
Emotionale Familiengeschichte mit schwierigen Tropes – spannend, aber leider nicht meins. 💔✨
✨ Rezension ✨ Meadow Heights – Small Town Hope – Emily Key Manchmal merkt man schon nach wenigen Seiten, dass ein Buch entweder komplett dein Ding wird… oder eben leider gar nicht. Und genau so ging es mir mit diesem Band der Meadow Heights Reihe. In der Geschichte geht es um Carlyle Blackwell – erfolgreicher Chirurg, Sohn eines Multimillionärs, verlobt und scheinbar jemand, der im Leben bereits alles erreicht hat. Doch ein Anruf aus Meadow Heights bringt plötzlich alles ins Wanken. Seine Mutter, zu der er seit seiner Kindheit keinen Kontakt mehr hatte, leidet an Alzheimer. Es gibt gute Tage und schlechte Tage und ihr größter Wunsch ist es, ihren Sohn noch einmal zu sehen. Obwohl Carlyle eigentlich nie wieder etwas mit ihr zu tun haben wollte, macht er sich auf den Weg nach Meadow Heights. Dort trifft er auf Emmy. Und zwischen den beiden entsteht sofort diese intensive Anziehungskraft, die sich durch das komplette Buch zieht. Das Problem? Emmy ist seine Stiefschwester. Und Carlyle ist außerdem noch verlobt. Meine Meinung: Ich glaube, dieses Buch wird die Leser extrem spalten. Denn rein vom Schreibstil her merkt man wieder total, dass Emily Key großartig schreiben kann. Die Geschichte rund um Carlyles Mutter, ihre Erkrankung und die Vergangenheit fand ich wirklich emotional und teilweise auch richtig spannend. Auch Emmy mochte ich eigentlich sehr gern. Sie wirkte warmherzig, sympathisch und hatte für mich unglaublich viel Potenzial als Charakter. Aber genau hier liegt leider auch mein großes Problem mit dem Buch. Ich bin mit der Liebesgeschichte zwischen Carlyle und Emmy einfach überhaupt nicht warm geworden. Zum einen wegen des Fremdgehens und zum anderen wegen dieser Stiefgeschwister-Thematik. Auch wenn sie nicht blutsverwandt sind, hat es sich für mich persönlich einfach dauerhaft falsch angefühlt. Dadurch konnte ich viele Szenen emotional überhaupt nicht genießen, weil mich diese ganze Dynamik eher gestresst als abgeholt hat. ✨ Was ich trotzdem mochte: Die Geschichte rund um Carlyles Mutter und die familiären Hintergründe fand ich wirklich gut aufgebaut. Gerade die emotionaleren Szenen hatten definitiv Stärke. Und ich glaube auch absolut, dass dieses Buch für viele ein Highlight sein kann besonders wenn man solche Tropes liebt oder leichter zwischen Realität und Fiktion trennen kann. ✨ Fazit: Für mich persönlich leider der bisher schwächste Band der Reihe, einfach weil ich mit den zentralen Themen überhaupt nicht warm geworden bin. Trotzdem merkt man das Potenzial hinter der Geschichte und den Charakteren. ⭐️ 3 / 5 Sterne





