Das Buch war nicht ganz so einfach zu lesen für mich und irgendwie anders als ich erwartet habe
Lost and Found in Wonderland war nicht mein erstes Buch von Johanna Danninger. Allerdings habe ich mich sehr schwer beim lesen getan und eine Zeit überlegt, ob ich es überhaupt beenden soll. Aber ich habe es beendet, im Buch begleiten wir Mia, sie hat schlimmes erleben müssen und hat damit wie zu erwarten ziemlich zu kämpfen. Sie wollte von vorne anfangen, bei einem Studium in einer neuen Stadt. Was aber alles nicht so einfach läuft, da sie sich dennoch zurückzieht. Ihr Bruder versucht ihr aus ihrem Loch heraus zu helfen. Mal mehr, mal weniger effektiv. Bei einem Treffen zusammen mit ihrem Bruder und seinen Freunden landet sie in Wonderland, nach der Einnahme von White Rabbit. Von dem keiner so wirklich weiß, was es wirklich ist - nur das es eine Art Abenteuerspielplatz ist in dem alles möglich zu sein scheint; den man gedanklich besucht, während man schläft. Das ganze ist dann doch nicht so wie erwartet und Mia muss mit Elias und Amira zusammen zurück nach Wonderland; da ihr Bruder Hannes nach dem gemeinsamen Trip, nicht aufgewacht ist und keiner sich erklären kann warum. Ich will nicht zu viel verraten, deshalb hier die Information wenn ihr das Buch lesen wollt, lest bitte die Triggerwarnungen. Das Buch ist sicher nicht schlecht, aber es war einfach anders als ich erwartet habe. Es zeigt auch schöne Aspekte auf, dass egal was wir erleben, wir dazu in der Lage sind weitermachen zu können - ja es wird nicht einfach und es ist kein allzu leichter Kampf. Aber dieser Kampf ist es durchaus wert und man lernt auch, dass man viel stärker ist als man selbst denkt.

