Ein wunderbares und schön erzähltes Buch über Einsamkeit, menschliche Wärme und Heilung. ❤️
England 1964 Helen Hansford ist 34, alleinstehend und arbeitet als Kunsttherapeutin in einer psychiatrischen Einrichtung. Damit ist sie eine für ihre Zeit sehr moderne Frau. Doch die Affäre zu einem der leitende Ärzte der Klinik, der zudem noch mit ihrer Cousine verheiratet ist, hält sie in einer gewissen materiellen Abhängigkeit und bringt sie moralisch zunehmend in Bedrängnis. Als eines Tages William Tapping völlig verwahrlost bei einem Notruf entdeckt und in die Klinik eingeliefert wird, ahnt sie noch nicht, welchen Einfluss dieses Ereignis auf ihr Leben haben wird. Der junge Mann lebte völlig unbemerkt über 20 Jahre mit drei exzentrischen Tanten in einem alten Haus. Helen bemerkt sein Zeichentalent und baut eine Beziehung zu ihm auf und kommt so nach und nach der Ursache für seine Isolation auf den Grund.

