Der dritte Teil der Blankenese Reihe von Michaela Grünig nimmt uns mit in die Jahre 1968-1977 mit all ihren gesellschaftlichen und politischen Geschehnissen und Umbrüchen. Protagonisten sind nun die Kinder und Enkelkinder von John, Leni,Felicitas u.a.,die wir aus dem ersten Band kennen. Das Buch ist unheimlich spannend, sodass ich es in kurzer Zeit ausgelesen habe. Der Schreibstil ist flüssig und einfühlsam.Zum Schluss liefern die Tränen.
Eine Familiensaga in den Wirren der Nachkriegszeit und der RAF
Es ist nicht mein Genre und ich hab nur Teil 3 gelesen weil ich es geschenkt bekommen hab. Ich fand insgesamt die Geschichte zu „aufgesetzt“ und zu viel reingepackt, in die Geschichte. Der politische Hintergrund ist jedoch interessant. Ich vermute, dass es, wenn man das Genre gerne liest, eine gute Familiensaga sein könnte. Daher 3 🌟; obwohl für mich persönlich eher 2 🌟.
Zu großer Sprung
Das Buch an sich war lesensenswert. Allerdings war mir der Wandel zwischen den Teilen zu groß. Stecken wir in den ersten beiden Teilen in der Zeit des Zweiten Weltkriegs in und um Blankenese, spielt der 3. Teil plötzlich in der Zeit der RAF und hauptsächlich in Karlsruhe, Bonn und München. Blankenese nur eine Randerscheinung.


