Jackson hat man ja durch Band 1 schon kennengelernt. In diesem Band welcher seine Geschichte erzählt wird uns nochmal eine andere Sicht auf ihn und seinem Ehrgeiz geworfen.
Naomi ist sein passendes Gegenstück und zeigt was für eine Kämpferin in ihr steckt. Sie steht für andere ein und gibt alles für ihre Mitmenschen.
Im Verlauf werden die beiden plus ihre Nebencharaktere noch sympathischer und ziehen in ihren Bann.
Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen und bin hin und weg von dem Schreibstil.
Klare Leseempfehlung.
Jackson Reid hat hart dafür gearbeitet, dort zu sein, wo er jetzt ist und zwar im Rookie-Trainingscamp der San Antonio-Lions. Er ist einer der Spitzenanwärter auf einen festen Platz im Stammteam, doch als WideReceiver steht er auf der Beliebtheitsskala nicht sehr weit oben. Was sich auch bei Interview-Anfragen, etc. bemerkbar macht.
Naomi Brown muss für eine erkrankte Kollegin einspringen und den Sportteil der Lokalzeitung am Laufen halten. Als eigentliche Foodkolumnistin nicht so einfach, besonders da die Redaktion einen festgefahrenen und langweiligen Fragenkatalog entwickelt hat, dem sie folgen muss.
Doch erst als sie sich drüber hinwegsetzt und ein sehr privates und spektakuläres Interview mit Jackson führt, was seine Karriere tatsächlich in Schwung bringt, wird ihr klar, dass sie ihre womöglich in den Sand gesetzt hat. Doch jetzt setzt Jackson alles daran, Naomi zu retten.
Und umso mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, um so mehr knistert es zwischen ihnen. Doch ist eine Beziehung zwischen ihnen unter den Gegebenheiten überhaupt möglich, denn Jackson hat ein großes Geheimnis, welches unter keinen Umständen an die Öffentlichkeit kommen darf.
Der Anfang plätscherte ein wenig vor sich hin und es dauerte ein paar Kapitel, bevor Schwung reinkommt, aber danach geht es Schlag auf Schlag und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Beide Protas haben Ecken und Kanten und erhalten auch durch ihre Vergangenheiten Struktur und Substanz. Auch Spice ist in angemessener Menge vorhanden. Nicht soviel, dass es billig wird, aber auch nicht so wenig, dass es langweilig wird beim Lesen.