Schauplatz Wien - Leichenfund in der Gruft einer Kirche – Ein Priester, besessen von Mordfällen – eine ehemalige Kommissarin die von ihrer Vergangenheit verfolgt wird.
Pater Simon Westerholt und Ex-Kommissarin Lucia Storm ermitteln gemeinsam in dem Fall der geköpften Frauenleiche. Wer konnte die Leiche, ohne Aufsehen, in der Gruft platzieren oder wurde sie dort ermordet? Ich fand die Protagonisten gut dargestellt, jeder für sich passend in seiner Rolle. Das Buch liest sich flüssig und wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, auch aus der Sicht des/der Täters/Tätein. Man rätselt mit und bleibt bis zum Schluss im Dunklen, wer es tatsächlich ist. Der/Die TäterIn spielt alle gegeneinander aus und es gibt auch einige Plot Twists aber trotzdem baut sich die Spannung nicht richtig auf die einen Thriller ausmachen, ich würde das Buch eher als Kriminalroman einstufen. Was mir sehr gefehlt hat war, der Wiener Dialekt bei manchen Dialogen, es würde das Buch authentischer machen weil der Krimi ja in Wien spielt und ich mir z.B. den Priester als Nicholas Ofczarek gut vorstellen kann. Außerdem fand ich es komisch, dass ständig Tee angeboten wurde. „Darf ich Ihnen etwas anbieten, einen Tee vielleicht?“…HALLO… wir sind in Wien, wir trinken Kaffee! Tee passt gar nicht, zumindest nicht ständig. Mir gefiel es, dass Pater Simon gerne mit Gott spricht der aber nicht mit ihm 😉das fand ich witzig. Zum Glück sprach stattdessen der Hl. Martin mit ihm, das hat etwas von Don Camillo und Peppone. 😂 Die Spannung hat mir etwas gefehlt deshalb habe ich mich für 3🌟entschieden trotzdem werde ich irgendwann wieder einen Thriller/ Kriminalroman von Alex Wagner lesen.



