Dieses Buch lag schon eine Weile auf meinem SUB und ich habe es nun endlich gelesen – und wurde insgesamt nicht enttäuscht. Besonders gut gefällt mir an dieser Reihe die Zusammenarbeit zwischen Ermittlern und Journalisten, da diese unterschiedlichen Perspektiven der Geschichte zusätzliche Spannung verleihen.
In „Der User“ steht ein aktuelles und zugleich beunruhigendes Thema im Mittelpunkt: die Gefahren der digitalen Welt und wie schnell ein scheinbar harmloser Online-Kontakt eskalieren kann. Beim Lesen wirkt vieles erschreckend realistisch, was für eine konstant dichte und düstere Atmosphäre sorgt.
Die Spannung hält sich über weite Strecken gut, und die Handlung entwickelt sich nachvollziehbar weiter. Insgesamt hat mich das Buch überzeugt und sich als solider, gut zu lesender Thriller erwiesen.
Meine Meinung:
Ich hab in diesem Gerne noch nicht all zu viel Erfahrung und teste mich da gerade ran. Seit mir nicht böse wenn etwas fehlt oder nicht ganz stimmig wirkt.
Der User ist aus der Erzählersicht geschrieben, außerdem ist es ein recht kurzes Buch. Aufjedenfall was für Zwischendurch.
Während ich gelesen habe,erinnerte mich das die Geschichte ein wenig an die Serien die meine Oma noch heute schaut. Deshalb war ich ein bisschen Nostalgisch angehaucht.
Ich bin kurz mal durcheinander gekommen wegen denn vielen Charakteren.
Ich weiß ehrlich nicht was ich dazu sagen soll, es ist ein typisches und einfaches Buch.
Ich denke ich gebe dem Buch 3 Sterne es ist nicht schlecht aber auch nichts was mich umgehauen hat, man konnte aber ab und zu ein klein wenig schmunzeln.
"Der User" von Robin D. Jensen ist der 3. Band aus der Reihe "Der Journalist". Die ersten beiden Bände und die ProtagonistInnen kannte ich bisher nicht, das hat mich aber nicht gestört. Der Thriller lässt sich auch ohne Vorkenntnisse gut lesen.
Bereits das Cover zeigt, dass es in diesem Roman um Chats und das Internet geht. Passt!
Der Journalist Steffen Baumann wird von seiner Nachbarin angesprochen. Sie vermisst ihre Enkelin Carolin seit längerer Zeit und macht sich Sorgen. Zumal sie nun Textnachrichten von ihr bekommen hat, die so ganz anders und nicht nach ihr klingen. Auch fordert sie plötzlich Geld, dass aber von einem merkwürdigen Mann abgeholt wird (Enkeltrick?) Um ihr zu helfen, setzt sich Baumann mit seinem Freund bei der Kripo in Verbindung und erfährt, dass es noch mehrere ähnlich gelagerte Vermisstenfälle gibt. Und dann wird die erste Tote gefunden, unweit ihrer Fundstelle liegt ein alter Game-Master. Bei Nachforschungen auf den Computern der Vermissten finden Baumanns Kollegin Svenja und ein Kriminalbeamter heraus, dass alle Vermissten auf Dating-Plattformen mit einem "Game-Master" Kontakt hatten.
Gut an diesem Thriller hat mir die Gliederung der Kapitel gefallen. Jedes Kapitel ist mit Datum und Uhrzeit überschreieben, was für mich die Spannung gesteigert hat. Die kurzen Kapitel lassen sich gut lesen. Der Haupthandlungsstrang hat mir gut gefallen, die Nebenhandlungen (ohne Spoiler kann ich nicht näher darauf eingehen) hätte der Autor meiner Meinung nach auch weglassen können. Dafür wäre mir eine genauere Beschreibung der ProtagonistInnen wichtiger gewesen. So richtig identifizieren mit ihnen ist mir etwas schwer gefallen. Auch hat mir für einen Hamburg-Krimi eine genauere Beschreibung der Orte und damit Lokalkolorit gefehlt. Da ist noch Luft nach oben!
Daher bekommt der Thriller von mir auch nur knappe 4 Sterne!
Verlag: Empire Verlag
Erscheinungsdatum: 29.08.2024
ISBN: 978-3-9894268-5-6
388 Seiten (Print-Ausgabe)
Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und es gibt kurze übersichtliche Kapitel. Die Protagonisten sind super herausgearbeitet und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Es baut sich von Beginn an eine Spannung auf, sodass ich das Buch erstmal nicht aus der Hand legen konnte. Bis zum Schluss habe ich gerätselt wer denn der Täter ist. Wirklich ein sehr gut gelungenes Buch.
Bei manchen Büchern mache ich mir schon nach wenigen Kapiteln Notizen, um diese in meine Rezension einzubeziehen und keinen Gedanken zu vergessen, der mir so kommt. Dann gibt es aber auch die Bücher, bei denen ich dies nicht schaffe, weil sie mich so fesseln und ich tatsächlich auch die Zeit und alles um mich herum vergesse. Genau so ging es mir mit „Der User". Es ist Teil 3 aus der Reihe mit dem Namen „Der Journalist" und dreht sich wieder um Steffen Baumann, den man schon in den ersten Teilen gut kennenlernt.
Obwohl mich die Handlung echt begeistert und ich diese Reihe generell sehr gerne und mit viel Leidenschaft lese, muss ich allerdings auch sagen, dass ich einige Dialoge und auch Verhaltensmuster manchmal unrealistisch finde und daher einen
Stern abziehe.
Ansonsten begeistert mich der flüssige Schreibstil allerdings sehr und dass ich die Charaktere bereits durch Band 1 der Reihe so in mein Herz geschlossen habe.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle, die gerne Krimis oder auch seichte Thriller lesen.
Die Inhaltsangabe hat sich super angehört, leider hat's mir nur mittelmässig gefallen. Ich würde dieses Buch auch nicht als Thriller bezeichnen, dazu hat mir einfach was gefehlt, es hat sicher eher wie ein 0815 Krimi gelesen.
Die Überführung des Täters hätte man sehr spannens ausführen können, wenn nicht der Plan der Ermittler schon vorab beschrieben worden wäre.
Erzählstil fand ich sehr einfach gehalten.
Tja, leider hierzu eine negative Bewertung von mir..
Ein sehr guter Krimi und Thriller für alle.
Ich habe ihn wirklich sehr genossen.
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Rezension zu "Der User: Willst du dich mit mir treffen?"
von Robin D. Jensen
Sehr zu empfehlen ❤️❤️❤️❤️❤️
Steffen kommt von der Redaktion nach Hause. Im Hausflur trifft er auf seine ältere Nachbarin. Sie sieht sehr verzweifelt aus und vertraut ihm an, das sie ihre Enkelin Carolin vermisst, die sie sonst immer zwischendurch besucht. Steffen verspricht ihr dabei zu helfen.
Wird er Carolin finden???
Mich hat der schöne Krimi wirklich sehr nachdenklich gemacht. Wir sollten alle wirklich aufpassen, wem wir im Socialmediabereich begegnen. Und dabei auch jeden Tag die Augen aufhalten.
Die Beamten darin finde ich taktisch gut durchdacht. Die Reihe mit Steffen mag ich immer mehr. Da auch Erfahrungen mit drin sind.
Es ist ein Krimi/Thriller der Spitzenklasse, den ich jedem von Euch wirklich sehr liebevoll empfehlen kann.
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"Der User" ist ein Roman von Robin D. Jensen, einem Hamburger Autor, der vor allem für seine Krimis und Thriller bekannt ist. Es ist Band 3 der Reihe "Der Journalist" rund um den Protagonisten und Journalist Steffen Baumann. Mit diesem Roman betritt Jensen die Welt des Psychothrillers und erzählt die Geschichte eines gefährlichen Spiels, das tödlich endet. Der Autor, der früher als IT-Berater tätig war, hat sich seit 2017 ganz dem Schreiben verschrieben und bereits mehrere erfolgreiche Krimireihen veröffentlicht.
Worum geht's ?
In "Der User" begegnen wir Carolin, die per Dating-Chat die Liebe sucht, aber stattdessen an einen sadistischen "Game Master" gerät. Nach ihrer Entführung wird sie sieben Tage lang gefangen gehalten und misshandelt, bevor sie getötet werden soll. Der Journalist Steffen Baumann wird durch Carolins besorgte Großmutter auf ihr Verschwinden aufmerksam und deckt auf, dass Carolin nicht das einzige Opfer ist. Die Nachforschungen führen ihn zu einem gefährlichen Netz aus Chatforen und Gewalt, wobei jede Spur zu weiteren Entführungen führt. Kann Steffen den "Game Master" stoppen, bevor er erneut zuschlägt?
Meine Meinung
Der Einstieg in "Der User" ist sehr gewaltvoll und drastisch, was sofort eine düstere Stimmung erzeugen soll. Die erste Szene beschreibt, wie Carolin brutal von ihrem Entführer misshandelt wird, aber die Atmosphäre und Spannung konnten mich im Vergleich zu anderen Thrillern, die ich gelesen habe, nicht wirklich fesseln. Der aktuelle Bezug zum "Enkeltrick" ist interessant. Ich frage mich, wie sich diese Thematik in der Zukunft mit fortschreitender KI-Technologie entwickeln wird, zumal bereits vor gefälschten Anrufen mit KI-Stimmen gewarnt wird.
Leider gibt es im Buch viele Aspekte, die für mich zu kurz gedacht oder unrealistisch erscheinen. Opfer werden erst sehr spät als vermisst gemeldet, und die Polizeiarbeit wirkt nicht überzeugend. Verdächtige werden nicht gründlich untersucht, Hinweisen wird nicht ausreichend nachgegangen und Beweise nicht erschöpfend untersucht. Auch die Einführung der Charaktere ist für mich leider schlecht gelungen. Ich finde sie werden zu unspezifisch beschrieben (Aussehen, Charakter) und tw. auch zu spät darauf eingegangen, was ihre Rolle ist.
Ein weiterer Kritikpunkt ist der Umgang mit dem Thema Gendern. Der Protagonist Steffen Baumann versucht, das Gendern zu vermeiden, und hat Schwierigkeiten, sich an das "Divers" zu gewöhnen. Diese Darstellung wirkt unpassend und widerspricht dem Anspruch auf Inklusivität. Negativ fallen zudem die typischen Geschlechterrollen auf: Frauen als Opfer, Männer als Beschützer, und Frauen, die als "zickig" dargestellt werden. Die zahlreichen Liebesgeschichten und komplizierten Beziehungen sind für meinen Geschmack ebenfalls zu präsent und lenken von der eigentlichen Handlung ab.
Es gibt eine Nebenhandlung, die die Geschichte gar nicht gebraucht hätte und die weder logisch ist noch mit der Haupthandlung zusammenhängt. Gegen Ende des Buches hoffte ich auf eine überraschende Wendung, die das Potenzial der Geschichte hätte ausschöpfen können. Leider wurde ich auch hier enttäuscht.
Positiv hervorzuheben sind die kurzen Kapitel, die das Lesen erleichtern, obwohl ein paar zusätzliche Absätze zur besseren Strukturierung nicht geschadet hätten.
Fazit
"Der User" von Robin D. Jensen konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Die Geschichte bietet zu wenig Spannung, und die Charaktere bleiben blass und unsympathisch. Logiklücken und klischeehafte Darstellungen haben für mich das Leseerlebnis geprägt. Daher kann ich diesem Buch nur 2 von 5 Sternen geben.