
Der Horrorroman „Das Fenster: Sie lauert hinter Glas“ von Julian Schulze erzählt die Geschichte von psychisch angeschlagenen Lukas, der nach einer Trennung in eine neue Wohnung zieht, um sein Leben neu zu ordnen. Doch in der Wohnung geschehen merkwürdige Dinge, die ihn nachts nicht mehr zur Ruhe kommen lassen. Besonders ein verborgenes Fenster hinter einem Schrank wirkt geheimnisvoll und scheint mit den unheimlichen Ereignissen verbunden zu sein. Lukas versucht herauszufinden, was hinter dem Fenster steckt, verliert dabei aber immer mehr die Kontrolle über seine Gedanken und Gefühle. Das Buch schafft eine spannende und düstere Stimmung und zeigt, wie Angst und Einsamkeit einen Menschen verändern können. WOW,was war das?! Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite komplett begeistert. Es war mein erstes Buch von Julian Schulze und ich war sofort von seinem unglaublich intensiven Schreibstil gefesselt. Ich habe mit Lukas total mitgefühlt und wollte ihn an manchen Stellen am liebsten schütteln, weil sein Zerfall so greifbar und echt wirkte. Die unheimlichen Szenen haben bei mir ständig für Gänsehaut gesorgt und mehr als einmal wollte ich einfach nur rufen: „RAUS DA!!!“. Besonders stark fand ich, wie die Spannung immer weiter aufgebaut wurde und schließlich in einem richtig packenden Ende gipfelte. Trotz der düsteren und beklemmenden Stimmung konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen, weil mich die Geschichte komplett in ihren Bann gezogen hat. Für mich steht fest, dass das definitiv nicht mein letztes Buch von Julian Schulze sein wird.



















