Leider nur ein blasser Abklatsch…
…vom grandiosen „Das Lied der Krähen“, der mich zeitweise an das furchtbare Buch „Die goldenen Wölfe“ erinnert hat. Die Storyline ist an sich okay, aber sie sticht nicht unbedingt heraus. Trotzdem hätte man damit arbeiten können, wenn die Charaktere nicht alle so wahnsinnig farblos gewesen wären. Die fehlende Tiefe macht die Charaktere unglaubwürdig, ersetzbar und langweilig. Alle handelnden Akteure haben massive Traumata durchlebt, aber davon merkt der Leser nicht wirklich etwas, da sich daraus kaum Konsequenzen ergeben. Es wird nur ständig GESAGT, sie wären traumatisiert, aber nichts davon wird in ihren Handlungsweisen auch nur ansatzweise GEZEIGT. Der „massive“ Plottwist lässt sich nach ca. 50 % des Buches voraussagen und überrascht wirklich nicht. Und der Romance-Part ist eher cringe als alles andere, es hat nichts in mir ausgelöst und ich fiebere für keines der Pärchen, denn mindestens ein Part davon ist mir unsympathisch. Fazit: Die Welt wäre nicht schlechter dran gewesen, wenn dieses Buch nie geschrieben worden würde.


