Das Hörbuch Die Assistentin des Bösen hat mich positiv überrascht. Die Geschichte ist erfrischend niedlich erzählt und schafft es, das Leben eines Schurken auf eine ungewöhnlich charmante Weise zu beleuchten. Besonders die Assistentin stiehlt mit ihrer unglaublich liebenswerten Art schnell das Herz. Ein großes Highlight ist zudem die Hörbuchsprecherin, die der Assistentin eine ganz eigene, unverwechselbare Stimme verleiht und ihr dadurch noch mehr Persönlichkeit schenkt. Für mich war sofort klar: Die Fortsetzung muss direkt im Anschluss gehört werden.
Absolut liebenswerte Charaktere.
Vor allem der Schurke und seine Assistentin.
Inhaber gelacht und mich echt gut amüsiert.
Locker und leicht war ein Genuss
... rund um Evie und dem Schurken!
Es ist witzig, spannend, traurig und verblüffend.
Ich wurde sehr gut unterhalten und die Sprecherin hat einen tollen Job gemacht.
Freue mich auf Band 2 und hoffe das Band 3 bald folgt!
Ich bin restlos begeistert. Ich liebe das Setting,die Charaktere, die Entwicklung der Story und Charaktere, den Humor den slowburn Aspekt. Einfach alles. Definitiv ein Jahreshighlight !
Nach einigen Empfehlungen habe ich das Hörbuch angefangen UND innerhalb von 2 Tagen beendet. Es hat unfassbar viel Spaß gemacht den Schurken und Evie zu begleiten.
Ich würde es beinah als Cozy bezeichnen, nur eben mit abgeschlagenen Köpfen und einem mega fiesen Finsterling. Hört sich komisch an? Mag sein, hat aber absolutes Suchtpotential!
Auch das Hörbuch ist sehr zu empfehlen. Die Sprecherin ist großartig!
»Aber er war froh, sie zu sehen. Was für ein obszönes, überflüssiges Gefühl, aber dennoch da. Er war glücklich. Wie absolut abscheulich.«
- der Schurke
Das Buch lag solange auf meinem Kindle, dass ich vergessen hatte, dass ich es hatte und deshalb habe ich es mir noch einmal als Hörbuch gekauft. Was dem ganzen aber überhaupt keinen Abbruch, ganz im Gegenteil.
Die Sprecherin Yesim Weisheit macht ihrer angenehmen Stimme einen wirklich guten Job. Ich liebe es, wie sie bestimmte Dinge betont und die Geschichte für mit noch lebendiger gemacht hat.
Ich mochte den Prolog als Einstieg wirklich gern, denn dieser beginnt damit, dass Evie erfolglos auf der Suche nach Arbeit ist. Das hat sie sofort sympathisch und menschlich für mich gemacht, denn das ist etwas, was wir alle schon erlebt haben und kennen. Im Zuge dessen lernt sie auch den Schurken kennen, wenn auch mehr oder weniger freiwillig.
Das hat sich so sehr an Disney Rapunzel erinnert und ich liebe diesen Film, deshalb war ich auch gleich von den beiden als Paar angetan und wollte wissen, wie sich ihre Dynamik entwickelt.
In den folgenden Kapiteln ging sehr um den Alltag im „Albtraumschloss“ und ich habe es einfach nur geliebt. Der morbide Schreibstil hat mich nicht nur einmal zum lachen gebracht. Das Setting eine Mischung aus verrücktem Großraumbüro, Wednesday Addams’ Kinderzimmer und Hamburger Dungeon, was mir extrem gut gefallen hat. Ich bin ehrlich, ich würde auch gern an einem solchen Arbeitsplatz arbeiten wollen.
Evie wirkt auf den ersten Blick wie die typische naive Protagonistin: ein bisschen verloren, charmant überfordert – aber das täuscht. Denn unter ihrer fröhlichen Art steckt eine Frau, die täglich Verantwortung schultert, die eigentlich zu schwer für sie ist. Sie ist die Hauptverdienerin ihrer Familie, kümmert sich um ihren kranken Vater, versorgt ihre kleine Schwester – und organisiert ganz nebenbei noch den grotesken Büroalltag im Schurkenreich. Ihre Fähigkeit, im Chaos den Überblick zu behalten, hat mich beeindruckt.
Was ich besonders mochte: Trotz aller romantischen Funken mit ihrem Chef bleibt sie reflektiert. Ich war anfangs skeptisch – Büroaffären im Büchern tendieren oft zu zweifelhafter Schreibtischgymnastik und Machtgefälle. Aber Evie weiß, wo sie steht. Sie ist sich der Hierarchie bewusst und übernimmt auch in dieser Beziehung Verantwortung, wie sie es auch im Rest ihres Lebens tut. Sie denkt – wie erfrischend – nicht nur mit ihrer Libido.
Ich konnte ihre Schwärmerei und Faszination für den Schurken nachvollziehen, denn immerhin hat er ihr das gegeben, was sie sich lange gewünscht: einen Ort, wo sie einfach sie sein kann und nicht das Gefühl vermittelt bekommt, sie sei falsch. So eine Erfahrung kann lebensverändert und heilsam sein. Ich wüsche mir, dass jeder von uns einen solchen Ort findet. Der Schurke wirkt auf den ersten Moment besonders schurkisch, mit einem Hang zum Boshaften aber schon zu beginn, war mir klar, dass da noch mehr dahinter stecken musste. Denn sein boshaftes Wesen, welches er der Welt präsentiert, ist nur ein Schutzmechanismus, wie ich in seinen Kapiteln immer wieder herausgehört habe und ich habe mich, wie Evie Stück für Stück in in verliebt. Die Beziehung der beiden entwickelt sich von der unliebsamen Assistentin zu einer unersetzlichen, um schlussendlich zu gleichwertigen Partnern zu enden. Das hat mir wirklich gut gefallen, weil die Entwicklung so gesund war - sie war war von gegenseitigen Respekt geprägt, woraus Liebe füreinander wurde. Bei einem Streit haben sie darüber gesprochen und sich entschuldigt. Danke dafür.
Die Auflösung der Verschwörung gegen den Schurken habe ich zwar geahnt, war dann etwas schockiert, als sie sich bewahrheitete. Das Ende kam regelrecht dramatisch daher, hat mich aber so neugierig gemacht, dass ich mir den zweiten Teil anschließend als Hörbuch gekauft habe.
Fazit:
„Assistant to the Villain“ hat mich überrascht, berührt und zum Lachen gebracht.
Ich habe mich nicht nur in die Figuren, sondern auch in das Setting und den feinen Humor verliebt. Wer genug hat von toxischen Liebesgeschichten und stattdessen eine Beziehung auf Augenhöhe lesen möchte – mit einem Hauch schwarzem Humor und einem Herz für Chaos – dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.
Assistant to the Villain ist mal eine andere Schurkengeschichte, die mich wirklich positiv überrascht hat.
Super interessant fand ich die Größe der Organisation des Schurkens, aber auch wie Stück für Stück die weichere Seite des Schurken zum Vorschein kommt.
Es ist auf jeden Fall mal eine andere Found Family Geschichte.
Auch der Plottwist kurz vor Ende hat mich sehr überrascht. Leider fand ich die letzten Seiten nach dem Plotttwist nicht mehr ganz so spannend.
Vom Beginn bis zum Ende mochte ich alles an dieser Geschichte.
Evie hat mich sehr oft mit ihren Reaktionen überrascht und erfüllt damit überhaupt nicht das Klischee eines „Mädchens, das ständig gerettet werden muss“. Das macht gerade die Plottwists so genial, der Schurke kommt, um seine Evie zu retten, doch sie hat bereits alles im Griff. Hinter ihrer tollpatschigen, niedlichen Fassade verbirgt sich eine taffe Frau, die alles andere als naiv ist.
Tristan hat mir auch sehr gut gefallen, vor allem die glaubhaft geschilderte Veränderung, die er durchlebt seit Evie seine Assistentin ist. Er wird sich seiner Gefühle bewusst, auch wenn er diese, seiner Meinung nach, nicht zulassen kann.
Die Nebencharaktere darf man auch nicht unerwähnt lassen. Jeder einzelne Charakter wächst einem ans Herz, weil jeder seine eigene, kleine Geschichte hat.
Der Charme und Humor ist die Krone der ganzen Geschichte, ich habe oft gelacht und noch öfter geschmunzelt. Jetzt wird es Zeit für den zweiten Teil! :)
Evie und der Schurke 🦹♂️
Eine süße Geschichte, die mich aufgrund ihres Humors und der liebevollen Schrulligkeit der Assistentin Evie sehr gut unterhalten hat. Ihr Chef, bekannt als der Schurke, wächst einem trotz seines düsteren Aufgabenbereichs ans Herz. Es macht Spaß, die beiden bei der täglichen „Arbeit“zu begleiten, die nicht immer unblutig abläuft. Es werden aber keine detaillierten Schilderungen von irgendwelchen Gräueltaten vorgenommen und das ist hier auch gut so. Trotzdem ist nicht alles eikel Sonnenschein. Das Hörbuch ist gut vertont und ich freue mich auf Band II.