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Eine schöne Reise nach Triest geht zu Ende. Habt ihr gewusst das Triest erst zu Österreich gehört hat?
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Eine schöne Reise nach Triest geht zu Ende. Habt ihr gewusst das Triest erst zu Österreich gehört hat?
Allen Widrigkeiten zum Trotz ! Schöner 2. Band der Triestsaga
Fabrizio reist beleidigt ab, als Viktoria ihm sagt, dass sie ihn nicht heiraten will. Auch Valeria, seine Schwester, wird vom Leben enttäuscht und so tun sich die 2 Mädels zusammen um die Pension Hortis zu retten, an der Vicky so sehr hängt. Währenddessen gibt es Unruhen in Triest. Die Italiener, die Habsburger, die Solowener, jeder will sein Recht für sich durchsetzen. Das ist nicht gut für den Tourismus. Das Zimmermädchen Fanika gerät dadurch zwischen die Fronten. Als Melitta deshaob mit ihrem Bruder sprechen will, erkennt sie, dass nicht alle Triester so privilegiert sind wie sie und viele von ihnen in bitterer Armut leben müssen. Und dass auch Geld nicht alles heilen kann. Crispino, Fabrizios Bruder, den man in Amerika wähnt, ist immer noch überzeugt davon um sein Erbe und Geburtsrecht als Winzer gebracht worden zu sein. Mit unlauteren, um nicht zu sagen fiesen, Methoden versucht er Fabrizio sein geliebtes Weingut abspenstig zu machen, was wiederum schwere Folgen für die Pension Hortis, Vichy und ihrer Familie hat. Wird es Victoria und Fabrizio gelingen wieder zusammen zu finden und das zu retten, was ihr Lebensinhalt ist? Und wird letztendlich auch Melitta endlich ihr Glück finden? Dieser Teil hat mir noch besser als der erste gefallen. Die naive Viktoria ist reifer und erwachsener geworden und auch die Handlung insgesamt ist anspruchsvoller. Man sollte aber um alles zu verstehen unbedingt den ersten Teil zuvor lesen.
Viel Gefühl, Liebe und die Suche nach dem Glück Illuster startet der zweite Teil der Geschichte. Die Pension Hortis hat viele Buchungen, Triest ist bei den Gästen aufgrund seiner ruhigen und gemächlichen Lebensweise beliebt. Dieses auch deshalb, da Vicky und Melitta zwischenzeitlich Hand in Hand in der Pension zusammenarbeiten. Fabrizio und Vicky lieben sich, ungewöhnlich für die Zeit sind sie aber nicht miteinander verheiratet, obwohl Fabrizio sich dieses sehr wünscht und Vicky gerne auf sein Weingut mitnehmen würde. Stattdessen reist er hin und her, bis die beiden über eine Heirat in Streit geraten und Fabrizio aus Triest abreist. Damit gerät der Stein ins rollen, denn Crispino hat sie im Blick. Der jüngere Bruder von Fabrizio ist nicht - wie alle vermutet haben- mit seiner Abfindung nach Amerika abgereist, sondern sinnt auf Rache. Er ist der Auffassung das Weingut stehe ihm zu. Hierbei versucht er Partner zu finden. Zu den Machenschaften von Crispino tritt hinzu, dass Triest in politische Turbulenzen gerät, neben der österreichischen und italienischen Bevölkerung, die miteinander Probleme haben, tritt auch die slowenische Bevölkerungsgruppe, die in Armut lebt und als Arbeiter ausgebeutet wird. Hierbei werden auch neue Protagonisten von der Autorin geschickt in die Handlung eingewoben. Neben dem Zimmermädchen Fannika in der Pension, spielt ihr kriegsversehrter Bruder Dejan und die jüngste schwindsüchtige Schwester eine große Rolle in der Geschichte. Melitta und ihre Mutter Agathe wollen nicht nur der Pension, die in Turbulenzen gerät helfen, sondern auch den drei Geschwistern. Ob dieses gelingt? Und wie geht es mit der Pension weiter und mit Vicky und Fabrizio? Der zweite Teil hat mir noch besser gefallen wie der erste. Die Protagonisten sind reifer geworden. Der amüsante heitere Stil aus dem ersten Teil ist mehr in eine einfühlsame und tiefgründigere Erzählung übergegangen, was mir sehr gut gefallen hat. Melitta und ihre Mutter nehmen einen größeren Teil der Geschichte ein, es werden ihre familiären Hintergründe erzählt. Auch die neuen Protagonisten haben sich wunderbar in die Geschichte eingefügt. Große Gefühle und auch die Liebe kamen nicht zu kurz. Das fand ich sehr schön und hat mich ans Buch gefesselt. Wie auch der erste Teil war die Geschichte leicht und gut lesbar. Wer den ersten Teil nicht kennt, kann auch in diesen einsteigen, es werden einige Erklärungen gegeben, wobei ich zum Verständnis doch anraten würde, zuvor den ersten Teil gelesen zu haben. Dann macht die Geschichte sicher mehr Spaß. Auch dieser Teil ist in sich abgeschlossen, allerdings ist für mich die Geschichte noch nicht auserzählt. Ich hoffe sehr auf einen nächsten Teil. Ich empfehle den Roman sehr gerne für schöne Lesestunden weiter.
Im zweiten Teil der Triest-Saga von Charlotte Lyne, „Das verborgene Glück“, merkt man schnell, dass „Vicky“, Viktoria Hortis erwachsen geworden ist. Sie führt mit großer Leidenschaft die Pension Hortis in Triest und hat mit dem Winzer Fabrizio Ascoli die Liebe ihres Lebens gefunden. Doch Fabrizio scheint nicht mit ganzem Herzen bei ihr zu sein. So möchte er doch das Weingut seiner Familie in Montechiaro d'Acqui erhalten und hofft, es einst in gute Hände übergeben zu können. Melitta hat sich mittlerweile in die Leitung der Pension, neben Vicky, eingefunden. Die Aufgaben sind klar verteilt und so kann jede der beiden Frauen ihre Stärken ins „Hortis“ einbringen. Doch scheint Melitta immer noch nach ihrem Platz im Leben zu suchen. Als sich in der Familie ihrer Angestellten Fanika Probleme auftun, ist Melitta schnell zur Stelle und möchte helfen. Doch als sie Fanikas Bruder Dejan kennenlernt, merkt man sofort eine gewisse Spannung zwischen den beiden. Auch Agathe, Melittas Mutter, wird im Verlauf der Geschichte nahbarer. Als ihr Baron Adam Kinsky, Gast im Hortis, seine Geschichte anvertraut, beginnt auch sie sich zu öffnen und sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Einer Vergangenheit, die sie bislang auch vor ihrer Tochter geheim gehalten hat. Gemeinsam versuchen die Hortis-Frauen, die Pension auch durch die politischen Unruhen Anfang des 20. Jahrhunderts zu bringen. Doch von Fabrizio, dem das „Hortis“ eigentlich gehört, fehlt jede Spur. Wie soll es nur weitergehen und wer steckt wohl hinter den ganzen Problemen? Da wo der 1. Band geendet hat, setzt der 2. Band an. Doch wo man zunächst den Eindruck bekommt, dass die Geschichte sehr sprunghaft vorgesetzt wird, stellt sich schnell heraus, dass es nur ein Traum ist. Doch was will dieser Traum Vicky sagen? Ein Traum, der alles verändern wird? Fast wie nebenbei werden auch die politischen Probleme zwischen den Österreichern, Deutschen, Italienern und Slowenen zum Teil dieser Geschichte. Und man merkt auch, welchen Einfluss dieser historische Hintergrund auf die Figuren hat. Und so bekommen die Figuren, die ich nach dem ersten Teil noch als blass und ohne Tiefe beschrieben habe, plötzlich ein emotionales und tiefgründiges Gesicht. Auch das bewegende Ende hat mich wirklich überzeugt.