Eine Geschichte über zweite Chancen und die Vergangenheit 🫶🏻🤭
Achtung - enthält Spoiler 🤫 Dieses Buch hat mich sofort in die gemütliche Welt der Chestnut Road in Brighton entführt – eine Kulisse, die man einfach lieben muss. Mit ihrem warmen Schreibstil schafft Anne Sanders es wieder einmal, ein Gefühl von Heimat und Leichtigkeit zu vermitteln. Im Mittelpunkt steht Hannah, eine Journalistin, die beruflich und emotional ein bisschen feststeckt. Als dann auch noch ihre Jugendliebe Viktor, ein erfolgreicher Schauspieler, plötzlich wieder vor ihr steht, ist das Chaos perfekt. Viktor kommt zurück nach Brighton, um bei einem Theaterstück mitzuspielen – und Hannah soll über die Proben berichten. Klar, dass die beiden bei so viel Nähe nicht lange um alte Gefühle herumkommen. Die Chemie zwischen Hannah und Viktor ist super authentisch. Man spürt die Spannung, die Erinnerungen und das Kribbeln, wenn sie sich langsam wieder näherkommen. Dabei bleibt es aber nicht kitschig, sondern angenehm charmant und witzig. Hannahs Gedanken und Unsicherheiten machen sie sehr greifbar, sodass man sich richtig gut in sie hineinversetzen kann. Das Setting in Brighton und an der Chestnut Road ist wie immer zauberhaft – ich hatte beim Lesen das Gefühl, selbst durch die Straßen zu schlendern oder in einem kleinen Café zu sitzen. Die Nebencharaktere fügen der Geschichte zusätzlich Wärme und Leben hinzu, sodass man sich wünscht, direkt Teil dieser Gemeinschaft zu sein. „Liebe und all das Theater“ ist die perfekte Mischung aus Romantik, Humor und ein bisschen Herzschmerz. Es ist eine Geschichte über zweite Chancen und den Mut, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen – ohne dabei den Kopf zu verlieren. Für mich war es ein absolutes Wohlfühlbuch, das mich oft hat schmunzeln lassen und mich gleichzeitig emotional abgeholt hat. Eine klare Empfehlung, besonders für kalte Tage mit einer Tasse Tee! *Werbung/Rezensionsexemplar*



