
Eine traurig schöne Geschichte, einer jungen Frau, die allen Schicksalsschlägen zum Trotz, an ihrem Glück festhält.
Sara nimmt uns für einen Moment mit, in eine gänzlich andere Zeit. In eine Zeit, in der junge Frauen, wie Rosina die härte einer Zeit erleben, die wir so nicht mehr kennen. Mit 14 Jahren schon verheiratet zu sein, Kinder zu haben oder fortgeschickt zu werden, um zu arbeiten. Für viele Jugendliche, heutzutage, nicht vorstellbar. Genauso wenig, wie mit Hunger ins Bett zu gehen, einen Mann zugewiesen zu bekommen oder mehr zu arbeiten, als den Geschirrspüler ein- und auszuräumen. Rosinas Leben ist von Arbeit und Hunger, von Entbehrungen geprägt. Mich hat ihr Lebenswandel emotional sehr berührt, wie sie Mann und Freundin findet, sich eine Zukunft aufbaut. Wie sie das Muttersein und eine Pension allein am Laufen hielt. Zeitgleich noch ihrem Mann in der Landwirtschaft hilft. Wirklich bewundernswert. Rosina zeigt, wie hart das Leben als Frau, zu dieser Zeit war. Aber auch, dass es immer eine Chance gibt, die man ergreifen kann. Das wir alles schaffen, wenn wir es wirklich wollen. Und auch alleinerziehende Mamas Job und Kinder schaffen, heute wie damals. Ob allein oder mit Hilfe.









