, feinem Witz und einer ruhigen Tiefe, die unter die Haut geht. Ich habe das Buch im Rahmen der Leipziger Buchmesse entdeckt und durfte dort einer Kurzlesung von Susanne Pásztor lauschen – und was soll ich sagen: super sympathische Autorin, die ihre Geschichte mit viel Charme und Herz präsentierte. Leider wurde dabei ein zentraler Twist bereits verraten – ein Detail, das im Buch erst nach gut 113 Seiten kommt. Das hat mir persönlich ein wenig den Überraschungseffekt genommen. Nicht schlimm, aber schade – denn die Geschichte hätte diesen Oha-Moment selbst entfalten dürfen. Marlene als Hauptfigur hat mich dennoch beeindruckt. Ihre Trauer ist anders – nicht pathetisch, sondern innerlich brodelnd. Man spürt ihre Wut, ihre Verzweiflung, ihre fast schon aggressive Stille. Gerade diese Ambivalenz hat sie für mich sehr greifbar gemacht. Pásztors Stil passt dazu wunderbar. Die Dialoge sind lebendig, oft humorvoll und dabei immer zutiefst menschlich. Auch die Nebenfiguren wie Jack und Ida haben mein Herz erobert – sie sind nicht nur liebevoll gezeichnet, sondern bringen Wärme, Leichtigkeit und ein wenig Chaos in Marlenes festgefahrenes Leben. Und doch – ganz restlos begeistert war ich am Ende nicht. Vielleicht lag’s an den hohen Erwartungen nach der Lesung und den vielen begeisterten Stimmen. Oder daran, dass das Ende mir zu abrupt kam und mich nicht völlig überzeugt hat. Es war stimmig, ja, aber es fehlte mir das gewisse Etwas, das aus einem guten ein großartiges Buch macht. Trotzdem: Von hier aus weiter ist ein feinfühliger Roman über Verlust und Neuanfang, über das Wachsen in der Krise und über die Kraft, weiterzumachen.
Wollte ich wirklich gern mögen, fand ich aber einfach nur völlig überzogen. Habs abgebrochen.
Eine entspannte, angenehme Geschichte für zwischendurch, konnte mich jedoch, trotz schwieriger Thematik, emotional nicht ganz mitreißen.
Überraschend gut.
Das Buch fiel mir zufällig in der Bibliothek in die Hände und der Klappentext klang sehr interessant. Obwohl es gar nicht so viele Seiten hat, steckt eine große Geschichte dahinter mit einer perfekten Länge. Es ist durchaus tiefgründig, aber auch lustig und warmherzig. Das Ende kam zwar irgendwie abrupt, aber auch genau richtig.
Marlene wacht nach 30 Jahren Ehe neben ihren Mann auf . Er ist gegangen ( freiwillig) - sie ist immer noch da und sowas von wütend. Eigentlich überlegt sie nur noch, wann und wie sie ihm folgen kann. Doch dann kommen der Klempner Jack, Ida die Ärztin und ein Brief ihres verstorbenen Mannes, der in Wien bei Wally liegt, ihr in die quere. Ja, Freitod/ Suizid ist ein Thema, Liebe, Trauer,Wut , Freundschaft auch. Der Schreibstil ist leicht zu verstehen und trotz des Themas schmunzelt man als Leserin/ Leser oft. Einiges ist mir zu fix gegangen - aber für mehr Erklärungen hätte es mehr Seiten gegeben- und die brauchte ich für diese Geschichte nicht.
Einer der besten ersten Sätze in Büchern und eine wundervolle Geschichte. Fand es ganz toll. Große Empfehlung!
"Von hier aus weiter" ist ein einfühlsamer Roman über Abschied, Trauer, unbändige Wut und den Versuch weiterzuleben nach dem Tod eines geliebten Menschen. Mit ihrem leichten und witzigen Schreibstil nimmt Susann Pásztor jede vermutete Schwere aus der Situation und lässt die Geschichte locker wirken. Mir hat besonderer gut gefallen, wie sich die Protagonistin Marlene nach und nach auch auf unbequeme Fragen einlässt und dass es neben Marlene auch eine kleine weitere Nebenhandlung gibt. Gerne hätte ich das Leben von Marlene, Ida und Jack noch ein paar Seiten weiterverfolgt.
Das Buch ließ sich sehr flüssig und schnell lesen, trotz der nicht einfachen Thematik. Die Hauptprotagonistin Marlene nimmt einen mit. Sie ist kein einfacher Mensch und ich habe mich durch das ganze Buch hinweg gefragt, war das Liebe zwischen ihr und ihrem Mann? Aber wie definiert man Liebe, das tut wahrscheinlich jeder auf seine eigene Weise. Auf jeden Fall waren sie Gefährten und ohne ihren Gefährten will sie nicht mehr sein. Die angeheirateten Söhne und ihre Familien gehen ihr gewaltig auf die Nerven und können ihr Verhalten nicht nachvollziehen. Aber ich glaube das eigene Empfinden bei einem derartigen Verlust kann keiner nachempfinden, da jeder anders auch damit umgeht. Das Jack plötzlich wieder in ihr Leben tritt ist eine tolle Fügung des Schicksals. Ich glaube nicht an Zufälle, sehr wohl aber an Schicksal. Er hat es selbst nicht leicht im Leben gehabt und hält Marlene auf so tolle Weise einen Spiegel entgegen, dass man ihn einfach gern haben muss. Wer Jack ist und was er tolles macht, das müsst ihr selbst lesen. Wir haben hier meines Erachtens ein großartiges Buch, was einen zum Nachdenken animiert, zum Innehalten und auch dazu, sich bewusst zu machen was man alles hat. Wie glücklich und reich man ist, unabhängig von Geld oder Besitztümern - man muss nur genau hinsehen und achtsamer sein. Ein Buch dem ich von Herzen eine absolute Leseempfehlung ausspreche. Ein grandioses Buch, was ich erst mal sacken lassen musste.
Starker Anfang aber dann
Trauert sie wirklich ?oder kann sie mit ihrem Singledasein noch nichts anfangen? Ein paar Sätze über ihre jährliche Reise nach Naxos mit ihrem Mann, obwohl die die Sonne nicht vertragen hat. Warum war sie nicht einfach zu Hause geblieben? Da kann man hoffen, dass Ehefrauen sich ein wenig emanzipieren Dann kommt der Klempner und ehemalige Schüler und die Trauer ist vergessen. Ich mag so leichte Cozy Bücher einfach nicht. Kochbücher auch nicht. Mein Interesse ging gegen null. Keine Empfehlung.

Und das, was bleibt.
Dieses Buch hat sich angefühlt wie eine Decke, in die man sich auf der Couch einhüllen möchte. Trotz der Schwere des Themas warm und tröstlich. Die Sprache ist ohne viel Schnörkelei - klar, auf den Punkt und gleichzeitig berührend. Es geht um Brüche im Leben; und um die Frage: Was kommt danach? Besonders betonen möchte ich, dass Ruth Reinecke als Sprecherin für mich den perfekten Ton im Hörbuch getroffen hat.
Wenn man ein Buch mit Tränen in den Augen zuklappt, nachdem man es in 1,5 Tagen durchgelesen hat, muss man dann noch mehr sagen? Nur so viel: Das war schön. Traurig schön. Ich mochte eigentlich alles an der Geschichte von Marlene, Jack und Ida.
Nach dreißig Jahren Ehe bringt sich Rolf um und zurück bleibt seine Witwe Marlene. Sie lässt keinen an sich heran und hat auch keinen Lebensmut mehr. Jack und Ida, die sich Sorgen um Marlene machen und versuchen alles damit ihr Lebensmut wieder kommt. Durch eine Nachricht von ihrer Freundin aus Wien machen sich die drei auf eine Spannende Reise zu ihr. Ein tolles Buch über Wut, Trauer aber auch Vertrautheit und Freunde. Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, allerdings war das Ende sehr plötzlich. Ich hätte gerne gewusst, wie es weitergeganen wäre für Jack,Ida, Marlene und Wally.
Nach 30 Jahren ist Marlene plötzlich Witwe. Vieles kann sie nicht verstehen vor allem ist sie wütend. In ihrer Trauer wird ihr alles zu viel. Als sie einmal eine Klempner braucht steht auf einmal Jack vor der Tür und und zieht bei ihr ein. Und eine neue Reise beginnt. Dieser Roman hat natürlich viel mit Trauer und Trauerbewältigung zu tun aber auch viele humorvolle und herzergreifende Momente wo es um Freundschaft geht. Möchte gar nicht viel mehr zum Inhalt sagen . Lest es einfach selber.