Ein sehr harter, realistischer Roman über Kindersoldaten, Gewalt und Trauma – aber auch über Hoffnung, Liebe und den Überlebenswillen unter extremen Bedingungen. Das Ganze beruht auf einer wahren Begebenheit. Und es gibt ein Nachwort der beiden Hauptprotagonisten, die es trotz all der Grausamkeiten geschafft haben, an Menschlichkeit und Freiheit festzuhalten und einen Weg aus dem System zu finden ❤️🩹📖 Das Buch wird mich noch eine Weile beschäftigen
Es geht um Anthony und Florence, zwei Kinder, die in Uganda von Rebellen der LRA unter Joseph Kony entführt und zu Kindersoldaten gemacht werden. In diesem Buch geht es ungeschönt um das, was diesen Kindern angetan wird. Gewalt, Zwang und völlige Entmenschlichung stehen im Zentrum. Was daraus entsteht, ist keine einfache Geschichte über Krieg. Es ist eine Geschichte darüber, was Menschen trotz allem zusammenhält. Die Verbindung zwischen den beiden steht im Mittelpunkt. Sie gibt Halt in einer Welt, in der es keinen Halt mehr gibt. Und genau das ist die stärkste Aussage dieses Buches. Liebe ist nicht optional. Sie ist das, was bleibt, wenn alles andere verloren geht. Sehr berührend und lesenswert.
Zwischen Dunkelheit und einem Funken Licht ⭐
All die funkelnden Sterne ist eines dieser seltenen Bücher, die nicht nur eine Geschichte erzählen, sondern einen als Leser*in verändern. Mark Sullivan nimmt uns mit nach Uganda in die 1990er-Jahre und erzählt – inspiriert von realen Schicksalen – von zwei Jungen, die auf grausamste Weise aus ihrer Kindheit gerissen und in Joseph Konys Rebellenarmee verschleppt werden. Schon ab den ersten Seiten wird klar: Hier wird nichts beschönigt. Die Gewalt ist körperlich, psychisch und moralisch. Das Grauen ist real, und die Jungen müssen Entscheidungen treffen, die kein Kind jemals treffen dürfte. Man erlebt mit, wie sie gezwungen werden, Grenzen zu überschreiten, die ihre Seele zerreißen. Es sind Momente, die innerlich nachhallen, weil sie zeigen, wie Kindheit ausgelöscht wird – und wie Überleben eine Last werden kann. Gleichzeitig erzählt das Buch nicht nur vom Dunkel, sondern auch von dem winzigen Funken Menschlichkeit, der trotz allem nicht erlischt. Zwischen Angst, Krankheit, Hunger, Verlust und unfassbarer Brutalität blitzen Augenblicke von Zusammenhalt auf, von Mut, von Hoffnung, die sich weigert zu sterben. Diese leisen Momente wirken stärker als jede Grausamkeit. Was dieses Buch so bewegend macht, ist die Mischung aus dokumentarischer Härte und emotionaler Tiefe: Man liest nicht einfach – man spürt. Man hält den Atem an, man leidet, man hofft, man zweifelt. Und am Ende sitzt man da, zutiefst berührt, erschüttert und gleichzeitig dankbar für die Stärke dieser beiden Jungen, die nie hätten Opfer sein dürfen. All die funkelnden Sterne ist kein leichtes Buch. Aber ein wichtiges. Ein Buch, das zeigt, was Menschen einander antun – und was Menschen einander trotz allem geben können. Ich werde lange daran denken.

"Meine Träume gehören mir, niemand kann sie mir nehmen".
Es ist uglaublich welches Leid durchlebt wurde. Ich denke oft an Anthony und Florence und denke mir jedesmal, welches Glück ich einfach habe!
Absolut mitreißend
Ich habe schon lange kein so gutes Buch mehr gelesen. Es ist äußerst tragisch, dennoch voller Liebe und lässt den Leser unfassbar geschockt ob der Grausamkeiten zurück. Grausamkeiten, die Kindern angetan werden, die entführt werden, um als Kindersoldaten zu arbeiten. Kindern wie Anthony und Florence, zwei reale Personen, deren Geschichte hier als „historical fiction“ aufgearbeitet und erzählt wird. Eine unglaubliche Geschichte, die jeden in seinen Bann ziehen wird. Absolut empfehlenswert!!!
Eine wahre Geschichte über 2 Kindersoldaten in Uganda, beeindruckend!
Nach einer wahren Begebenheit Anthony und Florence sind 2 blitzgescheite Kinder in Uganda. Im Abstand von mehreren Jahren werden sie von einem brutalen Warlord entführt und unter unmenschlichen Bedingungen gefügig gemacht. Durch Zufall treffen sich die beiden und verlieben sich ineinander. Doch der Anführer hört nicht auf, seine Interessen in Uganda durchsetzen zu wollen. Ohne Rücksicht auf die hohen Verluste lässt er die Kinder und Jugendlichen in einem aussichtslosen Krieg kämpfen. Doch trotz all der Grausamkeiten und Widrigkeiten verlernen Anthony und Florence nie, was sie von ihren Eltern über Liebe und Menschlichkeit gelernt haben. So schaffen sie es all die traumatisierenden Begebenheiten zu überstehen und sich doch noch ihren Traum von Freiheit zu erfüllen. Ein beeindruckendes Buch über 2 beeindruckende Menschen, das mich sprachlich voll abgeholt hat. Ein paar Längen waren dabei, die mich aber nicht übermäßig gestört haben.
Puuh😮💨 Was für ein Ende.. Es ist erstaunlich traurig, das dass alles eine echte Geschichte ist und sogar noch immer passiert. Unglaublich was manche Menschen im Koof haben und ohne schlechtes Gewissen tun können. Anthony und Florence können auf sich sehr stolz sein. Nach all den Jahren und all den schrecklichen Geschehnissen, stehen Sie als eine große, glückliche und erfolgreiche Familie da. Alle die aus der LRA fliegen konnten, sollten genauso auf sich stolz sein. Diese Geschichte ist definitiv weiter zu empfehlen. 👏🏼






