
Emotional, warm und voller Sehnsucht, eine Second-Chance-Romance, die von Trauer, alten Gefühlen und einem ganz besonderen Wiederannähern lebt.
‼️ Achtung Spoiler ‼️ Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass mich dieses Buch so mitnimmt. Ich hab es eher „nebenbei“ angefangen, weil ich gerade sowieso in dieser CEO-Richtung unterwegs war, aber das hier ist so viel mehr als das. Für mich geht es überhaupt nicht um Boss und Angestellte, sondern um zwei Menschen, die sich schon ewig kennen und eigentlich schon immer mehr füreinander waren, als sie sich eingestehen wollten. Amanda und Griffin sind in erster Linie beste Freunde. Und genau das merkt man. Diese Vertrautheit, diese unausgesprochenen Gefühle, dieses „wir könnten so viel mehr sein“ — das zieht sich durch das ganze Buch. Was ich besonders mochte, war dieses langsame Wiederannähern. Nicht überstürzt, nicht erzwungen, sondern wirklich Schritt für Schritt. Durch diese Bucket List, die gemeinsamen Momente, die Gespräche… man merkt einfach, wie da wieder etwas entsteht, das nie ganz weg war. Und ich sag’s ehrlich: Ich musste das Buch mehr als einmal weglegen oder einfach ins Kissen kreischen, weil manche Szenen so schön, so intensiv oder auch einfach emotional waren 🥲 „Ich bin der Typ, der sich unsterblich in seine beste Freundin verliebt.“ Dieser Satz beschreibt Griffin einfach perfekt. Man merkt die ganze Zeit, wie tief seine Gefühle gehen, nicht nur jetzt, sondern schon damals. Und auch Amanda… sie hat mich teilweise echt fertig gemacht. Wie sie all die Jahre ihre Gefühle runtergeschluckt hat, nur damit er glücklich ist — das tat beim Lesen richtig weh. „Ich habe dich so sehr geliebt, dass ich dich rundum happy sehen wollte.“ Das ist für mich einer der stärksten Punkte im ganzen Buch. Diese Art von Liebe, die nicht egoistisch ist, sondern loslassen kann, auch wenn es einen selbst zerstört. Was für mich nochmal richtig reingehauen hat, war die ganze Geschichte mit Kaiya. Das hat dem Buch so viel Tiefe gegeben, aber gleichzeitig… ich weiß nicht, ob ich ihr hätte verzeihen können. Das, was sie getan hat, war einfach krass und hat so viel kaputt gemacht. Ich fand es aber gut, dass das nicht einfach „leicht“ gelöst wurde. Die Dynamik zwischen Amanda und Griffin ist einfach das Herzstück. Dieses Hin und Her, die Spannung, die Gespräche und dann diese Momente, in denen alles hochkommt… das hat mich komplett abgeholt. Und das Ende? Hat sich einfach richtig angefühlt. Nicht übertrieben, nicht zu schnell, sondern genau passend für ihre Geschichte. Und ganz ehrlich: Für mein erstes Buch von der Autorin war das richtig stark. Der Schreibstil ist so angenehm und gleichzeitig emotional, dass ich komplett drin war.


